Christliche Kirchen Gottes

No. [A1]

 

 

 

Thesen des christlichen Glaubens [A1]

(Ausgabe 4.0 19970301-19990602)

 

Diese Thesen sind die Zusammenfassung derjener Position der Bibel, die in einer klaren und gut verstandbaren Erklärung die Position der Bibel wiederspiegelt und die aus sieben Kapiteln besteht, wo die Fragen über Gott, über den Erlösungsplan, über Doktrinen, die sich auf die Verantwortung des Menschen beziehen, über die Doktrinen, die sich auf den Messias beziehen, betrachtet werden. Spezielle Kapitel sind den Problemen des Übels, der Gemeinde und dem Gottesreich gewidmet. Hier ist auch die Einführung eingeschlossen, in der die Unterschiede zwischen dem antiken und dem modernen Christentum betrachtet werden. In der Anlage wird die Entwicklung der Doktrinen des Trinitarismus betrachtet.

 

 

Christian Churches of God

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Thesen des christlichen Glaubens [A1]

 

Einführung

Die Gottheit

Gott der Vater

Jesus der Sohn Gottes

Der heilige Geist

Die Beziehungen des heiligen Geistes mit Christus und mit der Menschheit

Die Beziehungen Christi, des Satans und der Heerscharen mit Gott

Christus als Sohn Gottes

Die Lehre über Widerchrist

Der Name und die Souveränität Gottes

Der Erlösungsplan

Der Fall der Menschheit in die Sünde

Die Erlösung der Menschheit

Die Bibel als die inspirierte Wahrheit

Die Buße und die Bekehrung

Die Taufe

Die Doktrinen, die sich auf den Verantwortung der Menschheit beziehen

Das Gebet und der Gottesdienst

Gott als Objekt des Gebetes und des Gottesdienstes

Das Objekt des Gottesdienstes

Das Objekt des Gebetes

Das individuelle und kollektive Gebet zu Gunsten anderen

Die Beziehung zwischen der Erlösung und dem Gesetz

Gott ist unser Fels

Die Erlösung in der Gnade

Die Pflichten laut dem Gesetz

Warum die Christen das Gesetz befolgen

Die Christen als Tempel Gottes

Die zehn Gebote

Die andere das menschliche Benehmen bestimmenden Gesetze

Die Nährungsgesetze

Der Sabbat

Der Neumond

Die alljährlichen heiligen Tage

Die Ehe

Das finanzielle Dienen

Gott gegenüber

Anderen gegenüber

Der Krieg und die Wahlen

Der Krieg

Die Wahlen

Die Doktrinen in Bezug auf den Messias

Der Vorexistenz Christi

Die Kreuzigung und die Auferstehung

Die Wiederkunft Christi

Das Millennium Christi

Das Problem des Übels

Die Existenz des Übels als Ergebnis des Aufstands der himmlischen Heerscharen

Die Doktrinen über die Prädestination

Der Zustand der Toten

Die Auferstehung aus den Toten

Die Bestrafung der Gottlosen

Die Gemeinde

Was oder wie ist die Gemeinde?

Die Organisation der Gemeinde

Die Ziele und Aufgaben der Gemeinde

Die Heiligung

Das Reich Gottes

Die Gründung des Gottesreiches

Das Geistliche Reich

Die tausendjährige Herrschaft Christi

Die Wiederkunft des Messias

Die Einsammlung Israels

Der Tag des Herrn

Das ewige Reich Gottes

Die Kunft Gottes

Die neue Erde und das neue Jerusalem

Das Schicksal der Menschheit

Anlage

 

 

 

Einführung

Siebzehn jahrhundertelang hat sich das Christentum aufs in der griechischen Philosophie begründete theologische System und Neoplatonismus gestützt. Die unitarische Einfachkeit der Bibelnachricht und die Zusammenhang der Offenbarung Gottes zum Menschen über beider Testamente wurde verändert und unklar gemacht, wegen Macht und Beherrschung in der derzeits bekannter Welt.

Als Ergebnis wurde auf dem Nizäa (325 CE), Laodizäa (366 CE), Konstantinopel (381 CE) und Kalschedon (451 CE) Konzil die Konzeption einer solchen theologischen Struktur ausgearbeitet. Diese Struktur veränderte das Verständnis über Gott, und schaffte nach metaphysischen Überlegungen zum Schluss die Doktrine der Dreieinigheit. Das Konzil von Laodizäa (29. Kanon) verkündigte auch den Sabbat unter Strafe außerhalb des Gesetzes, und führte so solche heidnische Feste ein wie Gottesdiensten am Sonntag bis Weihnachten und Ostern anstelle des Passahfestes. Was so auch geändert wird war das Verständnis über der biblischen Ordnung und die Gesetzte müssten deshalb hinein interpretiert werden. Die dem Mose gegebenen Gesetze wurden nicht mehr als wesentlich gehalten, und die Sätze des neuen Testaments wurden hinein interpretiert, um die heidnischen Beschäftigungen zu rechtfertigen.

Die Nährungsgesetze zum Beispiel werden außer Kraft gedacht durch eine falsche Erklärung der Apostelgeschichte 10 und anderen Schriftstellen. Aber die Folgen auf die menschliche Gesundheit waren momentan, obwohl die wahre Einwirkung auf die Umwelt nur nach zweitausend Jahren sichtbar wird. Der Zusammenbruch in der Nährungskette entstand in großen Maße, weil solche Speisen konsumiert wurden, deren Gebrauch in der Bibel verboten ist

Die Degradation der Erdsysteme wird erst völlig dann sichtbar, nachdem die Erde durch unsere Fehler erschöpft worden ist, wegen der Vernachlässigung der Jubeljahren und Sabbatsjahren, die auf dem Kalenderzyklus von 19 Monatsjahren stützen. Ein wichtiger Schritt, der das Verständnis der vom Gott gegründeten Modelle und Zyklen der natürlichen Harmonie durcheinander brachte, war die Einführung des Sonnenkalenders.

Das moderne Christentum hat mit der originellen Christenheit nur sehr wenig oder gar nichts mehr gemeinsam. Das Aufkommen des Islams und die späteren Kriege mit Islam sind der unmittelbare Erfolg des Systems des Irrchristentums, das in Europa und in Westasien auf Grund der griechischen theologischen Denkart geschaffen wurde. Dabei wurde auch die kappadozische Theologie verwandt, basiert auf einem dreieinigen Gott und einem versuchten mystischen Verein mit Gott und als Gott.

Das System der Dreieinigheit wirkt einfach nicht. Das Endergebnis der siebzehn jahrhundertlangen verkündeten Irrdoktrine ist das Herannähren des Planetenendes und die Verfolgung der Menschen, die aufrecht den Gesetzen der Bibel folgen wollen.

Das Ziel dieser Arbeit ist in einer einfachen und klaren Weise die originelle Bibelnachricht und die neutestamentischen Gemeinden unter Jesus Christus und seinen Apostel, abzusondern. Kein Zweifel, dass einige geliebte Fabeln hier zugrunde gehen durch was hier geschrieben ist. Die Arbeit ist so gestaltet, damit sie möglichst eng mit den Formulierungen der Bibel verbunden ist, wobei auch entsprechende Zitaten aus den unterstützenden Schriften hinzugefügt sind. So ist die auf solche Weise gestaltete Arbeit weniger zweideutig und ihr Zweck ist klar. In der Arbeit ist ein voller Umfang der Zitate womöglich eingefügt, um damit die verbreitete Praxis zu vermeiden, isolierte oder unvöllständige und damit hinein interpretierte Zitate zu zitieren. Einige Zitaten der Bibel sind offene Fälschungen (zum Beispiel 1. Johannes 5:7; 1. Timotheus 3:16) oder Irrübersetzungen (1. Korinther 15:28; Offenbarung 3:14) [Die deutschen Bibeln haben weniger Irrübersetzungen als die englische]. Die sind formuliert, um die im Widerspruch stehenden Schriftstellen zu verneinen oder sie falsch in solcher Richtung zu interpretieren, damit sie einen Eindruck der Unterstützung der Dreieinigheit oder des Systems der Kapadozen machen, wenn diese eizeln betrachtet werden.

Wenn Messias wiederkehrt, wird er die Gesetzstruktur völlig wieder einführen, die er Mose auf dem Berg Sinai gegeben hatte. Die Pflicht jedes Christen ist, die Lebensweise und den Gottesdienst zu eignen, wie die Bibel voraussetzt. Der Christen ist gehalten den Lebensweise Jesu Christi nachzufolgen und im Einklang mit den Ordnungen zu leben, die Christus eingeführt hatte und nach dem er in seiner Präexistenz und als Mensch gelebt hatte. Diese Arbeit hat das Ziel, eine zusammenhangende, übereinstimmende und anerkennbare Ordnung zu schaffen, so das die siebzehn jahrhundertlange herrschende Irrlehre wiederlegt wird, um ins Leben aller Menschen, ungeacht was sie in der Vergangenheit gemacht haben, den wahren und rechten Lebensweise einkörpern zu können. Unsere Aufgabe ist die Menschen zur Buße und zum neuen Leben aufzurufen.

1. Die Gottheit

1.1 Gott der Vater

Die allergrößte Gottheit des Alls ist Gott. Er ist der Allmächtige, der Schöpfer und Aufrechterhalter aller Sachen, des Himmels und der Erde (1. Mose 1:1; Nehemia 9:6; Psalm 124:8; Jesaja 40:26, 28; 44:24; Apostelgeschichte 14:15; 17:24-25; Offenbarung 14:7). Er allein hat Unsterblichkeit (1. Timoteus 6:16). Er ist unser Gott und der Vater Jesu Christi (Johannes 20:17). Er ist Gott der Höchste (1. Mose 14:18; 4. Mose 24: 16; 5. Mose 32:8; Markus 5:7) und der allein wahrhaftige Gott (Johannes 17:3; 1. Johannes 5:20).

1.2 Jesus der Sohn Gottes

Jesus ist der Erstgeborne vor allen Kreaturen (proototokos) (Kolosser 1:15), deshalb ist er der Anfang (archè) der Schöpfung Gottes (Offenbarung 3:14). Er ist der eingeborne (monogenè) Sohn Gottes (Matthäus 3:17; Johannes 1:8; 1. Johannes 4:9), der vom heiligen Geist überkommen wurde und von der Jungfrau Maria geboren wurde (Lukas 1:26-35). Er ist der Christus oder Messias (Matthäus 16:16; Johannes 1:41), der von Gott geschickt worden ist, um unser Heiland und Erlöser zu sein (Matthäus 14:33; Johannes 8:42; Epheser 1:7; Titus 2: 14). Er wird der Sohn Gottes, des Allerhöchsten, genannt (Mark. 5:7). Durch die Auferstehung von den Toten ist er zum Sohn Gottes in Kraft eingesetzt, nach dem Geist, der da heiligt (Römer 1:4). Ihm wurde den Thron seines Vaters David gegeben, und er wird über das Haus Jakob ewiglich herrschen und seines Reichs wird kein Ende sein (Lukas 1:32).

1.3 Der heilige Geist.

Der heilige Geist (Apostelgeschichte 2:4) ist jene Kraft oder Essenz, die Jesus den Auserwählten zu senden versprach (Johannes 16:7). Das ist kein Person, sondern der Ausdruck der lebendigen Kraft Gottes. Mit derer Hilfe werden wir der göttlichen Natur teilhaftig (2. Petrus 1:4) und mit dem heiligen Geist erfüllt (Apostelgeschichte 9:17; Epheser 5:18). Deshalb sind wir alle Gottes Kinder (Hiob 38:7; Römer 8:14; 1. Johannes 3:1-2) und die Miterben Christi (Römer 8:17; Galater 3:29; Titus 3:7; Hebräer 1:14; 6:17; 11:9; Jakobus 2:5; 1. Petrus 3:7). Das wird von Gott denen gegeben, die ihm bitten (Lukas 11:9-13) und ihm gehorchen. Er lebt in denen, die den Befehlen Gottes gehorchen (1. Johannes 3:24; Apostelgeschichte 5:32). Der heilige Geist ist der Beistand, der die Gottesknechte zur vollständigen Wahrheit bringt (Johannes 14:16, 17, 26). Der heilige Geist gibt die Kraft zu zeugen (Apostelgeschichte 1:8). Wie das in 1. Korinther 12:7-11 geschrieben ist, gibt er Gaben und bringt Früchte (Galater 5:22-23). Das wird nicht nach dem Maß gegeben (Johannes 3:34; Römer 12:6). Das ist die Art und Weise, auf dass Gott sei ganz in allen (1. Korinther 15:28; Epheser 4:6).

1.4 Die Beziehungen des heiligen Geistes mit Christus und mit der Menschheit.

Der heilige Geist wirkt schon vor der Taufe und führt den Menschen durch Christus zum Gott (Hebräer 7:25).

Die Erstlingsgabe des Geistes wird nach Römer 8:23 dem Menschen bei der Taufe gegeben, und es ist klar dass der Kindschaft nicht zustande kommt, bis die Erlösung des Leibes geschehen ist.

So werden wir von neuem geboren und jeden Tag wachsen wir geistlich in Christus, bis wir in Gottes Glorie geraten. Der heilige Geist ist der Geist der Wahrheit (1. Johannes 4:6; 5:6) und, wenn wir immer die Wahrheit sprechen, wachsen wir in Christus, der unseres Haupt ist in allen Hinsichten (Epheser 4:15). Der heilige Geist ist der Geist Gottes (Römer 8:14) und der Geist des Glaubens (2. Korinther 4:13) der alle Dinge erforscht und sich in allen Sachen auskennt (1. Korinther 2:10-11; 12:3).

Der heilige Geist ist kein unabhängiger Aspekt eines dreieinigen Gottes, sondern ein Mittel, mit dessen Hilfe wir zu Elohim werden (Sacharja 12:8). Der Geist gibt Gott unser Gedankenverständnis und unser Wesen. Der heilige Geist wirt gelenkt von Jesus Christus, der unserer Mittler und ein mittlerer Elohim oder Theos ist (Psalm 45:6-7; Sacharja 12:8; Hebräer 1:8-9), und der Geist gibt dem Christus die Möglichkeit, uns zu helfen, zu unterrichten, zu trösten und die Kraft Gottes anzuwenden. Der Geist gibt jeder Person bestimmte Attribute, wie Gott will, fürs ganze Körper zu gemeinem Nutzen (1. Korinther 12:7-11).

Der Geist kann gedämpft werden (1. Thessalonicher 5:19), wenn man auf ihn nicht achtet oder ihn kränkt (Epheser 4:30), und so Wachstum oder Verlust im Menschen zulassen.

In Galater 5:22 ist gesagt, dass der Frucht des heiligen Geistes die Liebe ist. Deshalb, wenn wir einander nicht lieben, ist der heilige Geist abwesend.

Wie das in Philipper 3:3 gesagt ist, ist der Heilige Geist ein Mittel durch welche wir Gott anbeten. Deshalb kann er nicht Gott als Objekt des Gottesdienstes und Anbetens sein. Also kann er auch nicht Gott dem Vater gleichartig sein. Es ist eine Kraft, die Christus kräftigt. Christus ist so ein ewiger Vater (Jesaja 9:5), wovon es viele Väter gibt im Himmel und auf der Erde (Epheser 3:15). Der Christus wird zum deligierten ewigen Vater.

Alle Stämme haben ihren Namen von Gott bekommen, und das ist die Ursache, warum wir vor dem Gottesvater niederknien, Ihn anzubetend (Epheser 3:14-15).

Christus war der Erstgeborne oder Erstgeschafte aller Kreaturen. In ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und Unsichtbare es seien Throne oder Herrschaften oder Reiche oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm (Kolosser 1:16-17). Aber das war Gott, der ihn geschaffen hatte und der wünschte, dass in Christus die Schöpfung existiert und abhängig ist. Deshalb ist Christus nicht Gott in der Bedeutung, wie Gott der Vater, Gott ist und allein Unsterblichkeit hat (1. Timotheus 6:16), der wohnt in einem Licht, da niemand zukommen kann, welches kein Mensch gesehen hat noch sehen kann.

Die Christen sind aus dieser Welt gerufen, um ein Leben in Dienstbarkeit und Dedikation zu fuhren. Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt (Matthäus 20:16; 22:14). Die Christen sind auserwählt, ebenso wie der Christus der Auserwählte Gottes war (Lukas 23:35). Die Auserwählten wurden vom Christus ausgewählt (Johannes 6:70; 15:16, 19) unter Führung Gottes (1. Petrus 2:4).

Um die Gemeinde zu helfen, ist den Auserwählten, die die Gemeinde oder ekklesia sind, ein Verständnis der Geheimnisse Gottes gegeben. Der heilige Geist ist ein Mechanismus, mit dessen Hilfe sie Gott und die verborgene Weisheit Gottes und des Gottesreiches verstehen können (Markus 4:11). Denn die Weisheit Gottes wird im heimlichen gekündigt 1. Korinther 2:7), das die Knechte Gottes erklären (1. Korinther 2:7; 15:51). Denn der Gotteswillen ist wie ein Geheimnis erläutert (Epheser 1:9), das Gott durch Offenbarung seinen Knechten gegeben hat. Das weitere Geheimnis ist das Amt Christi durch die Auserwählten. Paulus hat geschrieben:

ihr habt ja gehört vom Ratschluss der Gnade Gottes, die mir für euch gegeben ist, dass mir ist kund geworden dieses Geheimnis durch Offenbarung, wie ich eben aufs kürzeste geschrieben habe. Daran könnt ihr, wenn ihr's leset, merken mein Verständnis des Geheimnisses Christus, welches in den vorigen Zeiten nicht kund getan ward den Menschenkindern, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist, nämlich dass die Heiden Miterben sind und mit Zu seinem Leibe gehören und Mitgenossen der Verheißung in Christus Jesus sind durch das Evangelium, (Epheser 3:2-6 )

1.5 Die Beziehungen Christi, des Teufels und der Heerscharen mit Gott

In der Bibel gibt es mehrere Wesen, die als Elohim oder Theoi bezeichnet sind, womit Götter gemeint werden. Christus war einer dieser subordinierten Wesens, der im Alten Testament mit dem Namen Elohim bezeichnet wird (siehe Sacharja 12:8). Im neuen Testament ist über Christus gesagt, dass er, wenn er auf die Erde wiederkommt, der neue Morgenstern sein wird. Er wird diesen Rang mit seinen Auserwählten teilen (Offenbarung 2:28, 22:16).

Gott wird in der Bibel als der Vater Christi betrachtet (Römer 15:6; 2. Korinther 1:3; 11:31; Epheser 1:3, 17; Kolosser 1:3; Hebräer 1:1; 1. Petrus 1:3; 2. Johannes 3; Offenbarung 1:1, 6; 15:3). Der Christus hat sein Leben, seine Kraft und Autorität als Gebot seines Gottesvater bekommen (Johannes 10:17-18).

Christus unterwirft seinen Willen dem Willen Gottes, der der Vater ist (Matthäus 21:31; 26:39; Markus 14:36; Johannes 3:16; 4:34). Gott hat die Auserwählten dem Christus hingegeben, und Gott ist größer als Christus (Johannes 14:28) und größer als alles (Johannes 10:29). Gott schickte seinen Eingebornen (monogenè) Sohn in die Welt, dass wir durch ihn leben sollen (1. Johannes 4:9). Das ist Gott, der den Christus beehrt und glorifiziert, und Gott ist größer als Christus(Johannes 8:54).

Gott ist der Fels (sur), wie ein Steinbruch oder Berg, woraus andere Felsblocken ausgebrochen werden, die Steinmesser die Israel beschneiden, die in Josua 5:2 erwähnt wird, die Haupt- und wirkungsvollste Ursache (5. Mose 32:4). Gott ist der Fels Israels, der Fels seines Heils, der sie gezeugt hat (5. Mose 32:15, 18; 28:31). 1. Samuel 2:2 zeigt, dass unser Gott unser Fels ist, ein Fels ewiglich (Jesaja 26:4). Aus diesem Fels sind alle anderen Steine gehauen, ebenso wie im Glauben alle Kinder Abrahams sind (Jesaja 51:1-2). Aus diesem Fels ist der Messias gehauen (Daniel 2:34; 45), um die Imperien der Welt zu unterwerfen. Gott ist ein Fels, worauf das Fundament gelegen ist und worauf Christus seine Gemeinde bauen wird (Matthäus 16:18), worauf er selber liegt. Der Messias ist der wichtigste Eckstein des Tempels Gottes, der aus den Auserwählten besteht als Naos oder Allerheiligsten, die Aufbewahrungskammer des heiligen Geistes. Alle Tempelsteine sind aus dem Fels, der Gott ist, gehauen ebenso wie der geistliche Fels (1. Korinther 10:4), das ist ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses (Römer 9:33), um den Tempel zu bauen.

Christus baut den Tempel, damit Gott ganz in allen sein könnte (Epheser 4:6). Gott hat Christus gegeben, ganz in allen zu sein (panta kai en pasin Kolosser 3:11), und alles unter seinen Füßen getan (1. Korinther 15:27), die Macht gebend, das Haupt aller Sachen zu sein, für den Gemeinde die sein Leib ist, nämlich die Fülle des, der ganz in allen erfüllt (Epheser 1:22, 23). Wenn Gott sagt alles sei untertan, ist's offenbar, dass ausgenommen ist der, der ihm alles untertan hat (1. Korinther 15:27).

Wenn aber alles Christus untertan sein wird, alsdann wird auch Christus selbst untertan sein dem, der ihm alles untertan hat, auf dass Gott sei ganz in allen. (panta en pasin 1. Korinther 15:28). Deshalb sind die platonischen Doktrinen, die sich bemühen Gott und Christus in der Trinität zusammenzufließen, im Widerspruch zu den Schriften. Christus wird an der rechten Hand Gottes sitzen, unter der Führung Gottes (Hebräer 1:3, 13; 8:1; 10:12; 12:2; 1. Petrus 3:22) und wird sich in dem Throne Gottes teilen, ebenso wie die Auserwählten sich in den Thron teilen werden, der Christus gegeben ist (Offenbarung 3:21) und der ein Thron Gottes ist (Psalm 45:6-7; Hebräer 1:8), oder Gott ist sein Thron.

Gott, der schickt, ist größer als derjenige, der geschickt wird (Johannes 13:16) und der Knecht kann nicht größer sein als der Herr (Johannes 15:20).

In der Wüste hat der Teufel Christus versucht, und eigentlich fangen die Prüfungen des Teufels an. Der Teufel, der der Schütze und Lehrer dieses Planeten oder der Morgenstern, Luzifer oder Lichtbringer war (Jesaja 14:12), war einer der Elohim, die dem Gottesvater subordiniert sind.

Christus war der Stern, der von Jakob kommen sollte (4. Mose 24:17). Deshalb ist es in dem Buch Mose bemerkt, dass einer der Morgensterne, die anwesend waren während der Komplektierung dieses Planeten (Hiob 38:7), einer der Elohim der Nachkomme von Jakob und David werden sollte.(Offenbarung 22:16).

Dieser Elohim, den wir als Jesus Christus kennen, war noch nicht der Morgenstern dieses Planeten. Diesen Rang nahm Satan ein (Jesaja 14:12; Hesekiel 28:2-10).

Christus wurde als der Elohim Israels gesalbt (Psalm 45:7) und über seine Gleichen oder Partner gesalbt. Aber der Christus war noch nicht in den Positionen des Morgensterns und er wird keine solche Pflicht auf sich nehmen bis zu seiner Wiederkunft. Diesen Rang und diese Pflichten wird Christus mit den Auserwählten teilen, die in ihm wie im Status des Morgensternes in ihren Herzen teilen werden (2. Petrus 1:19). Das Versprechen, dass die Auserwählten in diesem Macht teilhaben, steht geschrieben in Offenbarung 2:28.

Wie das in Jesaja 14:12-13 gesagt ist, hat der Teufel als der Morgenstern Gott den Allerhöchsten oder Gottesvater herausgefordert. Er versuchte seinen Thron an den des Allerhöchsten gleich zu stellen und über den Sterne Gottes oder den Rat der Elohim überzusetzen. Dieser Rat ist die Gemeinde der Elohim oder die Gottesgemeinde der Götter, die im Psalm 82:1 erwähnt ist. Es ist interessant zu vermerken, dass Irenäus, der Lehrling Polikarps, der Lehrling Johannes, meinte, dass der Psalm 82:1 über Theoi oder Götter spricht, und die Auserwählten einschließt oder diejenige der Kindschaft. (Irenäus, Adversus haereses, III 6 1)

Es gibt mehrere Kinder Gottes (Hiob 1:6; 2:1; 38:7; Psalm 86:8-10; 95:3; 96:4; 135:5), die als Bene Elyon oder die Söhne des Allerhöchsten identifiziert sind. Die auserwählten Menschen sind in den himmlischen Heerscharen als die Kinder Gottes auch eingeschlossen (Römer 8:14). So sind der Christus und die Auserwählten als die Kinder Gottes, eins in Gott durch den heiligen Geist, dazu prädestiniert ehe der Welt Grund gelegt war. Der Christus legte seine Kraft ab, um ein Mensch zu werden. Er und alle Auserwählten bekommen die Kindschaft in der Kraft des Geistes, der da heiligt, durch die Auferstehung von den Toten (Römer 1:4).

Apostelgeschichte 7:35-39 sagt, dass ein Engel zu Mose auf dem Berg Sinai gesprochen hat und dieser Engel der Christus war. In Galater 4:14 setzt Paulus sich selbst einem Engel Gottes gleich, eben Jesus Christus.

Auch wir werden den Engeln gleich sein (Matthäus 22:30) wie ein Orden oder isaggelos (aus Lukas 20:36), die Miterber Christi seiend (Römer 8:17; Galater 3:29; Titus 3:7; Hebräer 1:14; 6:17; 11:9; Jakobus 2:5; 1. Petrus 3:7). Das alte Testament identifiziert den JHVH Engel mit Jehovah, und Elohim (2. Mose 3:2, 4-6, wo Gott oder Elohim ein Engel war; Sacharja 12:8).

Psalm 89:6-8 zeigt, dass eine Versammlung der Heiligen besteht (qedosim oder qadoshim, die auch in den Menschen verwirklicht ist), die den inneren und den äußeren Rat vereinigt. Sie wird als eine himmlische Versammlung der Elohim der Gerechtigkeit aufgefasst.

1.5.1 Christus als Sohn Gottes

Satan versuchte Christus auf verschiedener Weise in Versuchung zu führen. Zunächst sprach der Teufel Christus an als Sohn Gottes (Matthäus 4:3; 4:6; Lukas 4:3). Auch die Dämonen nannten ihn Sohn Gottes (Matthäus 8:29; Lukas 4:41; Markus 3:11). Der Teufel versuchte zu erzielen, dass Christus beweist, dass er Sohn Gottes ist, eine bestimmte Kraft vorzeigend, da Gott versprochen hatte, dass er seinen Engeln befohlen hat, ihn auf den Händen zu tragen, (Psalm 91:11-12). Der Teufel hat dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen weggelassen. So die Schriften entstellend, versuchte der Teufel das Leben Christus zu nehmen.

Christus hat kein einziges Mal versucht, den Teufel oder Dämonen zu verbessern, behauptent, dass er Gott ist statt des Sohns Gottes. Bis zu seinem Tod, versuchte keiner der Dämonen, die Betrügerei zu vergehen, die behauptete, das der Christus Gott der Höchste war. Erst nach seinem Tod wurde die Doktrine gegründet die behaupte, dass der Christus Gott ist, wie Gott der Vater, was Christus im Leben widerlegt hat. Das Ziel jeder Versuchung war, die Gehorsamheit Christi Gott gegenüber zu untergraben und so eigentlich die Schriften kaputt zu brechen. Der Teufel versuchte zu erzielen, dass Christus ihn anbetet. Er versprach Christus die Macht über das ganze Planet, wenn Christus ihn anbeten wird.

Christus hatte ihm nicht sein Recht streitig gemacht oder dass er schon der Verwalter war. Statt dessen antwortete Christus:

Es steht geschrieben: du sollst anbeten Gott, deinen Herrn, und ihm allein dienen (Matthäus 4:10).

Christus sagte dem Teufel nicht, dass der ihm dienen sollte, eher deutete er aufs Gesetz hin. In keiner Stadie seiner Bedienung hat Christus prätendiert, Gott zu sein. Er sagte, dass er der Sohn Gottes ist. Gerade deswegen wurde er hingerichtet.

Wie Matthäus 27:43 geschrieben hat:

Er hat Gott vertraut; der erlöse ihn nun, hat er Lust zu ihm; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn. (Matthäus 27:43)

Im Psalm 22:2 rief Christus, damit die Schriften in Erfüllung gingen:

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Christus hielt sich selbst unmissverständlich nicht für Gott. Auf den Gedanken zu kommen, dass er ein gleichwertiges Teil jenes Wesens war, woran er selbst appelierte, ist absurd.

1.5.2 Die Lehre über Widerchrist

Die Lehre über Widerchrist ist in 1. Johannes 4:1-2 eingeschlossen. Der echte antike Text in 1. Johannes 4:1-3 ist aus Irenäus rekonstruiert, Kapitel 16:8 (ANF, Teil 1. Fn. S 443).

Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Jeder Geist, der da bekennt, dass Jesus Christus ins Fleisch kam, der ist von Gott und jeder Geist, der Jesus Christus separiert, der ist nicht Gottes, aber des Widerchrists.

Der Historiker Sokrat (VII, 32, S. 381) hat gesagt, dass diejenigen diese Stelle verdorben haben, die die Menschlichkeit Jesu Christi von seiner Göttlichkeit wollten separieren.

Christus als Sohn ist nicht der allein wahrer Gott (Johannes 17:3).

Auch in Lukas 22:70 ist gefragt: "Also bist du denn Gottes Sohn?"

Er sprach zu ihnen: "Ihr sagt's, ich bin's".

Als Gottes Sohn wurde er annerkannt:

In Matthaus 27:54 ist gesagt: "Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!"

Markus 1:1 sagt: Die Heilsbotschaft von Jesus Christus dem Sohn Gottes

Lukas 1:35 sagt: "…das Heilige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden."

Das Verständnis, dass Christus der Sohn Gottes ist, ist eine Offenbarung, die von Gott kommt.

Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona's Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern MEIN VATER im Himmel. (Matthäus 16:16-17)

Auch in Matthäus 11:27 steht geschrieben:

Alle Dinge sind mir übergeben von MEINEM VATER; und niemand kennt den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennt den Vater denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren. (Matthäus 11:27)

So offenbart der Vater die Dinge den Individuen, und übergibt sie Christus, der den Menschen dann den Vater offenbart.

1.5.3 Der Name und die Souveränität Gottes

Kein Zweifel, dass Gott der Einzige und der Souverän ist. Die Sprüche Salomos 30:4-6 zeigen den Namen Gottes und dass er einen Sohn hat.

Wer ist hinaufgefahren zum Himmel und wieder herab?

Wer hat den Wind in seine Hände gefasst?

Wer hat die Wasser in ein Kleid gebunden?

Wer hat alle Enden der Welt bestimmt? Wie heißt er?

Und wie heißt sein Sohn? Weißt du das?

Alle Worte Gottes [ELOAH] sind durchläutert; er ist ein Schild denen, die auf ihn trauen.

Tu nichts zu seinen Worten hinzu, dass er dich nicht zur Rechenschaft ziehe und du als Lügner dastehst.

Die Bibel interpretiert sich selbst, und der Name Gottes ist gleich nach der Frage gegeben. Es ist klar, dass dieses Wesen kein Gemisch des Vaters und des Sohnes ist, sondern eher er einen Sohn hat.

Im neuen Testament ist es klar gesagt, dass der Anbetensobjekt der Vater ist. In Johannes 4:21 sprach Christus zur Samariterin: es kommt die Zeit, dass weder auf dem Berge (Gerizim bei Samaria) noch zu Jerusalem den Vater anbetet werdet. Aber in Johannes 4:23 sagt er klar:

Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, dass die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will haben, die ihn also anbeten.

Hier rückt Christus als den Anbetensobjekt den Vater vor und nicht sich selbst. Es ist ziemlich gotteslästerlich, den Johannes 3:14 umwandelnd zu behaupten, dass wir den erhobenen Christus anbeten sollen, dass der Menschen Sohn erhöht werden soll, ebenso wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat. Der Zweck der Kreuzigung war dem Menschen das ewige Leben zu geben, nicht um Christus zum Anbetensobjekt zu machen, wie das fehlerhaft behauptet wird. Aus dieser falchen Annahme wird auch falsch behauptet, dass die Christen in der Eucharistie das Leib und Blut Christi anbeten.

Eloah ist der Gott des alten Testaments, und der Tempel und der Gott Jesu Christi im neuen Testament. Der Tempel in Jerusalem war das Haus Eloahs (Esra 4:24; 5:2, 13, 15, 16, 17; 6:3, 5, 7, 8, 16, 17; 7:23). Er war der Eloah Israels (Esra 5:1; 7:15), der Große Eloah des Himmels (Esra 5:8, 12). Er war das Objekt der Opferannahme im Tempel (Esra 6:10), wo er seinen Namen wohnen lässt (Esra 6:12). Er befahl den Bau des Tempels (Esra 6:14) und bestellte die Priester zum Dienst (Esra 6:18, 7:24) um seinen Willen zu tun (Esra 7:18). Die Gesetze sind die Gesetze des Eloahs des Himmels (Esra 7:12,14). Diejenige, die die Gesetze Eloahs kennen, sollen andere lehren, die die nicht kennen (Esra 7:25). Und das Urteil wird laut der Gesetze Eloahs stattfinden (Esra 7:26). Dieses Wesen ist der Vater, der der einzige Eloah ist und der Gott der Allerhöchsten, der Vater des Messias und aller Kinder Gottes.

 

2. Der Erlösungsplan

2.1 Der Fall der Menschheit in die Sünde

Der Mensch wurde zum Bilde Gottes, ihm gleich, geschafft (1. Mose 1:26-27). Adam und Eva waren wegen des Ungehorsams verfluchtet (1. Mose 3:16-19). Infolge ihres Aufstandes ist die Sünde und im Resultat der Tod über die ganze Menschheit gekommen (1. Korinther 15:22; Römer 5:12).

2.2 Die Erlösung der Menschheit

Gott will nicht, dass jemand verloren werde (2. Petrus 3:9). Damit die Menschen die Möglichkeit bekämen, der Strafe für Sünde zu entkommen, die der Tod ist, hat Gott den Erlösungsplan geschafft, in dem das Opfer seines Sohnes Jesu Christi im Tod und sein Auferstehen vorausgesehen werden (Johannes 3:16). Der Plan ist eine nachfolgende Ernte, derer Erstling unter denjenigen, die gestorben sind, Christus ist (1. Korinther 15:20). Der Erlösungsplan wird in den alljährlichen heiligen Tage der Bibel wiederspiegelt (3. Mose 23).

2.3 Die Bibel als die inspirierte Wahrheit

Christus sagte: "Es steht geschrieben: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht." (Matthäus 4:4; Lukas 4:4). Die Bibel ist bekannt als die Schriften (Daniel 10:21), sie ist auf die Erlösung der Menschheit gerichtet und ist der Kundgebung der Kraft Gottes (2. Mose 9:16; Römer 9:17). Der Vermittler der Erlösung ist Jesus Christus (Römer 10:11), worüber mit den Schrift Moses und Propheten prophezeit wurde (Lukas 24:27). Die Prophezeiungen sind Schrift (Matthäus 26:56; Römer 1:2). Die heilige Schrift ist von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Aufdeckung der Schuld, zur Besserung und zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass ein Mensch Gottes sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt (Tim. 3:16-17).

In der Zeit Christi und der Apostel war das alte Testament die heilige Schrift (Matthäus 21:42; Markus 12:10; Apostelgeschichte 17:2). Es ist gesagt (2. Timotheus 3:16), dass das alte Testament die heilige Schrift ist, die als von Gott eingegebene oder inspirierte Schrift gehalten wird. Das neue Testament ist die Ergänzung des alten Testaments. Es ersetzt das alte Testament nicht.

Das alte Testament war zuvor geschrieben uns zur Lehre, auf dass wir durch Geduld und den Trost der Schrift die Hoffnung festhalten (Römer 15:4). Der Irrtum kommt, wenn man sich in den Schriften schlecht auskennt (Matthäus 22:29; Markus 12:24). Die Beröanen nahmen das Wort ganz willig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte. Und sie werden als edler gesehen (Apostelgeschichte 17:11). Das ganze Bild der Bibel ist aus allen Schriftstellen gestaltet "Zawlazaw zawlazaw, kawlakaw kawlakaw, hier ein wenig, da ein wenig" (Jesaja 28:10). Die Schrift zeigt, dass Jesus der Messias oder Christus war (Apostelgeschichte 18:28). Er ist der Christus, der durch den Heiligen Geist das Verständnis aller Auserwählten für die Schrift öffnet. (Lukas 24:45).

Die Schrift des alten Testaments soll in Erfüllung gehen (Matthäus 26:54, 56; Markus 12:10; 14:49), und sie kan nicht gebrochen werden (Johannes 10:35). Viele Schrifstellen sind zu Christus geleitet und in Ihm erfüllt oder während seines Wiederkunft in ihm erfüllt werden (Offenbarung 1:7; 12:10; 17:14; 19:11-21), wenn er mit großer Kraft und Herrlichkeit kommen wird (Matthäus 24:30).

2.4 Die Buße und die Bekehrung

Damit die Menschheit leben und das ewige Leben erwerben könnte, verlangt Gott die Buße. Solange der Mensch nicht bußt, ist er dem Untergang entschieden (Lukas 13:3, 5).

Christus wurde geschickt, um die ganze Menschheit zur Buße aufzurufen (Lukas 11:32). Christus begann seine Bedienung nach dem Einsperren Johannes des Taufers (Matthäus 4:12). Der Einsperrung Johannes geschah kurz nach dem Passahfest im 28 CE (Johannes 3:22-24; 4:12), was das Passahfest war folgend auf dem Anfang seiner Bedienung, im fünfzehnten Jahr der Herrschaft des Kaisers Tiberius (Lukas 3:1). Seit der Zeit begann Jesus zu predigen: "Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!" (Matthäus 4:17). Christus beauftragte seine Lehrlinge das Evangelium der Buße zu predigen, ihnen die Macht über böse Geister und Dämonen gebend (Matthäus 6:7, 12; Lukas 10:1, 17-20).

Die Buße wird als die Präludie des Sündeauslöschen (oder Gottlosigkeit) gehalten (Apostelgeschichte 8:22), auf dass da komme die Zeit der Erquickung vom Angesicht des Herrn und er sende den, der euch zuvor zum Christus bestimmt ist, Jesus (Apostelgeschichte 3:19-20).

Gott, der über die Zeiten der Unwissenheit hinweg gesehen hat, gebietet nun aber den Menschen, dass alle an allen Enden Buße tun. Denn er hat einen Tag gesetzt, an welchem er richten will den Erdkreis mit Gerechtigkeit (Apostelgeschichte 17:30). Die Heiden sollen auch Buße tun (Apostelgeschichte 15:3).

Nach der Buße und der Bekehrung zu Gott sollen die reuevolle Sündiger nur rechtschaffene Werke der Buße tun (Apostelgeschichte. 26:20).

Die Gemeinde zu Ephesus wurde gerufen, Buße zu tun und zu gedenken, wovon sie gefallen ist, und wieder die erste Werke zu tun. (Offenbarung 2:5). Ebenso wurden auch die Gemeinde zu Pergamon (Offenbarung 2:16) und die Gemeinde zu Thyatira (Offenbarung 2:21-22), in denen die Ansichten der Irrlehrer zur Unzucht geleitet haben, zur Buße gerufen. Auch die Gemeinde zu Sardes wurde zur Zurückkehr gerufen, sonst wird der Christus zu ihnen in der Nacht wie ein Dieb kommen, und sie werden bestimmt nicht wissen, zu welcher Stunde er kommt (Offenbarung 3:3). Diejenige, die der Christus lieb hat, straft und züchtet er. Er verlangt, dass sie (in diesem Fall die Gemeinde zu Laodicea) sich aufmachen und Buße tun (Offenbarung 3:19). Buße ist fortwährend in allen Gemeinden Gottes und ist die Verantwortung für jeden. (Jakobus 5:19-20).

2.5 Die Taufe

Christus wurde nach seiner Auferstehung alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben (Matthäus 28:18). Er befahl seine Lehrlinge: "Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes (Matthäus 28:19), und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende" (Matthäus 28:20). Um die Gabe des heiligen Geistes zu bekommen (Apostelgeschichte 2:38), muss der Buße die Taufe beigefügt werden.

Ihr könnt den heiligen Geist nicht empfangen, wenn ihr nicht büßt und nicht getauft werdet, auf solche Weise von Neuem gebärend. Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen (Johannes 3:3, 5). Die Buße ist die Voraussetzung der Taufe und dem Empfang des heiligen Geistes. Deswegen ist die Kindertaufe der Bibel widersprechend. Die Voraussetzung der Buße ist mit der Mission von Johannes des Täufers hervorgehoben, der der Vorläufer für den Taufe mit dem heiligen Geist von Christus war (Markus 1:4, 8). Johannes hat bekanntgemacht, dass Christus mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen wird und jene, die nicht büßen (wie Spreu dargestellt), wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen (Lukas 3:16-17). Der heilige Geist wird nach dem Willen Gottes gegeben. Nach der Bitte, die mit dem Auflegen der Hände bezeichnet ist, kommt der heilige Geist in den Menschen hinein. Das wird auch jeder Art der Arbeit zugeteilt. Der heilige Geist wirkt noch vor der Taufe, jeden Menschen berührend. Der Heilige Geist führt die Auserwählten durch Christus zu Gott (Hebräer 7:25). Wie im Römer 8:23 gesagt ist, wird die Erstlingsgabe des Geistes im Moment des Menschentaufens gegeben, was eindeutig erklärt, dass die Adoption oder die Kindschaft bis zur Erlösung des Leibes nicht geschieht. So werden wir von neuem geboren und jeden Tag setzen wir das Wachsen im Geiste Jesus Christus fort, bis zum Ankommen in der Glorie Gottes.

Die Zuleitung des heiligen Geistes bei der Taufe ist das Wasser aus den Heilsbrunnen, das Gott durch Propheten versprochen hat (Jesaja 12:3). Dieses Wasser des heiligen Geistes war das Versprechen Gottes dem Jakob, das in Jesaja 44:3 aufgezeichnet ist. Der Herr Gott ist die lebendige Quelle (Jeremia 2:13; 17:13; auch Sacharja 14:8). Er ist Strom des lebendiges Wasser (Offenbarung 22:1). Christus, über den Geist sprechend (Johannes 7:39), hat gesagt, dass von ihm lebendiges Wasser strömt (Johannes 4:10-14; 7:38; Jesaja 21:3; 55:1; 58:11; Hesekiel 47:1). Israel ist geistlich mit dem im Hesekiel 36:25 beschriebenem Wasser aufgeklärt, das das lebendige Wasser oder der heilige Geist ist. Die Auserwählten bekommen dieses Wasser umsonst (Offenbarung 22:17).

 

3. Die Doktrinen die sich auf den Verantwortung der Menschen beziehen

3.1 Das Gebet und der Gottesdienst

3.1.1 Gott als Objekt des Gebetes und des Gottesdienstes

3.1.1.1 Das Objekt des Gottesdienstes

Der absolute Monotheismus und der Glaube an die untergeordneten Beziehungen Jesu Christi ist, und immer war, die Schlüsselstellung und das prinzipielle kennzeichen der Auserwählten. Wir beten keinen anderen Elohim, nur Gott an (2. Mose 34:14; 5. Mose 11:16), oder wir werden vernichtet (5. Mose 30:17-18). Als seinen erste Gebot hat Gott gegeben:

Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. (2. Mose 20:2-3)

Mit dem Begriff neben mir versteht sich, anstatt meines oder ohne Autorität Gottes, der Gott der Vater ist.

Wir müssen den Herrn unseren Gott lieben und ihm von ganzem Herzen und vor ganzen Seele, das ist, mit unserem ganzen Wesen, dienen. Dann gibt er unserem Land den Regen zur rechten Zeit, damit wir unsere Getreide, unsere Wein und unser Öl einsammlen könnten. Mit anderen Wörter, wir werden genährt mit dem Überfluss (5. Mose 11:13-15). Wir haben doch das neue Testament, mit dem der Herr seine Gebote in unseren Sinn gibt und in unserem Herz schreibt. Er ist unser Gott und wir sind sein Volk und wir anbeten Ihn durch seine Gesetzte in unserem Wahrhaften Wesen zu halten (Hebräer 8:10-13).

Wir müssen vor dem Herrn, Gott anbeten (5. Mose 26:10; 1. Samuel 1:3; 15:25). Er ist der einzige wahrhafte Gott, Gott der Vater. Die Voraussetzung des ewigen Lebens ist, dass wir ihn und seinen Sohn Jesus Christus kennen (Johannes 17:3). Wir geben dem Herrn die Ehre seines Namens und anbeten ihn in heiligen Schmuck (Psalm 29:2; 96:9). Die ganze Welt bete ihm an und lobsinge seinem Namen (Ps. 66:4). Das ist Prophezeihung, die in Erfüllung gehen muss. Alle Völker, die er gemacht hat, werden kommen und zitternd knieen (Psalm 96:9) und ihn fürchten, und seinen Namen ehren, weil er allein Gott (Psalm 86:9-10), der Herr, unser Schöpfer ist. Er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide, die Schafe seiner Hand (Psalm 95:6-7). Er ist Heilig (Psalm 99:5, 9). Der Verstand, wen wir dienen, ist auch mit zwei Zeichen bezeichnet, die zusammen mit dem Verstand der Natur Gottes den Grund der Siegel der Auserwählten bilden. Diese zwei Zeichen sind:

Der Sabbat (2. Mose 20:8, 10, 11; 5. Mose 5:12). Der Sabbat ist ein Zeichen zwischen dem Gott, der uns heiligt, und uns (2. Mose 31:12-14).

Das Passah. Das Passah, ist ein Zeichen und Siegel. Wie es im zweiten Buch Mose 13:9, 16 geschrieben ist, ist das Passah, inklusiv das Fest der ungesäuerten Brote, das Zeichen des Gesetzes des Herrn (5. Mose 6:8) und das Zeichen der Erlösung Israels (5. Mose 6:10); aus dem neuen Testament folgt, dass sich das auf alle bezieht, die im Christus sind (Römer 9:6; 11:25-26).

Diese Zeichen des Gesetzes, der Sabbat, Passah und das Fest der ungesäuerten Brote, sind spezial geplant, um sich gegen der anderen Götter zu schützen (5. Mose 11:16). Diese zwei Zeichen sind Siegel auf dem Hand und Merkzeichen zwischen den Augen der Auserwählten des Herrn und sie werden zusammen mit dem heiligen Geist den Grund der Versiegelung der 144.000 in den letzten Tagen bilden (Offenbarung 7:3). Diese führen in den übrigen heiligen Tagen.

Christus hat gesagt: Du sollst anbeten Gott, deinen Herrn, und ihm allein dienen (Matthäus 4:10; Lukas 4:8). Somit ist das Dienen die Anbetung nach den biblischen Wortlaut..

Nach den Lehren der Menschen ist die Anbetung Gottes vergeblich (Matthäus 15:8-9). Weil der Vater möchte, damit wir ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten (Johannes 4:21-24). Denn wir sind die rechte Beschneidung, die wir Gott in seinem Geiste dienen und rühmen uns Christi Jesu verlassen uns nicht auf Fleisch (Philipper 3:3). Alle des Rats der Ältesten, einschließlich Christus, beten Gott an, der alle Dinge geschaffen hat und durch dessen Willen haben sie das Wesen und sind geschaffen (Offenbarung 4:10-11). Wir beten Gott an auf Befehl Christi sowohl mit dem Gesetz (2. Mose. 20:3), als auch durch die Offenbarung (Offenbarung 22:9).

3.1.1.2. Das Objekt des Gebets

Die Menschheit betet zum Herrn Gott (Psalm 39:13; 54:3), der uns anhört. Alles, was Sie im Gebet bitten, werden Sie empfangen, wenn Sie glauben (Matthäus 21:22). Christus war mit dem Gebet für seinen Gott und unseren Gott, der der Vater ist, (Lukas 6:12), ein Beispiel für die Menschen. Ein Beispiel, wie man beten kann, ist im Vaterunser zu finden, das ein Beispiel der Struktur des Gebetes ist, das Christus gegeben hat (Lukas 11:2-4).

Das Gebet und das Amt des Wortes sind das primäre Ziel und die Aufgabe der Auserwählten (Apostelgeschichte 6:4). Der Rat der Ältesten hat die Pflicht die Gebete der Heiligen zu versorgen (Offenbarung 5:8).

3.1.1.3 Das Individuelle und kollektive Gebet zu Gunsten anderen

Das kollektiven Gebet in der Einmütigkeit ist ein Beispiel der Apostel (Apostelgeschichte 1:14). Das hat die ganze Gemeinde gemacht (Apostelgeschichte 12:5).

Das Gebet ist nicht nur für die Gemeinde geignet, das ist auch für jene, die den Feuereifer haben, jedoch nicht aufgeklärt sind und sich nicht der Wahrheit Gottes unterordnen. Denn Christus ist des Gesetzes Ende [Ziel]; wer an den glaubt, der ist gerecht (Römer 10:1-4).

Die Fürbitte gibt Hilfe. Gabe wird gegeben durch die Fürbitten vieler Personen, wodurch viel Dank gescheht (2. Korinther 1:11). Man muss im Geist beten (Epheser 6:18) und dabei anhalten (Kolosser 4:2-4). Und so steht man umgürtet an den Lenden mit Wahrheit und Gerechtigkeit (Epheser 6:14).

Das Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist. Das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen und sichert die Vergebung der Sünden. Deshalb bekennen wir einander unsere Sünden und beten für einander, dass wir gesund werden (Jakobus 5:15-16).

3.2. Die Beziehung zwischen der Erlösung und dem Gesetz

3.2.1 Gott ist unser Fels

Gott ist unser Fels, unsere Stärke und unser Erretter, auf den wir trauen und wo wir Schutz finden (Psalm 18:1-3). Wir sind sicher und fürchten nicht (Jesaja 12:2). Das Erkenntnis des Heils ist das Amt Christi und der Propheten (Lukas 1:77). Diese Kenntnisse sind zu den Gemeinden verbreitet, wo die Heiligen die Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse sind (1. Korinther 4:1). Das Heil kommt von den Juden (Johannes 4:22), ist jedoch in Christus denen zugänglich gemacht, die Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten (Johannes 4:23-24). Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen (Apostelgeschichte 4:12). Somit wird die Errettung mit dem Evangelium gegeben, was eine Kraft Gottes ist, die da selig macht, alle, die daran glauben, die Juden vornehmlich und auch die Griechen. Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben, wie denn geschrieben steht: "Der Gerechte wird aus Glauben leben" (Römer 1:14-17). Denn Gott hat die Menschheit nicht zum Zornfür gesetzt, sondern das Heil zu gewinnen durch Jesus Christus (1. Thessalonicher 5:9).

Denn göttliche Traurigkeit wirkt zur Seligkeit einen Reue, die niemand gereut; (2. Korinther 7:10). Damit ist das Evangelium das Wort der Wahrheit und also von der Seligkeit, versiegelt die reuevolle mit dem heiligen Geist (Epheser 1:13). Die Erlösung wird von der heiligen Schrift erhalten. Die Schrift, wie vom Gott inspiriert, kann den reuevolle zur Seligkeit unterweisen durch den Glauben an Christus Jesus (2. Timoteus 3:15-16). Obwohl er ein Sohn ist, hat er Gehorsamkeit gelernt, durch was er gelitten hat. Und, vollendet worden, ist er allen, die ihm gehorchen, der Urheber ewigen Heils geworden, (Hebräer 5:8-9).

So ist er einmal geopfert, wegzunehmen vieler Sünden; zum andern Mal wird er nicht um der Sünde willen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil (Hebräer 9:28). Deshalb ist das Heil für alle und ist für allemal den Heiligen übergeben (Judas 3). Somit gibt es keine andere Offenbarung nach der, die Gott Jesus Christus gegeben und dem Johannes übergegeben hat. Alles, was für die Errettung der Menschheit notwendig ist, ist in der Bibel gefasst. Gott gehört das Heil und die Stärke, und die Herrlichkeit, und er hat das seinen Knechten durch Jesus Christus erklärt, und das kann man nicht verändern (Offenbarung 22:18-19).

Die endgültige Versiegelung der Heiligen gescheht durch den heiligen Geist, auf Grund des Gesetzes Gottes, wie es in der Bibel offenbart ist, aus dem alten Testament anfängend mit der Offenbarung im Gesetz.

Christus als der Engel der Anwesenheit oder der Engel des Gesetzes, der Engel Jahvehs, hat auf dem Berg Sinai die Gesetze gegeben. Er hat gesagt, dass:

Bis dass Himmel und Erde vergehe, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis dass es alles geschehe. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. (Matthäus 5:18-19)

Christus hat damit keinerweise die Gesetze außer Kraft gesetzt. Er beachtete die Gesetze und befahl die Menschen ebenso. Das Gesetz und die Propheten reichen bis auf Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und jedermann drängt sich mit Gewalt hinein (Lukas 16:16).

Es ist aber leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein Tüpfelchen vom Gesetz falle. (Lukas 16:17)

Mose hat das Gesetz gegeben. Und Niemand tut das Gesetz (Johannes 7:19). Welche ohne Gesetz gesündigt haben, die werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und welche unter dem Gesetz gesündigt haben, die werden durchs Gesetz verurteilt werden (Römer 2:12). Wer Sünde tut, steht wider das Gesetz, und die Sünde ist Übertretung des Gesetzes (1. Johannes 3:4). Die Beschneidung findet im Herzen statt und der Massstab der Beschneidung ist die Rücksicht auf den Doktrinen des Gesetzes. Jener, der den Gesetz beachtet, ist in seinem Herzen beschneidet, bis jener, der beschneidet ist, jedoch dem Gesetz nicht folgt, ist wie ein Gottloser. Juden sind jene, die Rücksicht im Herzen aufs Gesetz nehmen, und sind innerlich judisch. Es sind doch, die sagen sie seien Juden, und sind's nicht, sondern lügen, die kommen ins Urteil und werden niederfallen zu den Füßen der Heiligen bestraft (Offenbarung 3:9). [in englischen Bibeln ist niederfallen oft übersetzt mit anbeten, und wird zugekannt an Christus und den Auserwählten]

Das Gesetz ist heilig und das Gebot ist heilig, recht und gut (Römer 7:12). Das Gebot ist nicht zum Tod geworden, sondern die Sünde, die Übertretung des Gesetzes ist, in den Menschen wirkend (Römer 7:13).

Das Gesetz ist geistlich, jedoch der Mensch ist fleischlich, unter die Sünde verkauft (Römer 7:14). Der recht bekehrte Mensch hat Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen (Psalm 119:1; Römer 7:22). Das Gesetz führt die Menschen zum Christus, der des Gesetzes Ende ist (Römer 10:4). Wenn der Geist den Mensch regiert, so ist er Mensch nicht mehr unter dem Gesetz (Galater 5:18). Nicht deshalb, dass das Gesetz außer Kraft gesetzt wird, aber eher deshalb, dass das Gesetz im Sinn und Herz geschrieben ist (Hebräer 8:10-13). Das Gesetz Gottes wird mit dem Glauben, nicht mit den Werken erfüllt (Römer 9:32). Die Gehorsamheit den Geboten ist eine notwendige Voraussetzung fürs Behalten des heiligen Geistes, weil der Heilige Geist in denen lebt, die die Gebote behalten (1. Johannes 3:24; Apostelgeschichte 5:32). So ist es unmöglich, Christ zu sein, Gott und Christus zu lieben, aber das Gesetz ausser Acht gelassen zu haben. Das schließt selbstverständlich in sich auch den Sabbat zu beachten, das vierte Gebot.

3.2.2. Die Erlösung in der Gnade

Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und züchtigt uns, dass wir sollen verleugnen das ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste, und züchtig, gerecht und gottselig leben in dieser Welt und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unsers Heilandes, Jesu Christi (Titus 2:11-12). Christus ist die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes, der unser Heiland ist (Titus 2:10). Deshalb ist die Gnade das Resultat der Tätigkeit Jesu Christi.

Die Gemeinden werden aus Gottes Macht durch den Glauben bewart zur Seligkeit, welche bereit ist, dass sie offenbar werde zur letzten Zeit (1. Petrus 1:5). Das Endziel der Glaube ist der Seelen Seligkeit. Nach dieser Seligkeit haben gesucht und geforscht die Propheten die von der Gnade geweissagt haben, und haben geforscht, worauf oder auf was für eine Zeit der Geist Christi deutete, der in ihnen war und zuvor bezeugt hat die Leiden, die über Christus kommen sollten, und die Herrlichkeit (1 Petrus 1:9-10).

Die Sünde ist durch Adam in die Welt gekommen und herrschte von Adam an bis auf Mose. Als Resultat der Sünde ist der Tod gekommen (Römer 5:12). Die Sünde war wohl in der Welt, ehe das Gesetz kam mit Mose (Römer 5:13). Die Folgen des Gesetzes waren also schon dem Adam bekannt, weil die Sünde da nicht zugerechnet werden kann, wo kein Gesetz ist. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist die Gnade viel mächtiger geworden (Römer 5:15-21). Durch die Gehorsamkeit eines werden viele zu Gerechten, durch die Gnade die herrscht durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus (Römer 5:20-21).

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind (Römer 8:1). Die Gerechtigkeit, vom Gesetz gefordert, ist in uns erfüllt, weil wir nach dem Geist wandeln (Römer 8:4).

Der Geist führt den Sinn zu geistigen Dingen (Römer 8:5). Fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft wider Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist (Römer 8:7). Deshalb ist ein fleischlicher oder unbekehrter Sinn erkennbar vom Widerstand der Beachtung der Gottesgesetze.

Der Geist, der Christus von den Toten auferweckt hat, lebt in den Christen, und er macht unseren sterblichen Leiber durch den Geist, der in uns wohnt, lebendig (Römer 8:11). Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder (Römer 8:14), und das ist die Gnade Gottes. Das Gesetz ist durch Mose gegeben, aber die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden (Johannes 1:17). So werden wir rufen: Abba, lieber Vater! (Römer 8:15), unser Kindschaft entwickeln, die unserem Bruder Jesus Christus gegeben ist.

Der Mensch wird durch die Werke des Gesetzes nicht gerecht. Der Mensch wird gerecht durch den Glauben an Christus (Galater 2:16). Das Leben, ist im Glauben an den Sohn Gottes (Galater 2:20). Wir sterben durchs Gesetz dem Gesetz, damit wir Gott leben (Galater 2:19). Wir werfen nicht weg die Gnade Gottes wenn wir aufs Gesetz achten, weil wir nicht gerecht gemacht werden durch den Gesetz (Galater 2:21). Wir achten aufs Gesetz, weil der Geist uns führt, und das Gesetz beginnt ganz von der göttlichen Natur, den wir annehmen müssen und teilhaft werden (2. Petrus 1:4), so wie Christus.

Wir werden nicht selig durch das Gesetz, sondern durch die Gnade des Herrn Jesus (Apostelgeschichte 15:11). Die Sünde wird nicht herrschen können über die Auserwählten, weil sie nicht unter dem Gesetze sind, sondern unter der Gnade und sie sind die Knechte Gottes (Römer 6:14, 15). Wir brauchen doch nicht zu sündigen, das Gesetz übertretend, weil wir die Knechte Gottes sind, und gerecht und ohne Sünde, und wir werden vom Herzen der Lehre, die uns gelehrt ist, gehorsam sein (Römer 6:17-18). Wir waren in den Sünden tot, samt Christus lebending gemacht, aus Gnade gerettet (Epheser 2:5). Gott hat uns samt Christus auferweckt und samt ihm ins himmlische Wesen gesetzt in Christus Jesus, auf dass er erzeigte in den kommenden Zeiten den überschwenglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus (Epheser 2:6-7). Denn aus Gnade sind wir gerettet worden durch den Glauben, und das nicht aus uns: Gottes Gabe ist es, nicht aus den Werken, auf dass sich nicht jemand rühme (Epheser 2:9). Auf solcher Weise beachten wir in Gnade das Gesetz durch die Geist Gottes.

3.2.3. Die Pflichten laut dem Gesetz

Die Beachtung des Gesetzes ist eine fortwährende Pflicht, weil die Gebotheit nicht außer Kraft gesetzt ist oder verändert (Matthäus 5:18; Lukas 16:17). In der Christuszeit kamen die Juden das Gesetzt falsch nach (Johannes 7:19); verwandelt durch Tradition in ein Joch (Matthäus 15:2-3, 6; Marcus 7:3, 5, 8-9, 13). Auf solcher Weise haben die Lehrer der Juden Gott in Versuchung geführt (Apostelgeschichte 15:10).

Es gibt eine fortwährende Verpflichtung die Gebote Gottes zu beachten. Die sind ständig und werden bis Ende jener Epochen, die sich auf die Existenz der Menschheit beziehen, nicht außer Kraft gesetzt.

3.2.3.1. Warum die Christen das Gesetz befolgen

Die Christen sind nicht durch das Gesetz, sondern durch die Gnade erlöst. Warum kann man dann nicht bezweifeln, dass sie das Gesetz würdigen und beachten? Das ist so, weil:

Das Gesetz Gottes entsteht aus der treuen Güte seiner Natur

Das Gesetz Gottes entsteht aus der Natur Gottes und die bleibt solcherweise ewig, weil Gott, der im wesentlichen das Zentrum der extremen Güte ist, immer beständig bleibt. Christus hat im Markus 10:18 gesagt: "Was heißest du mich gut? Niemand ist gut als allein Gott. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote" (Matthäus 19:17). Die Güte, Geduld und Langmütigkeit Gottes führt uns zur Buße (Römer 2:4). Treue Güte ist die Natur Gottes. Die himmlische Heerscharen sind die Teilnehmer seiner Natur. Deshalb bleiben sie unverändert in der göttlicher Natur und Güte.

So ist Christus, gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit (aioon) (Hebräer 13:8). Die Auserwählten, die der göttlichen Natur teilhaftig sind (2. Petrus 1:4), werden Teil des göttlichen Priestertums, nach der Weise Melchisedeks, das beständig (aparabatos) oder unvergänglich ist bis zum Epochenende (aioon) (Hebräer 7:24). Christus kann auch auf ewig selig machen, die durch ihn zu Gott kommen (Hebräer 7:25). Er ist doch weder das Objekt der Anbetung, noch Gott, der mit seinem Willen befehlt.

Das Gesetz Gottes soll aus dem Glauben gesucht werden, und nicht aus den Werken (Römer 9:32). Wir haben einen neuen Bund, in dem Gott sein Gesetz in unseren Sinn gibt und es in unser Herz schreibt. Er ist unser Gott und wir sind sein Volk, und wir anbeten ihn und beachten sein Gesetz in unserer Natur (Hebräer 8:10-13). Das Behalten des Gesetzes Gottes beschneidet uns als Christen und Mitglieder des geistigen Israels (1. Korinther 7:19). Diese entzünden durch die Beachtung des Gesetzes Gottes den Drachen. Die Beachtung des Gesetzes identifiziert diese in den Verfolgungen (Offenbarung 12:17). Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus! (Offenbarung 14:12).

3.2.3.2. Die Christen als Tempel Gottes

Die Heiligen sind der Tempel oder das Heiligtum, oder naos, Gottes und der Geist Gottes wohnt in ihnen. Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verdirben, denn der Tempel Gottes ist heilig, und das sind wir (1. Korinther 3:16-17). Deshalb müssen die Christen ihre Körper gesund wahren, als Empfänger des Geistes Gottes. Gott hat gesprochen: "Ich will unter ihnen wohnen und wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein." Wir sollen darum ausgehen und uns absondern. "So will Ich euch annehmen und euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein" (2. Chronik 6:16-18; 3. Mose 26:12; Hesekiel 37:27; Jesaja 52:11; 2. Samuel 7:14).

Darum soll der Christen nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen ziehen (2. Korinther 6:14). Er soll sich von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes reinigen und die Heiligung vollenden in der Furcht Gottes (2. Korinther 7:1). Sie sind auserwählt von Anfang zur Seligkeit in der Heiligung durch den Geist und im Glauben an die Wahrheit (2. Thessalonicher 2:13). Deshalb ist die Wahrheit die Voraussetzung der geistigen Gesundheit und das Zeichen der Auserwählten. Man kann von so geführter Entwicklung sehen, dass die allgemeine Gesetze spezifische Bedeutungen und Zwecke haben. Nach diesen Gesetze wird den Tempel Gottes gemessen (Offenbarung 11:1).

3.2.4. Die Zehn Gebote

Die Gemeinde soll die zehn Gebote, die im zweiten Buch Mose 20:1-17 und fünften Buch Mose 5:6-21 aufgezeichnet sind, beachten.

Das erste Gebot ist:

Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. (2. Mose 20:2-3)

Gott der Vater ist der allein wahrer Gott (Johannes 17:3) und es gibt keinen Elohim, den es vor ihm gäbe oder der ihm ähnlich wäre. Es ist unverzeihlich, eine andere Gottheit, einschließlich Jesus Christus, anzubeten oder zu dienen.

Das zweite Gebot ist:

Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifrender Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. (2. Mose 20:4-6)

Es ist Sünde, irgendwelche Bilder oder Figuren zu bilden, um die anzubeten oder als Symbolismus auszunützen. Deshalb ist das Kruzifix für die Gemeinde als Symbol verboten.

Die Gebote bilden bestimmte Identifikationsaspekte der christlichen Ordnung und solcherweise werden sie gestärkt.

Das dritte Gebot ist:

Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. (2. Mose 20:7)

Der Name des Herrn Gottes bedeutet Autorität, deshalb bezieht sich dieses Gestz nicht nur auf die einfache Profanation, sondern auch auf die falsche Ausnützung der Autorität der Gemeinde und allen, die behaupten zu handeln im Name Gottes durch Jesus Christus.

Das vierte Gebot ist:

Gedenke des Sabbattages, dass Du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn. (2 Mose 20:8-11)

Also ist der Sabbattag im Glauben obligatorisch. Kein Christ kann Gott dienen und den Sabbat, der in dem jetzigen Kalender Samstag ist, nicht ehren. Die Gründung eines anderen Tages als der siebente Tag, um Gott anzubeten, verletzt nicht nur dieses Gebot, wird aber zu einem götzenartigen Symbol gegen Gottes Willen. Das ist Widerstreben und gleichgesetzt wie Abgötterei und Götzendienst (1. Samuel 15:23). In Verbindung mit dem zweiten Gebot wird es zur Göttzerei. Einen ähnlichen Effekt bekommt man, wenn man einen solchen Kalender einführt, der die Woche an einen Rotationsprinzip anpasst.

Die ersten vier Gebote bestimmen die Beziehungen zwischen dem Menschen und Gott und sind ins Hauptgesetz eingeschlossen: du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften (Markus 12:30). Dies ist das vornehmste und größte Gebot ( Matthäus 22:38).

Die absolute Identifikation mit Gott vollzieht sich als Resultat der Beachtung dieser Gebote, und die Entgehung einer solchen Handlung, die wider deren Beachtung werden könnte.

Das zweite große Gebot ist:

Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Es ist kein anderes Gebot größer als diese (Matthäus 22:39; Markus 12:31).

Dieses zweite große Gebot bezieht sich auf die gegenseitigen Beziehungen zwischen den Menschen und ist in den anderen sechs Geboten wiedergespiegelt.

Das fünfte Gebot ist:

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird. (2 Mose 20:12)

Die Beziehungen in den Familien sind die fundamentale Bausteine jedes Volkes, und reflektieren das Denken in der breiteren religiösen Struktur.

Das sechste Gebot ist:

Du sollst nicht töten. (2 Mose 20:13)

Die Christen werden geurteilt nach dem höheren Gebot nicht böse gegen ihren Bruder sein. Zorn auf jemanden zu halten ist Gewaltsamkeit dem Nächsten gegenüber. Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du gottloser Narr! der ist des höllischen Feuers (Gehenna) schuldig (Matthäus 5:22).

Das siebente Gebot ist:

Du sollst nicht ehebrechen. (2 Mose 20:14)

Die Christen werden geurteilt nach dem höheren Gebot: Wer eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen (Matthäus 5:28)

Das achte Gebot ist:

Du sollst nicht stehlen. (2 Mose 20:15)

Das Stehlen ist Gewaltsamkeit dem Nächsten gegenöber und das zerrisst die Beziehungen zu Gott.

Das neunte Gebot ist:

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. (2 Mose 20:16)

Gerechtigkeit und Wahrheit sind in Hebräisch das gleiche Wort. Ein Christ kann deshalb nicht gerecht sein, wenn er nicht wahr ist. Die Entstellung der Gerechtigkeit mit einem falschen Zeugnis widersteht die Heiligung des Christen.

Das zehnte Gebot ist:

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht Magd, Rind, Esel, noch alles, was dein Nächster hat. (2 Mose 20:17)

Das Begehren ist ein Prozess, wenn die materiellen oder sexuellen Dinge höher als die Beziehungen mit Gott gehoben werden. In diesem Fall werden sie zur Göttzerei, die andere Begehrungsobjekte schafft und im Widerspruch zu den anderen Geboten steht. Da die einzelnen Gebote eng miteinander verbunden sind, wird das Begehren zur Ursache für die Verletzung anderer Gebote. Deshalb gibt es keine Relativität des Sündes. Die Sünde ist die Übertretung des Gesetzes. Wenn wir das zweite Buch Mose 20:13; das fünfte Buch Mose 5:17; 16:18 sehen, finden wir die Erklärung dieser Gebote von Christus in Matthäus 5:21-48 und Lukas 12:57-59.

Die Eltern sollen ihre Kinder nach diesen Geboten lehren. Die sollen zum Merkzeichen ihrer Gedanken und Handlung werden und sie sollen auf die Pfosten des Hauses und an die Tore geschrieben werden (5. Mose 7:7-9).

3.2.5.1. Die andere, das menschliche Benehmen bestimmende Gesetze

3.2.5.1. Die Nährungsgesetze

Die Nährungsgesetze sind im dritten Buch Mose 11:1-47 und im fünften Buch Mose 14:4-21 zu finden. Die sind formuliert, damit der Körper des Menschen gesund wäre. Diese Gesetze sind auf kluge physische Prinzipien gestützt. Es besteht der Befehl, das der Mensch heilig sein muss und sein Leib ein Gefäss des heiligen Geistes. Die Nährungsgesetze haben einen gesunde physikalische Grund. Im fünfte Buch Mose 12:16 ist die Nützung des Blutes verboten und im dritte Buch Mose 3:17 kann ist das Essen des Fettes verboten. Man darf nicht das essen, was verendet oder zerrissen ist (Hesekiel 44:31). Das Verbot in Bezug aufs Essen der Früchte ist im dritten Buch Mose 19:23-26 zu finden. Diese Gesetze haben auch geistiger Bedeutung.

3.2.5.2. Der Sabbat

Das Halten des siebenten Tages, des Sabbats (2. Mose 20:8-11; 5. Mose 5:12-15) ist der Befehl des Herrn und ein der zehn Gebote. Hier sind für alle Menschen ewige Statuten, die man nicht verletzen darf. Der Sabbat ist heilig. Wer den Sabbat entheiligt, der soll des Todes sterben und der soll aus seinem Volk ausgerottet werden (2. Mose 31:14-15). Der Sabbat ist ein ewiger Bund zwischen dem Volke Israels und ein ewiges Zeichen zwischen ihn und Gott, ihn anerkannent als Schöpfer (2. Mose 31:15-16). Alle Christen sind geistiges Israel, und alle Heiden sollen unvermeindlich zum Volke Israels werden. Deshalb ist der Sabbat ein Zeichen zwischen Gott und seinem Volk für alle Zeiten. Die Strafe für die Entheiligung des Sabbats ist der Tod, das Entnehmen des heiligen Geistes und die Beschlossenheit für die zweite Auferstehung (Offenbarung 20:5). Der Sabbat ist Freude, und man soll ihn als den heiligen Tag Gottes ehren. Der Sabbat ist kein Tag vom leeren Genuss (kein leerer Geschwätz), aber eine heilige Versammlung (Jesaja 58:13-14). An diesem Tag darf man keine Arbeit tun oder keine Last tragen (Jeremia 17:21-22).

Unser Herr hat den Sabbat sein ganzes Leben beachtet (Markus 6:2). Auch die Apostel haben den Sabbat (und die heiligen Tage) gehalten. Deshalb sollen auch wir ihn halten. An den letzten Tagen, in der Zeit der Herrschaft von Messias, werden der Sabbat, die Neumonde und die heiligen Tage mit Kraft des Gesetzes wiederherstellt, und die Völker, die ihn nicht halten werden, werden bestraft (Jesaja 66:22-23; Sacharja 14:16-19).

3.2.5.3. Der Neumond

Der Neumond wird unter dem Gesetz gehalten (4. Mose 10:10; 28:11; 1. Chronik 23:31, 2 Chronik 2:4; 8:13; 31:3). Ebenso wie am Sabbattag ist auch dann der Verkauf verboten (Amos 8:5). Die Feste der Neumonde wurden wie von Israel (Jesaja 1:13-14; Esra 3:5; Nehemia 10:33; Psalm 81:3; Hosea 2:11), als auch von der Gemeinden jahrhundertelang gehalten. Die Gemeinden haben die Neumonde, den Sabbat und die Heiligen Tage gehalten (Kolosser 2:16). Die Neumonde werden wiederherstellt als Sabbat, wenn der Messias kommt (Jesaja 66:23; Hesekiel 45:17; 46: 1, 3, 6).

3.2.5.4. Die alljährlichen heiligen Tage

Die Beschreibung der alljährlichen Heiligen Tagen kann man im dritten Buch Mose 23:1-44 und im fünften Buch Mose 16:1-16 finden. Diese Tage wiederspiegeln den Erlösungsplan des Herrn. Die heiligen Tage sind:

Passah und die Tage des ungesäuertes Brot

Wochenfest (Pfingsten)

Fest des siebenten Monats (Posaunenfest)

Versöhnungstag

Laubhüttenfest

Der lezte große Tag

Diese heiligen Tage sind obligatorisch, und sie haben eine bestimmte Bedeutung als Symbole zwischen Gott und seinem Volk. Man soll sich zu diesen Tagen ebenso beziehen wie zum Sabbattag.

3.2.5.5 Die Ehe

Die Ehe ist eine heilige Institution. Sie bezeichnet den Bund Christi mit der Gemeinde unter Gott (Offenbarung 19:7, 9). Diese Gleichnis ist im Matthäus 22:2-14 erklärt. Die Ehe ist eine fortschrittliche Institution mit Christus (Matthäus 25:10), die auf geistige Reife gestützt ist. Ab der Zeit der letzte Versöhnung gibt es keine Ehe mehr. Die Ehe ist für die Menschen geschaffen, und sie ist keine Institution der Engel (Matthäus 22:30). Wenn die Menschen aus den Toten auferstehen werden, so werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen (Markus12:25). Dann werden sie gewürdigt werden, um durch die Auferstehung die nächste Stufe zu erreichen. Und die Menschen werden den Engeln gleich sein und Kinder Gottes werden (Lukas 20:34-36).

Also ist die Ehe die Institution, die für die Menschen geschaffen ist und die nicht mehr existieren wird, als die letzte menschliche Phase der Schöpfung ist vollendet. Von der Zeit, wo Adam geschaffen wurde, ist bestimmt, dass der Mann seinen Vater und seine Mutter verlasst und seinem Weib anhangt, und sie werden sein ein Fleisch (1. Mose 2:24).

Die Frau wird Weib dem Bund nach, und Gott verlangt aus der Ehe ein göttlicher Nachwuchs. Der Herr hasst die Scheidung, die Gewaltsamkeit ist (Maleachi 2:16). Mose hat die Scheidung zugelassen, aber die Christen dürfen nicht ihren Ehefreund verlassen, es sei denn wegen Ehebruchs (Matthäus 5:31-32). Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden (Matthäus 19:3-12). Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat (und umgekehrt), und er ist willig, bei ihr zu wohnen, die scheide sich nicht von ihm. (1. Korinther 7:10-16).

3.2.6. Das finanzielle Dienen

3.2.6.1. Gott gegenüber

Die finanziellen Pflichte Gott gegenüber sind im fünften Buch Mose 12:5-19 beschrieben. Die Pflicht jedes Christen ist, die Aktivitäten der Gemeinden zu unterstützen. Dieses Prinzip kommt vom Opfern des Zehntes durch die Priester und Leviten seit der Eroberung Israels (5. Mose 12:9-14), vor dem Bau des Tempels. Der Zoll des Tempels wurde während des Versöhnungtages bezahlt. Die Einführung der Erhebungs ist in Nehemia 10:32 beschrieben. Diese Erhebung wird während der tausendjährigen Herrschaft Messias (Maleachi 3:1-6) fortgesetzt. In Maleachia 3:7 lässt Gott das Volk zu Ihm bekehren, und er kehrt dann zum Volk zurück. Dieses Wiederkehren kann man mit der Arbeit Gottes durchführen, mit der Finanzierung der Arbeit durch das Zehnte (Maleachi 3:7). Die Nichtbezahlung des Zehntes ist dem Betrug Gottes gleich (Maleachi 3:8-10).

Eine kollektive Bezahlung des Zehntes gibt die Sicherheit, dass die Arbeit Gottes fortgesetzt werden kann und dass Gott die Frucht auf dem Felde fruchtbar macht (Maleachi 3:10-12).

Die Verantwortlichkeit der Gemeinden zu Gott hat von den Zeiten der Apostel erhalten, ungeacht dessen, dass sie nicht immer praktisiert wurde oder die Diener manchmal darauf verzichtet haben (2. Korinther 12:13-18). Christus hat die Ältesten zu zweit entsendet, und die Gemeinden unterstützten sie in ihrer Arbeit, in der sie arbeiteten (Lukas 10:1-12). Die, die im Dienst des Tempels herangezogen sind und die das Evangelium verkündigen, sollten sich vom Evangelium ernähren (1. Korinther 9:13-14). Die Pflicht der Gemeinden ist die, die vollzeitlich sich der Lehre und der Verkündigung des Evangeliums widmen, zu unterhalten (1. Timotheus 15:17-18; 5. Mose 24:14-15).

Das Übergeben des Zehntes an Gott ist annehmbar, außer den Fällen, wenn es von unehrlichen Einnahmen kommt, oder in Fällen, wenn sie an die Götzer gegeben wird (1. Korinther 10:27). Das Zehnte wird an die Gemeinde bezahlt, damit man denen helfen kann, die es nötig haben (1. Timotheus 5:9-10, 16). Zehnte werden eingesammelt nach örtlichen Konferenz und das Zehnte des Zehntes wird eingezahlt nach Hauptkonferenz nach 4. Mose 18:26 und Nehemia 10:37-38. Der Vorschrift über die ersten Früchte nach muss man es gleich bezahlen (2. Mose 22:29). Das Beste von den Erstlingen soll man gleich ins Haus des Herrn Gottes bringen, am Anfang des Festes, und bestimmt am ersten Festabend (2. Mose 23:19). Dem Herrn ist die Erstgeburt heilig (4. Mose 18:15-18).

3.2.6.2. Anderen gegenüber

Wenn aber jemand die Seinen, sonderlich seine Hausgenossen, nicht versorgt, der hat den Glauben verleugnet und ist ärger als ein Heide (1. Timotheus 5:8).

Der Christ soll den Lohn eines anderen am selben Tage geben und er darf den Lohn nicht vorenthalten (5. Mose 24:15). Sie sollen alle Schulden bezahlen und am Sabbatsjahr ihre Brüder im Glauben erlassen (5. Mose 15:1-3; Nehemia 10:31).

Vom Zehnte ist auf den Festen in vielen Stellen der Bibel gesprochen. Das zweite Zehnte muss man nicht zu Hause essen, sondern an der Stätte, die der Herr erwählen wird (5. Mose 12:17-19).

In jedem dritten Jahr des Sabbatszyklus soll man das Zehnte den Armen geben (5. Mose 14:28; 26:12). Jahre des dritten Zehntes sind: 1994-95, 2001-02, 2008-09, 2015-16, 2022-23, 2030-31. Das Heilige Jahr 2030-31 ist das erste Jahr des dritten Zehntes in neuem Erlasszyklus oder das neue Millennium. Das ist von Erlassjahren gestützt, die in den Jahren 27-28 und 77-78 fallen, wie es im Hesekiel 1:1 beschrieben ist. Das dritte Zehnte kann man gemäß der Gemeindefassung auf den Gebieten, wo das soziale Versicherungssystem ausreichend ist, aufheben oder ändern.

Das Sabbatsjahr ist ein Jahrdes Erholens des Landes, der Weingarten und Obstgarten, dann essen die Armen und die Tiere die Ernte (2. Mose 23:10-11). Die Sabbatsjahre sind 1998-99, 2005-06, 2012-13, 2019-20, 2026-27, unter denen das Jahr 2027-28 das Erlassjahr ist.

Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem Herrn, und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat (Sprüche 19:17) und dem wird nichts mangeln (Sprüche 28:27) und der wird einen Schatz im Himmel haben (Markus 10:21). Gott kann machen, dass jede gute Tat reich wird, in der man nicht nur den Mangel der Heiligen ausfüllt, sondern ist auch überschwenglich darin, dass viele Gott danken (2. Korinther 9:6-12).

3.2.7. Der Krieg und dieWahlen

3.2.7.1. Der Krieg

Die Heiligen sind die Priester des Allerhöchsten Gottes: der Christ soll nicht töten (2. Mose 20:13, Matthäus 5:38-48, Lukas 6:27-36). Wäre die Diener Christi von dieser Welt, so könnten sie so kämpfen, dass die weltlichen Autoritäten sie nicht besiegen könnten (Johannes 18:36). Obwohl die Christen im Fleisch wandeln, so streiten sie doch nicht fleischlicherweise (2. Korinther 10:3). Die Waffen, mit denen die Auserwählten kämpfen, sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, zu zerstören Befestigungen (2. Korinther 10:4). So ist es des Christen Pflicht, die Regierung seines Staates durch sein Beten zu unterstützen und er soll ehrlich fürs Wohlbehagen seiner Nation handeln, damit Gott sie mit seiner Kraft bewahren kann.

3.2.7.2. Die Wahlen

Die Christen sollen die Gesetze ihres Landes beachten, außer Fällen, wo sie mit den Gesetzen der Bibel im unmittelbaren Widerspruch stehen. Dem Gesetz nach sollen wir an den Wahlen teilnehmen, und, wenn es kein Konflikt zu den Bibelprinzipien gibt, können die Christen ihr Zeugnis auch solcherweise ausdrücken. Wählen der Führer auf dem Wege der Wahlen kommen vom fünften Buch Mose 1:9-14 und von der Prophezeihung Ende Hosea 1:11. Das Einbeziehen in den politischen Kämpfen wird als Kriegsführung angesehen.

 

4. Die Doktrinen in Bezug auf den Messias

4.1. Der Vorexistenz Christi

Jesus Christus in seiner Vorexistenz war ein geistiges Wesen. Er existierte schon vom Anfang der Schöpfung (Johannes 1:1), der Erstgeborne vor allen Kreaturen (Kolosser 1:15) der Anfang der Schöpfung Gottes (Offenbarung 3:14). Er war das Wesen, dass im alten Testament als Engel Jahvehs, Engel der Anwesenheit oder des Bündnisses beschrieben ist. Er war der Engel, der Israel von Egypten durch das Rote Meer führte. Er war der Engel in einer Wolkensäule und der Engel, der mit Mose auf dem Berge Sinai redete (Apostelgeschichte 7:35-38). Er war El Bethel oder El, Gott oder der Hohepriester in Gottes ganzem Hause (1. Mose 28:17, 21-22; 31:11-13; Hebräer 3:1). Christus war der Engel des Ha Elohim (1. Mose 31:11-13). Als Elohim wurde er von seinem Elohim berufen (Psalm 45:7-8), der Gott der Vater war. Er war dem, der ihn berufen hat, treu wie ein Sohn, ebenso wie Moses in Gottes ganzem Hause treu war (Hebräer 3:2), aber als Knecht.

Christus kam in die Welt, um für die Wahrheit zu zeugen (Johannes 18:37). Seine Herrschaft soll noch auf die Erde kommen. Er ist zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt wurde, aber offenbart zu den letzten Zeiten um unsertwillen (1. Petrus 1:20).

4.2. Die Kreuzigung und die Auferstehung

Christus wurde auf die Erde gesendet, um als Lamm (Offenbarung 5:6-8) die Menschheit zu erlösen und die Sünden auf Erden zu vergeben (Matthäus 1:21; 9:6; Markus 3:28). Er wurde von Anfang der Welt als Äußerung der göttlichen Voraussicht Gottes erwürget (Offenbarung 13:8).

Wenn die Menschheit nicht daran glaubt, dass Christus der Messias ist, wird sie in ihren Sünden sterben (Johannes 8:24).

Christus ist nach der Schrift für unsre Sünden gestorben, und er ist begraben und er ist auferstanden am dritten Tag nach der Schrift (1. Korinther 15:3-4), und er ist von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal gesehen (1. Korinther 15:5-6). Christus war schon vor dem Tage, der als Sonntag oder als der erste Tag der Woche benannt wird, auferstanden (Johannes 20:1; die fragliche Text Markus 16:9-10 sagt Als er auferstanden war…). Er befand sich drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde nach dem Zeichen des Propheten Jonas (Matthäus 12:39-40; auch Lukas 24:6-8).

Christus wurde gekreuzigt (Matthäus 27:32-50; Markus 15:24-37; Lukas 22:33-46; Johannes 19:23-30) ungefähr um die dritte Stunde des Tages, das heißt, um neun Uhr morgens (Markus 15:25) bis zur neunten Stunde, das ist, bis zu drei Uhr nachmittags (Markus 15:33). Es gibt keinen Beweis, ob das an einem Pfahl war, oder das später bekannte T-artige Kreuz. Unabhängig davon ist das Zeichen des Kreuzes nicht als Glaubensymbol anzusehen, da es herkömmlich ist aus nichtchristlichen Aberglaube.

Christus wurde gekreuzigt, und er ist aus den Toten auferstanden (Markus 16:6). Nach seiner Auferstehung ist er zu seinem Vater und unserem Vater und zu seinem Gott und zu unserem Gott aufgefahren (Johannes 20:11-18). Er sitzt zur Rechten Gottes zusammen und ihm sind die Engel und die Gewaltigen und die Kräfte untertan (1. Petrus 3:22).

Durch die Apostel hat Christus der Gemeinden Kraft gegeben die Sünden zu erlassen oder behalten (Johannes 20:22-23).

4.3. Die Wiederkunft Christi

Das erste Mal ist Christus als Opfer gekommen, um unsere Sünden zu büßen. Er ist nicht als der König Messias gekommen, und die Juden seiner Zeit haben es missverstanden. Sie haben einen siegesreichen König erwartet (Matthäus 27:11, 29, 37; Lukas 23:2-3, 37-38; Johannes 19:14-16). Durch den Heiligen Geist haben einige ihn als den König Israels erkannt (Johannes 1:49; 12:13-15), so die Prophezeihung erfüllend (Sacharja 9.9).

Jesus kehrt wieder als König Messias in Kraft (Offenbarung 17:14), und er wird von allen Engeln begleitet (Matthäus 25:31). Sein Kommen werd wie der Blitz sein (Matthäus 24:27). Er wird in seiner Kraft mit den auferstandenen Heiligen regieren (Offenbarung 20:4).

Er wird den Frevler umbringen und ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt (2. Thessalonicher 2:8). Denn der Frevler wird auftreten in der Macht des Satans mit allerlei lügenhaften Kraften und Zeichen und Wundern (2. Thessalonicher 2:9). Diese Apostate ist über den Tempel Gottes gesendet, weil sie die Liebe zur Wahrheit, die sie gerettet hätte, nicht angenommen haben. Darum sendet ihnen Gott auch kräftige Irrtümer dass sie glauben der Lüge, auf dass gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern hatten Lust an der Ungerechtigkeit (2. Thessalonicher 2:10-12). Der Herr Jesus wird die Frevler mit dem Hauch seines Mundes umbringen, und er wird ihnen ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt (2. Thessalonicher 2:8).

4.4 Das Millennium Christi

Zusammen mit den auferstandenen Heiligen gründet Christus eine tausendjährige Herrschaft auf diesem Planet (Offenbarung 20:3-4). Der Satan wird für tausend Jahre gefesselt und in den Abgrund oder tartaros hineingeworfen, die Stelle der gesündigten Engel (2. Petrus 2:4). Die Heiligen, die enthauptet sind um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes Gottes willen, und die nicht angebeten hatten das Tier noch sein Bild und nicht genommen hatten sein Malzeichen an ihre Stirn und auf ihre Hand, diese wurden lebendig und regieren mit Christus tausend Jahre (Offenbarung 20:4). Dies ist die erste Auferstehung (Offenbarung 20:5). Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis dass die tausend Jahre vollendet wurden (Offenbarung 20:5). Dies ist die zweite oder allgemeine Auferstehung.

Während des Millenniums wird Christus das Reich wieder aufrichten nach den biblischen Gesetze, die er auf dem Berg Sinai gegeben hat. Es wird geschehen seit dem Tag, dass er auf dem Ölberg steht (Sacharja 14:4, 6). Und die Völker, die in den Kampf gegen Jerusalem gezogen sind, werden vernichtet (Sacharja 14:12). Und alle, die übriggeblieben sind von allen Heiden, die gegen Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, um anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, und um das Laubhüttenfest zu halten (Sacharja 14:16). Der Sabbat, Neumond und alljährliche heilige Tage sind Pflicht und die Weisung wird von Zion ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem (Micha 4:2). Aber über das Geslecht auf Erden, das nicht heraufziehen wird nach Jerusalem, um anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, über das wird's nicht regnen (Sacharja 14:16-19).

Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan los werden aus seinem Gefängis, und wird ausgehen, zu verführen die Völker an den vier Enden der Erde um sie zu versammeln zum Streit (Offenbarung 20:7-8). Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie (Offenbarung 20:9); und dann wird der Satan vernichtet. Dann kommt die Auferstehung und das Gericht (Offenbarung 20:13-15).

 

5. Das Problem des Übels

5.1. Die Existenz des Übels als Ergebnis des Aufstands der himmlischen Heerscharen

Der Satan wurde dem Himmel ausgeworfen wegen der Sünde des Widerstrebens, was Abgötterei und Götzendienst ist (1. Samuel 15:23), da es einen Willen sucht zu etablieren, gleich oder höher als Gott der Vater. Satan wollte dem Allerhöchsten, Gott der Vater, gleich sein. Christus dagegen versuchte nicht Gott gleich zu sein, aber hat sich dessen Willen untergeordnet (Johannes 4:34).

…welcher, ob er wohl in göttlicher Gestalt war, hielt er's nicht für einen Raub, Gott gleich sein, sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward gleich wie ein andrer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden; er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist, (Philipper 2:6-9)

Gott hat Christus erhöht für die Gehörsamkeit, weil er nicht ihm gleichen oder Gott stürzen wollte, wie ein Drittel der Elohim oder bene elohim das versucht hat.

In Lukas 10:18 hat Christus gesagt, dass er den Satan vom Himmel wie einen Blitz fallen gesehen hat. Der Satan hat den dritten Teil der Engel oder Sterne des Himmels hinweggefegt (Offenbarung 12:4). Zusammen mit dem Satan wurden sie auf die Erde geworfen (Offenbarung 12:9). Diese Wüstenei symbolisiert das, was in Offenbarung 8:10 geschrieben steht, wo der dritte Engel wieder die Wüstenei demonstriert, verursacht durch den Fall eines großen Sternes der Heerscharen, ein dritte Teil der Schöpfung vernichtend. Die himmlische Heerscharen wurden zerstört durch das Widerstreben. Die himmlische Heerscharen sind das Tabernakel Gottes im Himmel. Durch das Widerstreben wurde ein Drittel des Tabernakels entfernt, und das Weltsystem lästert Gott, seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen (Offenbarung 13:6). Gott wohnt sowohl im himmlischen Tabernakel, den himmlischen Heerscharen, als auch in den Auserwählten, die Gottes Wohnort auf der Erde sind.

5.2. Die Doktrinen über die Prädestination

Durch Christus, mit Hilfe des heiligen Geistes, öffnet Gott das Verständnis aller Auserwählten, anfangend mit den Aposteln, so, dass sie die Schrift verstehen können (Lukas 24:25). Christus hat im Gleichnissen geredet, damit die, die nicht auserwählt sind, das nicht verstehen könnten. So könnten sie sich nicht bekehren und erlöst werden, bevor man imstande war in dem Jüngsten Gericht zu stehen (Matthäus 13:10-17). Gott ist gnädig und er möchte dass keiner verloren geht. So wird jeder durch seinem göttlichen Vorwissen nach seinem Vorsatz berufen. Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch verordnet, dass sie gleich sein sollten dem Ebenbilde seines Sohnes, auf dass derselbe der Erstgeborne sei unter vielen Brüdern. Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht. Was wollen wir nun hierzu sagen ? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? (Römer 8:28-31).

5.3. Der Zustand der Toten

Im Reich der Toten herrscht Stille (Psalm 115:17) und Finsternis (Psalm 143:3). Es gibt keine ewig existierende Seele. Alle Menschen haben ein und dasselbe Schicksal (Prediger 9:3). Die Toten wissen nichts (Prediger 9:5).

Einige alte Toten werden nicht lebendig (Jesaja 26:14; sehe Fußnote Companion Bible).

Die Toten der Heiligen werden als schlafende oder entschlafende bezeichnet (Matthäus 9:24; Joh. 11:11; 1. Korinther 11:30; 15:16, 18, 51; 1. Thessalonicher 4:13; 2. Petrus 3:4).

5.4. Die Auferstehung aus den Toten

Gott tut Wunder an den Toten und die Verstorbenen werden aufstehen und ihm danken (Psalm 88:11). Im Grabe wird man über seine treue Güte erzählen (Psalm 88:12), wenn die Toten auferstehen werden. Weil Hiob gewusst hat, dass sein Erlöser lebt (Hiob 19:25), und als der letzte wird er über den Staub sich erheben. Und danach, wenn sein Fleisch dahin geschwunden sein wird, wusste Hiob, so werde er doch Gott, der an seiner Seite ist, sehen. Er wird selbst ihn sehen und kein Fremder (Hiob 19:25-27).

Christus ist auferstanden, damit wir wissen können, dass er Messias ist (Matthäus 11:4-5). Lazarus dient als Beispiel seiner Kraft (Johannes 11:11). Die Autoritäten seiner Zeit wussten das und sie haben erwartet, dass Messias aus den Toten aufwecken wird (Matthäus 14:2).

Es war verstanden, dass wir nicht alle entschlafen werden, aber wir werden alle zur Zeit der letzten Posaune verwandelt (1. Korinther 15:51). Viele Brüder verbringen mehrere Generationen im Schlaf, und die andere Heiligen werden noch leben, wenn in den letzten Tagen Messias kommt. Alle werden Unsterblichkeit anziehen (1. Korinther 15:44). Gott wird, die entschlafen sind, aufwecken. Die Toten in Christus werden zuerst auferstehen, zur Ankunft des Herrn. Danach die leben und übrig bleiben (1. Thessalicher 4:13-15). Der Herr wird vom Himmel herniederkommen, mit der Stimme des Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die Toten in Christus werden auferstehen zuerst. Danach werden die, die noch leben und übriggeblieben sind, zugleich mit ihnen hingerückt in den Wolken, und werden so beim Herrn sein allezeit (1.Thessalonicher 4:16-17).

Nach der Auferstehung folgt die tausendjährige Herrschaft der Heiligen. Die Heiligen werden die Völker mit eisernem Stabe weiden (Offenbarung 2:26-27).

In der Auferstehung wird keine Ehe sein (Matthäus 22:30). Die Heiligen werden als geistige Wesen aufgeweckt worden. Christus ist für uns gestorben, auf dass, wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben sollen (1. Thessalonicher 5:10).

Es ist wichtig zu wissen, dass nur die Gerechten in der ersten Auferstehung aufgeweckt sein werden. Für Gerechtigkeit (zedek) und Gericht gibt es in Hebräisch ein und dasselbe Wort und bedeutet dasselbe. So entnimmt die nicht reuvolle Entstellung des Gerichtes den Auserwählten die Möglichkeit in der ersten Auferstehung zu sein.

5.5. Bestrafung der Gottlosen

Die Menschheit ist den Gerechtigkeitübungen untergeordnet. Gott will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass sich jedermann zur Buße kehre (2. Petrus 3:9).

Wenn Gott seinen Geist an sich zöge, so würde alles Fleisch miteinander vergehen, und der Mensch würde wieder zu Staub werden (Hiob 34:15),so seine Seele ist nicht existierend.

Dieser Teil der Menschheit, der nicht in der ersten Auferstehung, die besser ist, auferstanden wird, (Hebräer 11:35), wird bei der zweiten Auferstehung aus den Toten nach der tausendjährigen Herrschaft Messias, auferstanden werden. Dieser Prozess wird ein Gerichtsprozess sein, der mehr als hundert Jahre dauern wird (Jesaja 65:20). Die Auferstehung des Gerichts (Johannes 5:29) ist eine zu Korrektionen und Lehren, damit die ganze Menschheit zum Empfang des ewigen Lebens vorbereiten werden könnte. Das Wort Gericht (krisis) hat die Bedeutung Beschluss.

Die Bedeutung ist einer Zurechtweisung, hervorgegangen aus Meinungen oder Beschlüsse nach entsprechenden Handlungen. Diese Beschlüsse können die Konzeption der Strafe und der Genugtuung haben. Doch die, die keine Möglichkeit gehabt haben, Gott kennen zulernen, werden für diese Tatsache nicht bestraft. Die Gottlosen werden einer intensiven Lehre untergestellt. Falls sie nicht während der hundert Jahre, die für sie nach der zweiten Auferstehung erlaubt sind, bußen, werden sie dem Tod gegeben, und sie werden sterben und ihre Leiche werden vom Gehenna Feuer vernichtet (übersetzt mit Hölle) (Matthäus 5.22, 29, 30; 10:28; 18:9; 23:15, 33; Markus 9:43, 45, 47; Lukas 12:5; Jakobus 3:6).

Im neuen Testament gibt es drei Wörter, die als Hölle übersetzt sind: SGD86 Hades oder SHD7585 Sheol, das Grab bedeutet, oder Loch, wo die Toten begraben werden. Das zweite Wort hebräischer Ursprung ist Gehenna SGD1067 fürs Hinnom Tal. Das war der Ort, wo in Jerusalem die toten Tiere und der Abfall verbrennt wurden. Christus hat dieses Wort bildlich benützt, um die Räumung der Toten mit Leib und Seele, nach dem Gericht zu beschrieben (Matthäus 10:28). Das dritte Wort ist SGD5020 Tartaros, was den Abgrund bezeichnet, wo die Engel geworfen sind, die gegen Gott aufgestanden haben.

Die ewige Strafe (kolasis, die Bestrafung), die in Matthäus 25:46 erwähnt ist, ist die Opposition zum ewigen Leben. Das ist einfach der Tod. Der Sinn der Strafe, wie zum Beispiel in timooria (Hebräer 10:29), ist vom Sinn der Rechtfertigung entstanden. 2. Korinther 2:6 verwendet das Wort epitimia fürs volle Bürgerrecht. Deshalb hat die Strafe den Sinn als die Verwirkung des Bürgerrechts.

Also gibt es kein ewiges Martyrium. Die Heiligen werden zur ersten Auferstehung aufgerufen, um die Unterweisung im Millennium zu leisten, damit die Dämonen nach Ihren Werken gerichtet werden können, und die Welt hätte Vergleichsstandart, denen nach die Resultate zu messen sind. Die Heiligen werden nicht sterben, weil sie jetzt gerichtet werden. Über sie ist gesagt, sie werden entschlafen.

Der Rest der Welt, der nicht den Auserwählten gehört, wird nicht jetzt gerichtet. Der Rest der Welt wird in der zweiten Auferstehung aufgeweckt und unter Aufsicht zurechtgewiesen (Offenbarung 20:12-13). Es gibt keine andere Auferstehung oder Bestrafung als nur die zweite oder die allgemeine Auferstehung. Der Reuevolle, wird das ewige Leben gegeben zusammen mit den Heiligen, und die nicht reuen, sterben einfach, und ihre Körper werden verbrannt. Danach werden auch der Tod und sein Reich in den feurigen Pfuhl geworfen (Offenbarung 20:14). Die Gottlosen, die leben bei der Wiederkunft Messias, werden getötet (Maleachi 4:3), und sie sind für die zweite Auferstehung bestimmt.

Die zweite Auferstehung wird die Bestrafung Juda sein, weil sie Christus verworfen haben. Sie waren die Kinder des Reichs, die in die Finsternis hinaus ausgestoßen waren (Matthäus 8:12). Sie werden als Volk übergetragen zu den zweiten Auferstehung, statt der göttlichen Natur und der ersten Auferstehung teilhaftig zu werden (2. Petrus 1:4). Außer der Zuweisung als Geslecht innerhalb den Auserwählten (Offenbarung 7:5), war Judah nicht erwählt der ersten Auferstehung teilhaftig zu werden. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt (Matthäus 22:13-14). Viele, die Christus annehmen, aber seine Auserwählten misshandeln oder unnützlich sind (Matthäus 25:30), werden für die zweite Auferstehung bestimmt (Matthäus 24:51; 25:30), weil viele ausgestoßen werden (Lukas 13:26-28) und sogar die, die an der ersten Auferstehung erwacht werden, werden der Priorität nach geordnet (Lukas 13:30).

 

6. Die Gemeinde

6.1. Was oder wie ist die Gemeinde?

Christus hat gesagt, dass er seine Gemeinde auf dem Felsen bauen wird und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen (Matthäus 16:18). Gott ist der Fels, auf dem die Gemeinde gebaut wird. Die Gemeinde ist eine Menge von Individuen. Die ist kein Bau und keine korporative Struktur. Die individuellen Gemeinden werden die Gemeinde Gottes genannt (1. Korinther 1:2; 2. Korinther 1:1, als auch 1. Korinther 11:22 in Bezug auf die Gemeinde der Korinther). Im allgemeinen werden sie als die Gemeinde Gottes (Apostelgeschichte 20:28; Galater 1:13; 1. Thimotheus 3:5), als auch die Gemeinden Gottes bezeichnet (1. Korinther 11:6; 1. Thessalonicher. 2:14; 2. Thessalonicher 1:4). In 1. Korinther 14:34 ist über die Gemeinde der Heiligen gesprochen; damit bezeichnet man die Leute, aus den die Gemeinden bestehen. Die Gemeinden waren an vielen Stellen, und jede war für ihre Handlung verantwortlich.

Individuen werden von Gott berufen, und sie alle werden Christus gegeben (Johannes 17:11-12; Hebräer 2:13; 9:15). Der Herr tut hinzu täglich, die gerettet wurden zur der Gemeinde (Apostelgeschichte 2:47). Die Gemeinde wurden ihren Standorten nach genannt (Römer 16:1; 1. Korinther 1:2; 1. Thessalonicher 1:1; 2. Thessalonicher 1:1; 1. Petrus 5:13), und sie waren oft klein oder sogar gab es Hausgemeinden (Römer 16:5, 23; 1. Korinther 16:19; Kolosser 4:15; Philemon 1:2). Christus wurde zum Haupt der Gemeinde über alles (Epheser 1:22). An der Gemeinde übergibt die manichfalte Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten im Himmel (Epheser 3:10). Christus ist das Haupt der Gemeinde, die sein Leib ist und ihm ist untergeordnet. Christus ist das Haupt der Gemeinde, die er mit seinem Leib erlöst hat; so sollen auch die Männer ihre Frauen und Familie lieben (Epheser 5:23-26). Die Gemeinde soll vor Christus ohne einen Flecken oder Runzel stehen, oder etwas dergleichen, damit sie heilig sei und unsträflich (Epheser 5:27). Die Gemeinde wird von Christus genährt und gepflegt (Epheser 5:29). Christus als Haupt der Gemeinde war der Erstgeborne von den Toten, um dadurch überlegener zu werden. So ist die Gemeinde als Leib Christi, mit Christus verlobt als eine Gruppe in den ersten Auferstehung, wenn der Bräutigam kommt (Matthäus 25:1-10; Kolosser 1:18, 24). Die Gemeinde ist die Versammlung und Gemeinde der Erstgebornen, die im Himmel angeschrieben sind (Hebräer 12:23). Das Haus Gottes ist die Gemeinde des lebendigen Gottes, ein Pfeiler und eine Grundfeste der Wahrheit (1. Timotheus 3:15).

6.2. Organisation der Gemeinde

Die Gemeinde als Wesen ist fürs Wohlhaben deren Mitglieder verantwortlich (1. Timotheus 5:16). Das vollzieht sich auf dem örtlichen Niveau.

Die Diener der Gemeinde sind die Ältesten und Diakone, die von den Brüdern des Glaubens ausgewählt werden (Apostelgeschichte 1:22, 26; 6:3, 5-6; 15:22; 1. Korinther 16:3; 2. Korinther 8:19, 23), und die im Namen des Herrn beten und die kranken Brüder salben (Jakobus 5:14). Der heilige Geist macht sie zu den Aufsehern der Herde, die Gottes Gemeinde ist (Apostelgeschichte 20:28). Die Gemeinden sind autonom (3. Johannes 1:9-10). Den administrativen Dienst der Gemeinde haben Diakone und Diakoninnen (Römer 16:1), die für diese Arbeit geprüft sind (Philemon 1:1; 1. Timotheus 3:8-13). Es gibt in der Gemeinde viele Funktionen; Gott hat in der Gemeinde aufs erste Apostel, aufs andre Propheten, aufs dritte Lehrer (Apostelgeschichte 13:1), danach Wundertäter, danach Gaben, gesund zu machen, Helfer, Regierer, mancherlei Zungen gesetzt (1. Korinther 12:28). Die Lehre der Gemeinde soll in bekannten Worten ausgedrückt werden, die verständlich sind, und sie muss den Anwesenden ausgelegt werden (1. Korinther 14:4-6).

Die Pflicht der Gemeinde ist, den Jüngern oder den Evangelisten, die zum Dienst für ein weiteres Gebiet bestimmt sind als die örtlichen Gemeinde, zu helfen (Apostelgeschichte 14:23, 27; 15:3, 4, 22; 18:22; 20:17; 1. Korinther 4:17).

Christus hat die Aufgaben für einzelne Gemeinde gegeben, und jede Gemeinde hat einen Engel, der sie bewacht, damit die den Ausgewählten als ein Beispiel diente (Offenbarung 2:1, 8, 12, 18; 3:1, 7, 14).

Die Funktion des Gerichts und die Bestimmung der alltäglichen Sachen haben die einfachen Mitglieder der Gemeinde, damit sich alle entwickeln können und sich fürs Gericht der himmlischen Heerscharen vorbereiten (1. Korinther 6:4).

6:3 Die Ziele und Aufgaben der Gemeinde

Das erste Ziel der Gemeinde ist die Predigung des Evangeliums des Himmelreiches fortzusetzen, wie es Jesus Christus befohlen war (Matthäus 4:17; 10:7; 11:1; Markus 1:38-39; 3:14, 16:15; Lukas 4:43; 9:60).

Die Gemeinde soll den Elenden gute Botschaft bringen, die zerbrochenen Herzen verbinden, den Gefangenen die Freiheit verkündigen (Jesaja 61:1), sowie auch das Licht den Blinden (Lukas 4:18) und die Heilung der Kranken zu verkündigen (Lukas 9:2).

Die Gemeinde soll das Gnadenjahr des Herrn verkündigen (Lukas 4:19) und bezeugen, dass Christus von Gott zum Richter der Lebendigen und der Toten verordnet ist (Apostelgeschichte 10:42).

Das zweite Ziel der Ältesten, die überall und in jeder Gemeinde lehren sollen (1. Korinther 4:17), ist das Weiden der Gemeinde (Apostelgeschichte 20:28). In 1. Korinther 12:28 beschriebenen Gaben soll man sich für die Entwicklung der Gemeinde ausnützen. Die geistlichen Gaben soll man fleißig für den Erbau der Gemeinde ausnützen (1. Korinther 14:12). Die Versorgung seines eigenen Hauses soll als Beispiel für die Versorgung der Gemeinde Gottes dienen (1. Timotheus 3:5).

6.4. Die Heiligung

Die, die in der Gemeinde sind, sind vom heiligen Geist berufen (Römer 15:16), um Heiligen zu werden, und werden geheiligt (1. Korinther 14:12) in Gott, dem Vater, und bewahrt für Jesus Christus (Judas 1).

Die Heiligen macht Gott durch das Blut des Bundes heilig (Hebräer 10:29) und durch das Leib Jesu Christi (Hebräer 10:9-10). Dann werden die Heiligen durch die Taufe und den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unsers Gottes geheiligt und abgewaschen (1. Korinther 6:11), durch den Glauben an Gott (Apostelgeschichte 26:18).

Die Heiligen haben Verzeihung durch Gnade bekommen, und durch Glauben bewahren sie die Lage und heiligen jeder andere in der Gemeinde, als auch in der Familie (1. Korinther 7:14). Ein ungläubiger Ehemann und die Kinder sind durch den Gläubigen geheiligt. Die Auserwählten werden im Christus Leib geheiligt, weil sie ein Leib in Christus sind (Römer 12:5; 1. Korinther 12:20-27), und deshalb ist die Heiligung nicht von korporativen Strukturen abhängig.

 

 

7. Das Reich Gottes

7.1. Die Gründung des Gottesreiches

Es ist prophezeiht, dass der Gott des Himmels ein Reich wird aufrichten das alle Königreichen zermahlen und zerstören wird durch die Wiederkunft Messias in den letzten Tagen (Daniel 2:44). Christus hat das Reich Gottes verkündigt; er sagte, dass das Reich Gottes herbeigekommen ist (Markus 1:14-15). Also hat das Reich zwei Phasen. Ersten, ist das ein geistiges Reich und, zweitens, ist das ein physisches Reich, im tausendjährigen Reich unter Messias.

7.1.1. Das geistige Reich

Bis zum Pfingsten 30 CE wurde nur einzelnen Propheten und Führer Israels den heiligen Geist für bestimmte Zwecke gegeben. Kein anderes Volk hatte den heiligen Geist bis die Zulassung der Heiden in die Gemeinde seit 30 CE. So sind alle bestimmt für die zweite oder allgemeine Auferstehung in Offenbarung 20:4.

Der heilige Geist wurde der Menschheit seit dem Tode Christi mit Pfingsten im Jahre 30 gegeben, als die erste Phase des Reiches (Apostelgeschichte 2:1-4), die es mit Kraft sehen kommen (Markus 9:1). Es soll empfangen werden in Demut und Eifer der Weisheit nach wie ein Kind (Markus 10:15). Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er das Reich Gottes nicht sehen (Johannes 3:3-5).

Die Geheimnisse des Reiches Gottes sind den Auserwählten anvertraut, deren Verständnis vom heiligen Geist kommt, weil die Bibel in Gleichnissen geschrieben ist (Lukas 8:10). Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude in dem heiligen Geist (Römer 14:17). Das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft (1. Korinther 4:20).

Büßen ist absolut notwending, um ins Reich Gottes zu kommen. Die Sünder, die büßen, kommen eher ins Reich Gottes als die Selbsgerechten (Matthäus 21:31-32). Berufen der Auserwählten ist allgemein Streuen der Information, die als Säen verglichen ist (Matthäus 13:3-9). Sie wird gestreut und durch den heiligen Geist leidenschaftlich erhalten (Matthäus 13:44-46). Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt (Matthäus 20:16; 22:14). Die Berufung sammelt andere, auch die Auserwählten, die am Ende der Zeiten mit dem Kommen von Messias gesiebt werden, oder auch, in Bezug auf die Toten, in der Zeit der Auferstehung (Matthäus 13:25-30, 36, 38-40, 47-50). Die Auserwählten sind nach dem Vorsatz berufen, deshalb werden sie gerecht und herrlich gemacht (Römer 8:28).

Wenn das Himmelreich durch den heiligen Geist gegeben wird, ist es gleich einem Senfkorn, der zu einem Baum wachst, oder es gleicht einem Sauerteig, der das ganze Mehl durchsäuert (Matthäus 13:31-33), und es gibt Gott die Möglichkeit, ganz in allen zu sein (1. Korinther 15:28).

Zuerst muss man nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit suchen, so wird dann alles zufallen (Matthäus 6:33). Die Macht über bösen Geisten ist ein Zeichen des Reichs Gottes in dem Individuum (Matthäus 12:28). Die Erfüllung des Willens Gottes bedingt das Geraten ins Reich Gottes durch den heiligen Geist. Wenn das nicht ausgenützt wird, wird das Reich Gottes entnommen und es wird denen gegeben, die Früchte bringen (Matthäus 21:31, 43).

Das Reich Gottes kommt äußerlich unsehbar, das Reich ist mitten im Individuum (Lukas 17:20-21). Das Reich Gottes, das auch als Himmelsreich genannt wird, wird nicht erhalten durch den Bedienung Christi als Herr,