Christen-Gemeinden Gottes

[253]

 

 

 

Das Gesetz und das Erste Gebot [253]

(Ausgabe 1.0 19981005-19981005)

 

Das erste Element des Ersten Großen Gebotes ist das, was wir unter dem Ersten Gebot der Zehn Gebote verstehen. Dieses Gebot wird in einem System von Gesetzen entwickelt, das die Gebote Gottes bildet.

 

 

 

 

 

Christian Churches of God

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(Copyright 1998 Wade Cox)

 

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Das Gesetz und das Erste Gebot [253]

 

I.Teil

 


Das Erste Gebot und die Gesetze

Wir sehen, daß das Erste Große Gebot auf dem Ersten Gebot im System der Zehn Gebote Gottes gegründet ist. Der gesamte Glaube ist auf der Ehrfurcht und Anbetung des Einzigen Wahren Gottes gegründet. In Seinem Gesetz vom Sinai offenbart Er sich durch den Jahova-Engel, der an der Spitze Israels stand (Sacharja 12,8).

 

2 Mose 20,18–21 18 Und alles Volk wurde Zeuge von dem Donner und Blitz und dem Ton der Posaune und dem Rauchen des Berges. Als sie aber solches sahen, flohen sie und blieben in der Ferne stehen 19 und sprachen zu Mose: Rede du mit uns, wir wollen hören; aber laß Gott nicht mit uns reden, wir könnten sonst sterben. 20 Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, denn Gott ist gekommen, euch zu versuchen, damit ihr’s vor Augen habt, wie er zu fürchten sei, und ihr nicht sündigt. 21 So stand das Volk von ferne, aber Mose nahte sich dem Dunkel, darinnen Gott war.

 

So wurde ihnen die Macht Gottes als Beispiel vorgeführt, weil sie nicht den Heiligen Geist hatten und als Volk nicht allein mit dem Glauben leben konnten.

 

Das ungeteilte Wort

Gottes Wort ist ungeteilt, das richtige Maß und die höchste Wahrheit (Lev. 19,36, 37). Wir sollen alle Seine Gebote halten, weil er der HERR ist, der uns heiligt; wir sollen seine Gebote halten, weil Er uns als sein Volk auserwählt hat (Lev. 20,8; 22,31-33; Deut. 7,6-8; 8,1-18; 10,14-17; 11,1-8; 13,18; 26,16-19).

 

Der Herr ist eine zerstörende Flamme, und Er geht vor uns, um uns zu schützen und zu bewahren. Israel kam nach Ägypten mit 70 Menschen, aber heute sind wir auf der Welt eine große Menge (Deut. 9,1-6; 10,21-22).

 

Gesetze der Zugehörigkeit zum Bund Gottes

Die Gesetze der Zugehörigkeit zum Bund Gottes sind in den folgenden Schriftstellen enthalten.

[Ex. 20,1-3; Gen. 17,1, 9, 14; 18,17-19; Röm. 4,9-12; Kol. 2,11-13; Lev. 12,3; Ex. 12,48-49; Lk. 1,59; 2,21, 24; Phil. 3,5; Gal. 2,3; Deut. 10,16; Jer. 4,4; 6,10; Röm. 2,28-29; Kol. 2,11; Lev. Kap. 12; Ex. 40,12; Lev. Kap. 15; 16,26, 28; 17,15; 22,4, 6; Num. 19,8; Ez. 36,25, 26; Jer. 31,31-34; Ex. Kap. 12; 13,1-10, 11-16; Num. 9,1-14; Deut. 16,3, 4; Ex. 23,18; 1 Kor. 5,7, 8; Gen. 15,1-21; Jn. 15,13; Röm. 6,23; Ps. 49,7, 8; Lev. 17,11; Mk. 10,45; Apg. 20,28; Jn. 10,17-18; Lk. 22,37; Jes. 53,12; 1 Kor. 11,27-30; Gen. 9,5, 6; Ex. 13,1, 2; Deut. 15,19-20; Röm. 11,16; Ex. 4,22, 23; Deut. 14,23; 15,19-22; 23,8; Lev. 23,10, 17; Deut. 26,1-11; Röm. 8,13; 11,16; Röm. 8,23; Offb. 14,4; Ex. 9,29; Deut. 10,14; Ps. 24,1; 1 Kor. 10,26; Ex. 36,3-7; Lev. 22,21]; (Siehe das Kapitel The Covenants of God (Der Bund Gottes) [152].

 

Vollkommenheit

Gott sagte zu Abraham, daß er der Allmächtige Gott sei, und befahl ihm, vor ihm zu gehen und vollkommen zu sein (Gen. 17,1).

 

Er soll unter seinem Namen Jahova bekannt sein (Ex. 6,3). Alle Wesen sind der höheren Macht untergeordnet, und wir sind zu Seinem Volk bestimmt (vgl. Röm. 13,1-6).

 

Das Erste Gebot und das Shema Israel

Höre O Israel, Jahova Elohenu (ist) Jahova Echad (Deut. 6,4). Jahova Elohenu ist Yahova vereint; ist der erste der Ordnung, der Erste Jahova (vgl. Strong, Hebrew Dictionary SHD 259).

 

Um an dem Bund teilzuhaben, sollen wir uns der Gottesverehrung widmen, wie das Abraham getan hat (Gen.12,1). Wir sollen Ihn anbeten und Ihm dienen (Deut. 10,12, 13; Mat. 22,37; Mk.. 12,30; Lk. 10,27). Gott ist unser König, und wir sind an seine Gesetze gebunden, und wir sollen nicht das tun, was in unseren eigenen Augen als richtig erscheint (Richter 17,6; 21,25; Deut. 12,8).

 

Der Gottesdienst durch den Sohn wird in den Schriften festgelegt (Ps. 2,11, 12). Der Herr ist beständig und unveränderlich (Mal. 3,6).

 

Wir tragen blaue Bänder zur Ermahnung an die Gebote und als Zeichen unseres Glaubens an Gott (Num. 15,37-41). (Siehe das Kapitel Blue Ribbons [273])

 

Gottes Gesetz ist in unsere Herzen, auf unsere Stirn und auf unsere Hände geschrieben (Deut. 11,18-20). Das verlangt ständiges Studium. Es sind keine physischen Symbole.

 

Der Herr wird nur langsam zornig, doch will er nicht die Sünder freisprechen, weil Er der eifersüchtige Gott ist (Nah. 1,1-3; Röm. 13,4).

Ihr sollt den HERRN, euren Gott, nicht versuchen (Deut. 6,16; Mat. 4,7, 10). Den HERRN, deinen Gott sollst du fürchten, ihm sollst du dienen, ihm sollst du anhangen (Deut. 10,20). Er speiste uns mit Manna (Deut. 8,3) und den Worten aus seinem Mund, auf allen unseren Wegen (Mat. 4,4; Ex 17,1-7).

 

Die Gesetze bestimmen, daß man einen Menschen, der anderen Göttern dient und sie mit der Kunst der Zauberei anbetet, nicht leben lassen darf.

 

2 Mose 22,17

17 Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen.

 

Die Magie bedeutete die Gemeinschaft mit den Geistern der Verstorbenen und zeigte sich als System der Heiden bei der Anbetung der Götter.

 

2 Mose 22,19 19 Wer den Göttern opfert und nicht dem Herrn allein, der soll dem Bann verfallen.

 

Gegenstand der Anbetung in den Gottes­diensten war Jahova der Himmelheerscharen als Eloah. Alle Geisteswesen, die für ihn tätig waren, trugen seinen Namen Jahova. Er, und nicht diese Wesen, ist der zentrale Gegenstand der Anbetung. Nicht nur die physischen Wesen, sondern auch die Geisteswesen, die für ihn tätig sind, sind alle Elohim, als eine Äußerung des Einzigen Wahren Gottes Eloah, des ELOHIM. Niemand durfte diese Wesen lästern oder sich gegen sie empören. 

 

2 Mose 22,27–30

27 Gott sollst du nicht lästern, und einem Obersten in deinem Volk sollst du nicht fluchen. 28a Den Ertrag deines Feldes und den Überfluß deines Weinbergs sollst du nicht zurückhalten. 28b Deinen ersten Sohn sollst du mir geben. 29 So sollst du auch tun mit deinem Stier und deinem Kleinvieh. Sieben Tage laß es bei seiner Mutter sein, am achten Tage sollst du es mir geben. 30 Ihr sollt mir heilige Leute sein; darum sollt ihr kein Fleisch essen, das auf dem Felde von Tieren zerrissen ist, sondern es vor die Hunde werfen.

 

Auf ähnliche Art sollte man die ersten Früchte darbringen, weil diese Gott gehörten. Auf diese Weise sehen wir, wie sich das Erste Gebot auf die anderen Gebote erstreckt.

 

Auf dieselbe Weise ergaben sich die Feste und das gesamte System aus der Verehrung des Einzigen Wahren Gottes.

 

2 Mose 23,17 17 Dreimal im Jahre soll erscheinen vor dem Herrn, dem Herrscher, alles, was männlich ist unter dir.

 

2 Mose 23,20–33

20 Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Wege und dich bringe an den Ort, den ich bestimmt habe. 21 Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimme und sei nicht widerspenstig gegen ihn; denn er wird euer Übertreten nicht vergeben, weil mein Name in ihm ist. 22 Wirst du aber auf seine Stimme hören und alles tun, was ich dir sage, so will ich deiner Feinde Feind und deiner Widersacher Widersacher sein. 23 Ja, mein Engel wird vor dir hergehen und dich bringen zu den Amoritern, Hethitern, Perisitern, Kanaanitern, Hiwitern und Jebusitern, und ich will sie vertilgen. 24 Du sollst ihre Götter nicht anbeten noch ihnen dienen noch tun, wie sie tun, sondern du sollst ihre Steinmale umreißen und zerbrechen. 25 Aber dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen, und ich will alle Krankheit von dir wenden. 26 Es soll keine Frau in deinem Lande eine Fehlgeburt haben oder unfruchtbar sein, und ich will dich lassen alt werden. 27 Ich will meinen Schrecken vor dir her senden und alle Volker verzagt machen, wohin du kommst, und will geben, daß alle deine Feinde vor dir fliehen. 28 Ich will Angst und Schrecken vor dir her senden, vor dir her vertreiben die Hiwiter, Kanaaniter und Hethiter. 29 Aber ich will sie nicht in einem Jahr ausstoßen vor dir, auf daß nicht das Land wüst werde und sich die wilden Tiere wider dich mehren. 30 Einzeln nacheinander will ich sie vor dir her ausstoßen, bis du zahlreich bist und das Land besitzt. 31 Und ich will deine Grenze  festsetzen von dem Schilfmeer bis an das Philistermeer und von der Wüste bis an den Euphratstrom. Denn ich will dir in deine Hand geben die Bewohner des Landes, daß du sie ausstoßen sollst vor dir her. 32 Du sollst mit ihnen und mit ihren Göttern keinen Bund schließen. 33 Laß sie nicht wohnen in deinem Lande, daß sie dich nicht verführen zur Sünde wider mich; denn wenn du ihren Göttern dienst, wird dir das zum Fallstrick werden.

 

Gott gab ihm den Engel von Jahova, und er sollte ihm gehorchen. Wenn sie ihm gehorchen und den Einzigen Wahren Gott anbeten, und nur ihn allein, wird er sie  schützen und segnen, und er versprach ihm, daß er seinem Volk das Land vom Roten Meer bis zum Euphrat und vom Mittelmeer bis zur Wüste geben wird. Sie würden so werden wie Elohim, der Engel, der vor ihnen hergeht (Sach. 12,8).

 

Der Engel des HERRN

Der Engel des Herrn wird in den folgenden Schriftstellen erwähnt (Gen 16,10, 13; 18,2-4, 13, 14, 33; 22,11, 12, 15, 16; 31,11,13; 32,30; Jos. 5,13-15; 6,2; Jes. 63,9; Sach. 1,10-13; 3,1-2).

 

(Stellen im Neuen Testament: Apg. 5,19; 12,7-11; 1 Kor. 10,9; Offenb. 22,18-19).

 

Der Hauptkampf besteht zwischen den zwei Systemen der Gottes­verehrung: Die Anbetung Gottes gegenüber dem System des Moloch, das sich in dem System von Weihnachten und Ostern widerspiegelt.

 

Gott gegen den Moloch

Dieser Kampf wird in den folgenden Schriftstellen erwähnt

[Deut. 18,9-22; 13,1-4; Lev. 18,21; 19,26, 31; Deut. 12,29-32; 1 Kön. 11,7, 33; Zef. 1,4, 5; Jer. 32,35; 49,1, 3; 1 Kön.6,5, 33; 11,7, 8; 1 Sam. 8,7-9, 11-18; 28,1-25; 15,10-35; Jes. 47,10-14; Deut. 12,23; Apg. 15,20; Gen. 9,6; Lev. 17,10-14; Deut. 12,15, 16; 1 Kor. 10,16; Ephes. 2,13; Heb. 9,14, 22; 10,19, 20; 1 Pet. 1,2, 29; 1 Jn. 1,7; Rev. 7:14; 12:11; Lev. 19:2;

11,44; 20,26; 1 Thes. 4,7; 1 Pet. 1,15, 16; Ex. 20,8; Sach. 14,21; 2 Kor. 7,1; Deut. 13,1-18; 18,13-22; Jes. 8,18, 19].

 

Der Zehnt

Gott hat das System des Zehnten als das Zeichen unserer Umkehr und unseres Glaubens an Ihn eingesetzt (vgl. Mal. 3,7-12) (Siehe das Kapitel Tithing [161]).

 

Die Kinder von Juda nahmen nicht teil wegen ihres Unglaubens (Heb. 4,6); immerhin wurde Gott (Elohim) geprüft und von den Patriarchen angenommen (Gen. 28,20-22).

 

Das System des Zehnten erstreckte sich auf Abgaben und Kriegsbeuten (Num. 31,25-54). Das System des Zehnten wurde eingerichtet, um die Einhaltung des Gottesdienstes zu ermöglichen (Deut. 14,22-29) und um die Armen zu schützen (Deut. 26,12-15). Für die Stämme wurden besondere Stätten zum Feiern der Feste bestimmt, und die Festessen dürfen nicht innerhalb der Tore stattfinden  (Deut. 12,6, 7, 17, 18; vgl. Deut.16,2, 7). Es gibt insgesamt drei Feste, die Gottesfeste genannt werden (Deut. 15,3, 10-16). Sein System basiert auf dem System der Halljahre (Lev. 25,1-7; Ex. 23,11).

 

Alles, was für Gott getan wird, gründet auf der Bereitschaft des Willens und des Geistes, als auch auf der Fähigkeit. Damit die Berufung gerechtfertigt wird, muß die Erfüllung in allen Teilen Seines Systems erfolgen (2 Kor. 8,12; vgl. Mal. 3,7-12).


 

II.Teil


 

Der Bund Gottes und Gottes Tempel

 

2 Mose 24,1–18

1 Und zu Mose sprach er: Steig herauf zum Herrn, du und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels, und betet an von ferne. 2 Aber Mose allein nahe sich zum Herrn und lasse jene sich nicht nahen, und das  Volk komme auch nicht mit ihm herauf. 3 Mose kam und sagte dem Volk alle Worte des Herrn und alle Rechtsordnungen. Da antwortete alles Volk wie aus einem Munde: Alle Worte, die der Herr gesagt hat, wollen wir tun.

 

Zwischen Gott und seinem Volk wurde ein Vermittler eingesetzt, und Mose verkörperte diesen geistlichen Vermittler. Und die zwölf Säulen der Stämme bezeichneten die zwölf Säulen des Tempels Gottes. Die zwölf Richter waren die Vorläufer der zwölf Säulen, die die Apostel des Messias waren.

 

4 Da schrieb Mose alle Worte des Herrn nieder und machte sich früh am Morgen auf und baute einen Altar unten am Berge und zwölf Steinmale nach den zwölf Stämmen Israels 5 und sandte junge Männer von den Israeliten hin, daß sie darauf dem Herrn Brandopfer opferten und Dankopfer von jungen Stieren. 6 Und Mose nahm die Hälfte des Blutes und goß es in die Becken, die andere Hälfte aber sprengte er an den Altar. 7 Und er nahm das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes. Und sie sprachen: Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören. 8 Da nahm Mose das Blut und besprengte das Volk damit und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den der Herr mit euch geschlossen hat aufgrund aller dieser Worte.

 

Dieser Bund wies auf den Bund des Blutes hin, welches das Blut des Messias war, und so wurde ein neuer Bund geschlossen, auf der Grundlage des ersten Bundes (siehe das Kapitel The Covenants of God [152]).

 

9 Da stiegen Mose und Aaron, Nadab und Abihu und siebzig von den Ältesten Israels hinauf 10 und sahen den Gott Israels. Unter seinen Füßen war es wie eine Fläche von Saphir und wie der Himmel, wenn es klar ist. 11 Und er reckte seine Hand nicht aus wider die Edlen Israels. Und als sie Gott geschaut hatten, aßen und tranken sie. 12 Und der Herr sprach zu Mose: Komm herauf zu mir auf den Berg und bleib daselbst, daß ich dir gebe die steinernen Tafeln, Gesetz und Gebot, die ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen. 13 Da machte sich Mose auf mit seinem Diener Josua und stieg auf den Berg Gottes. 14 Aber zu den Ältesten sprach er: Bleibt hier, bis wir zu euch zurückkommen. Siehe, Aaron und Hur sind bei euch, hat jemand eine Rechtssache, der wende sich an sie. 15 Als nun Mose auf den Berg kam, bedeckte die Wolke den Berg 16 und die Herrlichkeit des Herrn ließ sich nieder auf dem Berg Sinai, und die Wolke bedeckte ihn sechs Tage, und am siebenten Tage erging der Ruf des Herrn an Mose aus der Wolke. 17 Und die Herrlichkeit des Herrn war anzusehen wie ein verzehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges vor den Israeliten. 18 Und Mose ging mitten in die Wolke hinein und stieg auf den Berg und blieb auf dem Berge vierzig Tage und vierzig Nächte.

 

Der Tempel Gottes sollte von freiwilligen Spenden gebaut werden, die die Leute gegeben haben, die sich am Bau beteiligen wollten. Das sollte auf die freiwillige Selbstaufopferung des einzelnen Menschen hinweisen, der zum Teil des Tempels Gottes wird, dessen Tempel wir sind (1 Kor. 3,17).

 

2 Mose 25,1–40 [SOLL MAN GANZ LESEN]

2 Mose 25,1-40 behandelt den Bau des Tempels. Die Spenden waren speziell für die Bauarbeiten gedacht, doch sollten sie für den Tempelbau aus freiem Willen gegeben werden. Die Anweisungen für den Bau des Tempels waren klar, einschließlich der Einrichtung. Diese Anweisungen sollten unbedingt und in vollem Maße eingehalten werden.

 

Die Struktur der zehn Vorhänge widerspiegelte sich in den zehn Leuchtern von Salomos Tempel. Man sollte die zehn Vorhänge durchschreiten, um in das letzte Reich Gottes zu gelangen. Diese Sequenz war ein Hinweis auf den Messias, auf die Sieben Kirchen und die zwei Zeugen, von denen jeder einen Leuchter hat. Der Elfte gehört zu den zehn und weist darauf hin, daß der Messias wiederkehrt und dann Gottes Tausendjähriges Reich gegründet wird.

 

2 Mose 26,1–37 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Auch hier werden spezielle Anweisungen in bezug auf die Vorhänge und die Einrichtung des Tempels gegeben. Bestimmte Maße, besondere Dekorationen, genaue Angaben von Zahlen und Farben, wie es befestigt  wird und welches Material zu benutzen ist. Sogar die übriggebliebenen Reste der Vorhänge sollten verwendet werden. Jedes Teil, das freiwillig für den Bau des Tempels gegeben wurde, sollte für den Bau verwendet werden; so wurde das ganze Material verwendet. Diese Tatsache weist auf den Bau des geistigen Gebäudes hin. Nichts wird verworfen, nichts geht verloren oder bleibt ungenutzt.

 

Die Dimensionen, die sich auf die Cherubim beziehen, betreffen auch ihre Aufgaben in den vier Richtungen des Universums. In der Offenbarung, 4. und 5. Kapitel, werden vier Wesen erwähnt, das sind die Cherubim in ihren vier Richtungen (Ezechiel 1,1 und weiter).

2 Mose 27,1-21 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Die Einteilungen des Tempels und die Verteilung der Säulen bezeichnen in ihrer Zahl die Säulen des Tempels Gottes, deren Gesamtzahl die Herrschaft Gottes bedeutet.

 

Die Kleidung der Priester hat auch eine Bedeutung für das Kommen des Heiligen Geistes, der im Herz der Priester ist, so wie Urimm und Thummin in der Tasche des Hohepriesters ist.

 

2 Mose 28,1–43 [SOLL MAN GANZ LESEN]

2 Mose 28 beschreibt die Kleidung von Aaron und seinen Söhnen. Jedes Teil wird beschrieben, einschließlich der Erklärung, wie es getragen wird. Diese Kleidung ist heilig und muß von solchen Menschen gefertigt werden, die klug im Herzen und vom Heiligen Geist erfüllt sind.

 

Zwölf Steine bezeichnen die zwölf Stämme und die Einheit des Volkes. Die Priesterschaft der Auserwählten im Heiligen Geist ist das Endergebnis des Tempels. Die Priesterschaft des Tempels weist auf die Priesterschaft der Auserwählten hin, als dem geistigen Tempel des Reichs Gottes. Er wird in der Diaspora aus lebendigen Steinen gebaut und leitet die Welt im Heiligen Geist während Gottes Herrschaft, unter der Leitung von Jesus Christus in seinem Tausendjährigen Reich.

 

2 Mose 29,1–46 [SOLL MAN GANZ LESEN]

2 Mose 29 beschreibt die Weihe von Aaron und seinen Söhnen. Die dargebrachten Opfer und die Zeremonie wird detailliert beschrieben.

 

Messias heiligte alle Auserwählten mit seinem Opferblut an seinem Ohr von der Dornenkrone und den Nägeln in seinen Füßen. Der, der heiligt und die, die geheiligt werden, sind von einem Ursprung. Mit seinem Opfer hat der Messias für alle bezahlt, und darauf weist die Halbschekel-Steuer hin. Das konnte nur der Messias bezahlen.

 

2 Mose 30,1-38 [SOLL MAN GANZ LESEN]

In 2 Mose 30 werden Aaron Anweisun­gen in bezug auf die Einrichtung des Altars gegeben. Der Altar soll so genutzt werden, daß immer süßer Weihrauch brennt. Der Altar soll für keinen fremden Weihrauch, Brandopfer, Fleisch- oder Trankopfer verwendet werden. Einmal im Jahr soll Aaron als Hohepriester das Sündopfer leisten.

 

Die Auserwählten als Hauptpriester sollen wie Heilige mit dem Öl des Heiligen Geistes gesalbt werden.

 

Alle Auserwählten nennt Gott beim Namen und sondert sie für die Arbeit des Herrn zum Bau Seines Tempels ab.

 

2 Mose 31,1–11

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach: 2 Siehe, ich habe mit Namen berufen Bezalel, den Sohn des Uri, des Sohnes des Hur, vom Stamm Juda, 3 und habe ihn erfüllt mit dem Geist Gottes, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit aller Geschicklichkeit, 4 kunstreich zu arbeiten in Gold, Silber, Kupfer, 5 kunstreich Steine zu schneiden und einzusetzen und kunstreich zu schnitzen in Holz, um jede Arbeit zu vollbringen. 6 Und siehe, ich habe ihm beigegeben Oholiab, den Sohn Ahisamachs, vom Stamm Dan, und habe allen Künstlern die Weisheit ins Herz gegeben, daß sie alles machen können, was ich dir geboten habe: 7 die Stiftshütte, die Lade mit dem Gesetz, den Gnadenthron darauf und alle Geräte in der Hütte, 8 den Tisch und sein Gerät, den Leuchter von reinem Gold und all sein Gerät, den Räucheraltar, 9 den Brandopferaltar mit all seinem Gerät, das Becken mit seinem Gestell, 10 die Amtskleider, die heiligen Kleider des Priesters Aaron und die Kleider seiner Söhne für den priesterlichen Dienst, 11 das Salböl und das Räucherwerk von Spezerei für das Heiligtum. Ganz so, wie ich dir geboten habe, sollen sie es machen.

 

Der Glauben von Israel ist unbeständig, und das Volk beginnt zu zweifeln, weil Gott Seinen Gesalbten Mose aufgehalten hat, ebenso wie er Seinen Gesalbten Messias aufgehalten hat, und das Volk wandte sich den Götzen zu, ebenso wie jetzt.

 

2 Mose 32,1–35 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Die Götter des Systems vor dem Exodus (vor 2 Mose) wurden durch die Ohrringe repräsentiert, die symbolische Darstel­lungen der Götter nach ihrer Form bildeten. Sie wurden verwendet, um das Goldene Kalb zu bilden, damit sie von Israel abgesondert würden.

 

Das Goldene Kalb stand im Mittelpunkt des alten Religionssystems und bezieht sich auf die Anbetung des Mondgottes Sin, der verschiedene Manifestationen hatte. Dieses System ist auch mit der Anbetung der Eiche verbunden, sowie mit dem Weihnachts- und Ostersystem der Heiden (Siehe das Kapitel The Golden Calf [222] und The Origins of Christmas and Easter [235]).

 

2 Mose 33,1–23 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Der Herr sprach zu Mose und befahl ihm, in das versprochene Land zu gehen. Und vor ihm wird ein Engel gesendet, der die Feinde ausstoßen wird. Mose hat die Stiftshütte außerhalb des Lager gebaut, das war die Stätte, wo Mose mit dem Herrn redete. Er betet darum, daß Gott bei ihm sei. Er erhält die Antwort, daß niemand Gott sehen kann und am Leben bleiben. Doch es wird Mose erlaubt, Seine Herrlichkeit zu sehen und seinen Rücken.

 

Messias ist die Herrlichkeit des HERRN.  Kein Mensch hat Gott je gesehen, seine Stimme gehört oder sein Gesicht gesehen (Jn. 1,18; 5,37; 1 Tim. 6,16; 1 Jn. 5,20).

 

2 Mose 34,1–35 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Zwei steinerne Gesetzestafeln werden ersetzt. Mose bittet um Vergebung für sein Volk. Gott wird seine Feinde ausstoßen, aber sie dürfen keine Verträge mit den Einwohnern des Landes abschließen, wohin sie sich begeben. Sie sollen ihre Altäre vernichten, ihre Bildnisse umreißen und ihre Haine aushauen. Sie dürfen keinen anderen Gott anbeten. Sie dürfen keine Frauen aus den fremden Ländern heiraten, weil sie so zu anderen Göttern hingezogen werden. Sie dürfen keine Götzen bilden.

Sie sollen das Fest des Ungesäuerten Brotes einhalten. Alle männlichen Erstgeborenen gehören Gott, ausgenommen den Erstgeborenen des Esels, der mit einem Lamm ausgelöst werden soll, oder sein Hals soll gebrochen werden. Alle erstgeborenen Söhne müssen ausgelöst werden. Niemand soll vor Gott leer erscheinen. Man soll die Sabbate einhalten, das Wochenfest (Pfingsten) und der Versöhnungstag sollen eingehalten werden. Dreimal im Jahr sollen alle Männer vor dem Gott Israels, seinem HERRN erscheinen. Dann wird Gott Völker ausstoßen und die Grenzen ausdehnen, und dieses Land beschützen. So wird an dieser Stelle der Bund zwischen Gott und den Menschen abgeschlossen. Mose hat 40 Tage und Nächte gefastet, als er die Zehn Gebote und den Bund niederschrieb.

 

Dieser Text soll zeigen, daß die bereitwillig gegebene Selbstoffenbarung Gottes durch zunehmende Ausdehnung auf die erfolgt, die er erwählt und denen er Vollmacht gibt. Die Struktur weist auf den Messias hin und sein Wirken in der Menschwerdung.

 

2 Mose 35,1–35 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Mose macht das Volk mit den Gesetzen Gottes bekannt. Der Herr gebietet denen ein Opfer zu geben, die es vom Herzen tun wollen. Sie haben alles Nötige für Gottes Arbeit gebracht. Diejenigen, die die Gaben des Heiligen Geistes besitzen, führen die fachkundige Arbeit beim Bau des Tempels durch, mit den Materialien, die von den freiwilligen Spendern gebracht wurden.

 

Der Tempel wird ab dem ersten Tag des ersten Monates gebaut. Die Wahl dieses Zeitpunkts weist auf die heilige Tätigkeit der Auserwählten nach dem Heiligen Kalender hin, beginnend mit der Weihung des Tempels im ersten Monat. Juda hat das neue Jahr im siebten und manchmal im achten Monat gefeiert, was diese Prozedur trifft. Rosh Hashanah ist ein späterer rabbinischer Brauch aus der Zeit nach dem Tempelbau, der aus Babylon eingeführt wurde und im dritten Jahrhundert unserer Zeitrechnung begründet wurde. Er wurde in der Tempelzeit bis zu dessen Zerstörung im Jahre 70 eingehalten (siehe das Kapitel Sanctification of the Temple of God [241] und auch R. Samuel Kohn, The Sabbatarians in Transylvania, ed. Cox tr. McElwain and Rook, CCG Publishing, 1998, vgl. Vorwort).

 

2 Mose 40,1–38 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Wenn der Tempel gebaut ist, wird die Herrlichkeit des HERRN den Tempel erfüllen. Die Kinder Israels werden in ihrem Handeln vom Heiligen Geist unter der Leitung des Messias geführt werden, in der Feuer- und Wolkensäule.

 

Opfer und Spenden

Die folgenden Texte beschäftigen sich mit der Konzeption des Opfers zur Verehrung Gottes, im Rahmen des Ersten Gebotes.

 

3 Mose 1,1–17 [SOLL MAN GANZ LESEN]

In diesem Text wird festgelegt, daß Opfer von der Herde genommen werden sollen. Es sollen männliche Tiere ohne irgendeinen Makel sein, die aus freiem Herzen dem HERRN dargebracht werden. Die Brand­opfer können auch Geflügel sein, zum Beispiel Turteltauben oder junge Tauben.

 

3 Mose  2,1–16 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Dieser Teil beschäftigt sich mit den Anweisungen in bezug auf Speiseopfer.

 

Die Einschränkungen des Gesetzes in bezug auf die Erstgeborenen wurden von den Abtrünnigen und Feinden der Gesetze Gottes immer wieder mißachtet.

 

3 Mose  3,1–17 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Das sind die Anweisungen über Dankopfer. Sie können ein männliches oder ein weibliches Tier von der Herde sein; das Tier darf keinen Fehler haben. In jedem Fall darf man kein Fett und kein Blut essen.

 

3 Mose 4,1–35 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Hier geht es um Sünden, die begangen wurden, weil man die Gesetze nicht kennt. Das Sündopfer weist auf Jesus Christus hin, doch wurde es ständig als eine Aufgabe der Herrscher und des einzelnen Menschen angesehen.

 

3 Mose 5,14–19 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Dieser Text beschäftigt sich mit Opfern für Sünden, die aus Unwissenheit gegen die heiligen Dinge Gottes begangen wurden. Hier besteht das Opfer aus einem Widder ohne Makel. Es müssen auch Bußen geleistet werden, bei denen man den fünften Teil hinzufügt. Die unbewußte Übertretung der Gesetze ist immer noch eine Übertretung, die man auslösen soll. Die Unwissenheit ist keine Rechtfertigung, deswegen werden die Völker unter Strafe gestellt.

 

3 Mose  6,8–30 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Es werden weitere Anweisungen in bezug auf die Brandopfer gegeben. Auf dem Altar soll immer Feuer brennen, es darf nie ausgehen.

 

3 Mose  7,1–38 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Hier werden weitere Anweisungen in bezug auf Opfer und Spenden gegeben. Die Weihe der Priester erfolgt durch die Opfer und die Salbung, gemäß den Traditionen und dem Ritual, das auf die Auserwählten hinweist. Alle Opfergesetze weisen weiter auf den Messias hin und auf die neue und größere Struktur Israels unter der Leitung einer erweiterten Priesterschaft.

 

3 Mose  8,1–36 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Dieser Text behandelt die Weihe Aarons und seiner Söhne. Die Bedingungen des Opferns  bestimmt Gott. Er beruft die, die Er will, und Er billigt nicht den Mißbrauch Seiner Systeme und Gesetze.

 

3 Mose  10,1–20 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Aarons Söhne Nadab und Abihu nahmen ein fremdes Feuer und legten das Räucherwerk darauf, brachten es vor den Herrn und starben. Es ist verboten, vor dem Gottesdienst in Tempel Wein oder starke Getränke zu sich zu nehmen. Das Speiseopfer sollten Aaron, seine Söhne und Töchter an der heiligen Stätte essen. Es wird genau erklärt, welche Teile sie essen können. Das ganze System des Opferns und der Opfertötung ist Gott gewidmet. Daher ist die Tötung der Tiere ohne Anerkennung Gottes eine Sünde.

 

3 Mose  17,7–9 7 Und sie sollen ihre Opfer nicht mehr den Feldgeistern opfern, mit denen sie Abgötterei treiben. Das soll ihnen eine ewige Ordnung sein von Geschlecht zu Geschlecht. 8 Darum sollst du zu ihnen sagen: Wer aus dem Hause Israel oder von den Fremdlingen, die unter euch sind, ein Brandopfer oder Schlachtopfer darbringt 9 und bringt es nicht vor die Tür der Stiftshütte, um es dem Herrn zu opfern, der wird ausgerottet werden aus seinem Volk.

 

Das Fleischessen, das nicht Gott gewidmet ist, ist keine Sünde, wenn die Tötung des konkreten Tieres vom Individuum unabhängig ist (siehe das Kapitel Vegetarianism in the Bible [183].

 

3 Mose 19,5–8 5 Und wenn ihr dem Herrn ein Dankopfer bringen wollt, sollt ihr es so opfern, daß es euch wohlgefällig macht. 6 Ihr sollt es an dem Tag essen, an dem ihr’s opfert, und am nächsten Tage. Was aber bis zum dritten Tag übrigbleibt, soll man mit Feuer verbrennen. 7 Wird aber am dritten Tage davon gegessen, so ist es ein Greuel und wird nicht wohlgefällig sein; 8 und wer davon ißt, muß seine Schuld tragen, weil er das Heilige des Herrn entheiligt hat, und ein solcher Mensch wird ausgerottet werden aus seinem Volk.

 

Die Einschränkung ist in den allgemeinen Opferregeln zusammengefaßt, die im Opfer des Messias übernommen wurden.

 

Alle Aspekte der Entstehung sollen sauber und heilig für den HERRN sein. Die Aufgabe der Auserwählten ist es, dies zu gewährleisten.

 

3 Mose  19,19 19 Meine Satzungen sollt ihr halten: Laß nicht zweierlei Art unter deinem Vieh sich paaren und besäe dein Feld nicht mit zweierlei Samen und lege kein Kleid an, das aus zweierlei Faden gewebt ist.

 

3 Mose 19,21–22 21 Der Mann soll aber als seine Buße dem Herrn vor die Tür der Stiftshütte einen Widder zum Schuldopfer bringen; 22 und der Priester soll ihn entsühnen mit dem Schuldopfer vor dem Herrn wegen der Sünde, die er getan hat, so wird ihm Gott seine Sünde vergeben, die er getan hat.

 

Gott kontrolliert die Verwendung seiner Schöpfung und legt Gesetze fest, die die Umwelt und den langfristigen Wohlstand des Menschen schützen.

 

3 Mose  19,23–25 23 Wenn ihr in das Land kommt und allerlei Bäume pflanzt, von denen man ißt, so laßt ihre ersten Früchte stehen, als wären sie unrein wie Unbeschnittene. Drei Jahre lang sollt ihr die Früchte als unrein ansehen, daß ihr sie nicht eßt; 24 im vierten Jahr sollen alle ihre Früchte unter Jubel dem Herrn geweiht werden; 25 erst im fünften Jahr sollt ihr die Früchte essen, damit ihr künftig um so reicheren Ertrag einsammelt; ich bin der Herr, euer Gott.

 

Heiligkeit in Gottes Volk

Die Kontrolle des Lebens und des Gottesdienstes ist auf den einzig Wahren Gott gerichtet, im Rahmen seines Kalenders und seiner Gesetze.

 

3 Mose  19,26 26 Ihr sollt nichts essen, in dem noch Blut ist.

 

Wir dürfen uns nicht mit den Geistern und Zauberern einlassen und uns damit entehren.

 

3 Mose  19,31 31 Ihr sollt euch nicht wenden zu den Geisterbeschwörern und Zeichendeutern und sollt sie nicht befragen, daß ihr nicht an ihnen unrein werdet; ich bin der Herr, euer Gott.

 

3 Mose  20,27 27 Wenn ein Mann oder eine Frau Geister beschwören oder Zeichen deuten kann, so sollen sie des Todes sterben; man soll sie steinigen; ihre Blutschuld komme über sie.

 

5 Mose 18,9–14 9 Wenn du in das Land kommst, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, so sollst du nicht lernen, die Greuel dieser Völker zu tun, 10 daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt 11 oder Bannungen oder Geister­beschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. 12 Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt der HERR, dein Gott, die Völker vor dir. 13 Du aber sollst untadelig sein vor dem HERRN, deinem Gott. 14 Denn diese Völker, deren Land du einnehmen wirst, hören auf Zeichendeuter und Wahrsager; dir aber hat der HERR, dein Gott, so etwas verwehrt.

 

Die Richtung ist völlig klar. Wahrsagen mit der Astrologie und der schwarzen Magie oder mit den Geistern ist verboten, und die Strafe dafür ist die Gefangenschaft oder die Verbannung. Kein Zeichen dieser Kultsysteme darf in uns oder unter uns sein.

 

3 Mose  19,27 27 Ihr sollt euer Haar am Haupt nicht rundherum abschneiden noch euren Bart stutzen.

 

3 Mose  19,28 28 Ihr sollt um eines Toten willen an eurem Leibe keine Einschnitte machen noch euch Zeichen einätzen; ich bin der Herr.

 

Wir dürfen nicht ihnen und ihren grausamen Ritualen opfern, bei denen Kinderopfer dargebracht werden und Kannibalismus gepflegt wird (siehe die Kapitel The Golden Calf [222], The Origins of Christmas and Easter [235] und The Messages of Revelation 14 [270]).

 

3 Mose  20,1–7

1 Und der Herr redete mit Mose und sprach: 2 Sage zu den Israeliten: Wer unter den Israeliten oder den Fremdlingen in Israel eins seiner Kinder dem Moloch gibt, der soll des Todes sterben; das Volk des Landes soll ihn steinigen. 3 Und ich will mein Antlitz kehren gegen einen solchen Menschen und will ihn aus seinem Volk ausrotten, weil er dem Moloch eins seiner Kinder gegeben und mein Heiligtum unrein gemacht und meinen heiligen Namen entheiligt hat. 4 Und wenn das Volk des Landes bei dem Menschen durch die Finger sehen würde, der eins seiner Kinder dem Moloch gegeben hat, daß es ihn nicht tötet, 5 so will doch ich mein Antlitz gegen diesen Menschen kehren und gegen sein Geschlecht und will ihn und alle, die wie er mit dem Moloch Abgötterei getrieben haben, aus ihren Volk ausrotten. 6 Wenn sich jemand zu den Geisterbeschwörern und Zeichendeutern wendet, daß er mit ihnen Abgötterei treibt, so will ich mein Antlitz gegen ihn kehren und will ihn aus seinem  Volk ausrotten. 7 Darum heiligt euch und seid heilig; denn ich bin der Herr, euer Gott.

 

Unser Volk und die Priester sollen heilig sein:

 

3 Mose  21,1–24

1 Und der Herr sprach zu Mose: Sage den Priestern, den Söhnen Aarons, und sprich zu ihnen: Ein Priester soll sich an keinem Toten seines Volks unrein machen, 2 außer an seinen nächsten Blutsverwandten: an seiner Mutter, an seinem Vater, an seinem Sohn, an seiner Tochter, an seinem Bruder 3 und an seiner Schwester, die noch Jungfrau und noch bei ihm ist, die keines Mannes Frau gewesen ist. An deren Leiche darf er sich unrein machen. 4 Sonst soll er sich nicht unrein machen an irgendeinem, der ihm zugehört unter seinem Volk; er würde sich entheiligen. 5 Sie sollen auch keine Glatze scheren auf ihrem Haupt noch ihren Bart stutzen und an ihrem Leibe kein Mal einschneiden. 6 Sie sollen ihrem Gott heilig sein und nicht entheiligen den Namen ihres Gottes, denn sie opfern die Feueropfer des Herrn, die Speise ihres Gottes; darum sollen sie heilig sein. 7 Sie sollen keine Hure zur Frau nehmen noch eine, die nicht mehr Jungfrau ist oder die von ihrem Mann verstoßen ist; denn sie sind heilig ihrem Gott. 8 Darum sollst du den Priester heilig halten, denn er opfert die Speise deines Gottes. Er soll dir heilig sein; denn ich bin heilig, der Herr, der euch heiligt. 9 Wenn eines Priesters Tochter sich durch Hurerei entheiligt, so soll man sie mit Feuer verbrennen; denn sie hat ihren Vater entheiligt. 10 Wer Hoherpriester ist unter seinen Brüdern, auf dessen Haupt das Salböl gegossen und dessen Hand gefüllt ist und der angezogen ist mit den heiligen Kleidern, der soll sein Haupthaar nicht wirr hängen lassen und seine Kleider nicht zerreißen 11 und soll zu keinem Toten kommen und soll sich weder an Vater noch an Mutter unrein machen. 12 Aus dem Heiligtum soll er nicht gehen, daß er nicht entheilige das Heiligtum seines Gottes; denn die Weihe des Salböls seines Gottes ist auf ihm. Ich bin der Herr. 13 Eine Jungfrau soll er zur Frau nehmen, 14 keine Witwe oder Verstoßene oder Entehrte oder Hure, sondern eine Jungfrau seines Volks soll er zur Frau nehmen, 15 damit er seine Nachkommen nicht entheilige unter seinem Volk; denn ich bin der Herr, der ihn heiligt. 16 Und der Herr redete mit Mose und sprach: 17 Sage zu Aaron: Wenn einer deiner Nachkommen in künftigen Geschlechtern einen Fehler hat, der soll nicht herzutreten, um die Speise seines Gottes zu opfern. 18 Denn keiner, an dem ein Fehler ist, soll herzutreten, er sei blind, lahm, mit einem entstellten Gesicht, mit irgendeiner Mißbildung, 19 oder wer einen gebrochenen Fuß oder eine gebrochene Hand hat

20 oder bucklig oder verkümmert ist oder wer einen weißen Fleck im Auge hat oder Krätze oder Flechten oder beschädigte Hoden hat. 21 Wer nun unter Aarons, des Priesters Nachkommen einen Fehler an sich hat, der soll nicht herzutreten, zu opfern die Feueropfer des Herrn; denn er hat einen Fehler. Darum soll er sich nicht nahen, um die Speise seines Gottes zu opfern. 22 Doch essen darf er die Speise seines Gottes, vom Heiligen und vom Hochheiligen. 23 Aber zum Vorhang soll er nicht kommen noch zum Altar nahen, weil ein Fehler an ihm ist, damit er nicht entheilige mein Heiligtum; denn ich bin der Herr, der sie heiligt. 24 Mose aber sagte dies zu Aaron und zu seinen Söhnen und zu allen Israeliten.

 

3 Mose  21,10–12 10 Wer Hohenpriester ist unter seinen Brüdern, auf dessen Haupt das Salböl gegossen und dessen Hand gefüllt ist und der angezogen ist mit den heiligen Kleidern, der soll sein Haupthaar nicht wirr hängen lassen und seine Kleider nicht zerreißen 11 und soll zu keinem Toten kommen und soll sich weder an Vater noch an Mutter unrein machen. 12 Aus dem Heiligtum soll er nicht gehen, daß er nicht entheilige das Heiligtum seines Gottes; denn die Weihe des Salböls seines Gottes ist auf ihm. Ich bin der Herr.

 

Die Tatsache, daß der Hohepriester im Falle Jesu Christi seine Kleidung zerriß, weist darauf hin, daß die Hohepriesterschaft dem Levi entrissen und dem Messias und den Auserwählten übergeben wurde, in der Ordnung von Melchisedek (vgl. Mt. 26,65; Mk. 14,63).

 

Der Tempel und die Schaubrote

Das ganze Symbolismus des Tempels weist auf die geistige Beziehung der Gemeinde im Heiligen Geist zu Gott in den letzten Tagen hin (siehe das Kapitel The Day of the Lord and the Last Days [192]). Juda war blind für den Symbolismus dieser Tatsache, und deswegen gelang es ihm seit fast zweitausend Jahren nicht, mit dem Prozeß der Bekehrung zu beginnen, außer in einigen einzelnen Fällen.

 

3 Mose  24,1–9 [SOLL MAN GANZ LESEN]

Die Leuchter im Tempel sollten ununterbrochen brennen. Es war die Pflicht der Priester, sich darum zu kümmern. Die Brote sollten auf dem Tisch in zwei Reihen zusammen mit dem Weihrauch liegen. Die Brote sollten jeden Sabbat vor dem HERRN ausgelegt werden, und das geschah zum Andenken, daß das Volk in Stämme geteilt ist, die von Herrschern für das Königreich Gottes geleitet werden. Diese Zeremonie wies auf die Anwesenheit des Heiligen Geistes in den Auserwählten unter den Stämmen Israels als Gottes Tempel hin.

 

Gott gebot ihnen Treue und verbot das Götzenopfer (siehe das Kapitel Das Gesetz und das Dritte Gebot [255]. Das Wort des lebendigen Gottes bestimmt die Strafe für den Bruch des Bundes. Wer die Gesetze Gottes mißachtet und ihm nicht dient, wird mit Seuchen, Krankheiten, Unglück, Kriegen und Gefangenschaft bestraft.

 

3 Mose  26,1–46

1 Ihr sollt euch keine Götzen machen und euch weder Bild noch Steinmal aufrichten, auch keinen Stein mit Bildwerk setzen in eurem Lande, um davor anzubeten; denn ich bin der Herr, euer Gott. 2 Haltet meine Sabbate und habt Ehrfurcht vor meinem Heiligtum. Ich bin der Herr. 3 Werdet ihr in meinen Satzungen wandeln und meine Gebote halten und tun, 4 so will ich euch Regen geben zur rechten Zeit, und das Land soll sein Gewächs geben und die Bä