Christen-Gemeinden Gottes
[254]
Das Gesetz und das Zweite Gebot [254]
(Ausgabe
1.2 19981006-19990526)
Es
steht geschrieben: Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen,
weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von
dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!
Dieser Vortrag behandelt das Zweite Gebot im Alten und Neuen Testament, seine
Gesetzgebung, seine soziale Ordnung, seine Übertretung und Strafe, wie es sich
auf alle Menschen bezieht.
E-Mail: secretary@ccg.org
(Copyright 1998, 1999 Ivan Baldaras & Wade Cox)
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Die Gesetze und das Zweite Gebot [254]
Das
Zweite Gebot vermittelt in den Schriften:
2 Mose 20,4-7 4
Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was
oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser
unter der Erde ist: 5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn
ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter
heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich
hassen, 6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich
lieben und meine Gebote halten. 7 Du sollst den Namen des Herrn,
deines Gottes, nicht mißbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft
lassen, der seinen Namen mißbraucht.
5 Mose 5,8-10 8
Du sollst dir kein Bildnis machen in irgendeiner Gestalt, weder von dem, was
oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser
unter der Erde ist. 9 Du sollst sie nicht anbeten noch ihnen dienen.
Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der
Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich
hassen, 10 aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich
lieben und meine Gebote halten.
Dieses Gebot wird
auch im Neuen Testament verstärkt:
1 Petrus 4,3-5 3
Denn es ist genug, daß ihr die vergangene Zeit des Leben zugebracht habt
nach heidnischem Willen, da ihr gewandelt seid in Üppigkeit, Lüsten,
Trunkenheit, Fresserei, Sauferei und greulichem Götzendienst. 4 Das
befremdet sie, daß ihr nicht mehr mit ihnen lasset in dasselbe wüste,
unordentliche Wesen, und sie lästern; 5 aber sie werden Rechenschaft
geben dem, der bereit ist, zu richten die Lebendigen und die Toten.
Galater 5,20-21 20
Götzendienst, Zauberei, Feind-schaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank,
Zwietracht, Spaltungen, 21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen,
von welchen ich euch vorausgesagt habe und sage noch einmal voraus: die solches
tun, werden das Reich Gottes nicht erben.
Römer 1,21-25 21
Sie wußten, daß ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott,
noch ihm gedankt, sondern haben ihre Gedanken dem Nichtigen zugewandt, und ihr
unverständiges Herz ist verfinstert. 22 Da sie sich für weise
hielten, sind sie zu Narren geworden, 23 und haben verwandelt die
Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in ein Bild gleich dem eines
vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden
Tiere. 24 Darum hat sie auch Gott dahingegeben in ihrer Herzen
Gelüste, in Unreinigkeit, zu schänden ihre eigenen Leiber an sich selbst, 25
sie, die Gottes Wahrheit verwandelt haben in Lüge und haben geehrt und gedient
dem Geschöpf statt dem Schöpfer, der da gelobt ist in Ewigkeit. Amen.
1 Korinther
8,4-6 4 Von dem Essen des Götzenopfers aber wissen wir, daß kein
Götze in der Welt ist und daß kein Gott ist als der eine. 5 Und
wiewohl solche sind, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf
Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt, 6 so haben wir
doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm hin;
und einen Herrn, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch
ihn.
1 Korinther
10,14 Darum, meine Lieben, fliehet den Götzendienst!
1 Johannes 5,21
Kindlein, hütet euch vor den Abgöttern.
Ebenso
wie das Fünfte Gebot schließt auch das Zweite Gebot das Versprechen – entweder
Gnade oder Strafe – in sich ein.
2 Mose 20,5-6 5
Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein
eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte
Glied an den Kindern derer, die mich hassen, 6 aber Barmherzigkeit
erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
5.Mose 5,9-10 9
Du sollst sie nicht anbeten noch ihnen dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott,
bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und
vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, 10 aber
Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, dei mich lieben und meine Gebote
halten.
Das
Zweite Gebot ist das zweite Gebot, das in dem Ersten Großen Gebot eingeschlossen
ist, das in Matthäus 22,36-38 und 5 Mose 6,5 erwähnt wird:
Matthäus 22,36-38 36
„Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz?” 37 Jesus aber
sprach zu ihm: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von
ganzer Seele und von ganzem Gemüte. 38 Dies ist das vornehmste und
größte Gebot.“
5 Mose 6,5 Und
du sollst den Herrn, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele
und mit aller deiner Kraft.
An
diesem Gebot und dem Zweiten Großen Gebot hängt das ganze Gesetz und die
Propheten (Mt. 22,40).
Gott
hat uns viele Hinweise gegeben, was er von uns möchte, und das tut er nicht für
sich, sondern für uns. Er sagt, daß es zu unseren Gunsten ist, nicht zu seinen,
denn gut ist nur Einer. (Matthäus 19,17).
5 Mose 10,12-13
12 Nun, Israel, was fordert der Herr, dein Gott, noch von dir, als
daß du den Herrn, deinen Gott, fürchtest, daß du in allen seinen Wegen wandelst
und ihn liebst und dem Herrn, deinem Gott, dienst von ganzem Herzen und von
ganzer Seele, 13 daß du die Gebote des Herrn hältst und seine
Rechte, die ich dir heute gebiete, auf daß dir’s wohlgehe?
3 Mose 18,4-5 4
Sondern nach meinen Rechten sollt ihr tun, und meine Satzungen sollt ihr
halten, daß ihr darin wandelt; ich bin der Herr, euer Gott. 5 Darum
sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn der Mensch, der sie
tut, wird durch sie leben; ich bin der Herr.
3 Mose 18,26-30
26 Darum haltet meine Satzungen und Rechte und tut keine dieser
Greuel, weder der einheimische noch der Fremdling unter euch – 27 denn
alle solche Greuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, und
haben das Land unrein gemacht –, 28 damit nicht auch euch das Land
ausspeie, wenn ihr es unrein macht, wie es die Völker ausgespien hat, die vor
euch waren. 29 Denn alle, die solche Greuel tun, werden ausgerottet
werden aus ihrem Volk. 30 Darum haltet meine Satzungen, daß ihr
nicht tut nach den schändlichen Sitten derer, die vor euch waren, und dadurch
unrein werdet; ich bin der Herr, euer Gott.
3 Mose 19,37 37
Daß ihr alle meine Satzungen und alle meine Rechte haltet und tut; ich bin der
Herr.
3 Mose 19,1-2 1
Und der Herr redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit der ganzen
Gemeinde der Kinder Israels und sprich zu ihnen: Ihr sollt heilig sein, denn
ich bin heilig, der Herr, euer Gott.
3 Mose 20,7-8 7
Darum heiligt euch und seid heilig; denn ich bin der Herr, euer Gott. 8 Und
haltet meine Satzungen und tut sie; ich bin der Herr, der euch heiligt.
Gott verspricht
uns das, wenn wir Seine Gebote und Gesetze einhalten, Er will uns mit guter
Gesundheit segnen.
2 Mose 15,26 26
und sprach: „Wirst du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchen und tun,
was recht ist vor ihm, und merken auf seine Gebote und halten alle seine
Gesetze, so will ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich den Ägyptern
auferlegt habe; denn ich bin der Herr, dein Arzt.“
5 Mose 7,15 15
Der Herr wird von dir nehmen alle Krankheit und wird dir keine von all den
bösen Seuchen der Ägypter auflegen, die du kennst, sondern wird sie allein
deinen Hassern auflegen.
So
sehen wir, daß der Gehorsam das ist, was Gott von uns will.
5 Mose 26,16 16
Heute gebietet dir der Herr, dein Gott, daß du tust nach allen diesen Geboten
und Rechten, daß du sie hältst und danach tust von ganzem Herzen und von ganzer
Seele.
5 Mose 5,1-10 1
Und Mose rief ganz Israel zusammen und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die
Gebote und Rechte, die ich heute vor euren Ohren rede, und lernet sie und
bewahrt sie, daß ihr danach tut! 2 Der Herr, unser Gott, hat einen
Bund mit uns geschlossen am Horeb 3 und hat nicht mit unsern Vätern
diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, die wir heute hier sind und alle
leben. 4 Er hat von Angesicht zu Angesicht mit euch aus dem Feuer
auf dem Berge geredet. 5 Ich stand zu derselben Zeit zwischen dem
Herrn und euch, um euch des Herrn Wort zu verkündigen; denn ihr fürchtetet euch
vor dem Feuer und gingt nicht auf den Berg. Und er sprach: 6 Ich bin
der Herr, dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus der Knechtschaft.
7 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 8 Du
sollst dir kein Bildnis machen in irgendeiner Gestalt, weder von dem, was oben
im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter
der Erde ist. 9 Du sollst sie nicht anbeten noch ihnen dienen. Denn
ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter
heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich
hassen, 10 aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die
mich lieben und meine Gebote halten.
Was
Gott uns in bezug auf die Abgötter geboten hat
Neben
anderen Dingen verbietet das Verbot, sich Bilder zu machen, die Schaffung von
Abbildern dessen, was im Himmel ist. Offensichtlich schließt das alle möglichen
Gottesgestalten ein. In den NKJV-Notizen steht geschrieben, daß Archäologen in
den Städten Israels immer noch nach Gottesfiguren suchen. Dies beweist das hohe
Alter des zweiten Gebotes, weil in späteren Perioden die Figuren anderer Götter
ziemlich oft gefunden sind.
Das
Gebot, keine Bilder oder etwas ähnliches dessen, was im Himmel oder auf der
Erde ist, zu schaffen, kommt von Gott, der ein eifersüchtiger Gott ist. Gott
möchte nicht, daß jemand zugrunde geht, und er möchte, daß wir so heilig wie Er
wären (Lev. 20,7). Er möchte nicht, daß wir uns verkaufen und falsche Götter
anbeten und dadurch unsere Belohnung verwirken, die er uns und unseren Kinder
versprochen hat.
5 Mose 4,15-40 15
So hütet euch nun wohl – denn ihr habt keine Gestalt gesehen an dem Tage, da
der Herr mit euch redete aus dem Feuer auf den Berge Horeb –, 16 daß
ihr euch nicht versündigt und euch irgendein Bildnis macht, das gleich sei
einem Mann oder Weib, 17 einem Tier auf dem Land oder Vogel unter
dem Himmel, 18 dem Gewürm auf der Erde oder einem Fisch im Wasser
unter der Erde. 19 Erhebe auch nicht deine Augen zum Himmel, daß du
die Sonne sehest und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und
fallest ab und betest sie an und dienest ihnen. Denn der Herr, dein Gott, hat
sie zugewiesen allen andern Völkern unter dem ganzen Himmel; 20 euch
aber hat der Herr angenommen und aus dem glühenden Ofen, nämlich aus Ägypten,
geführt, daß ihr das Volk sein sollt, das allein ihm gehört, wie ihr es jetzt
seid. 21 Und der Herr war so erzürnt über mich um eures Tuns willen,
daß er schwor, ich sollte nicht über den Jordan gehen noch in das gute Land
kommen, das dir der Herr, dein Gott, zum Erbteil geben wird, 22
sondern ich muß in diesem Lande sterben und werde nicht über den Jordan gehen.
Ihr aber werdet hinübergehen und dies gute Land einnehmen. 23 So
hütet euch nun, daß ihr den Bund des Herrn, eures Gottes, den er mit euch
geschlossen hat, nicht vergeßt, und nicht ein Bildnis macht von irgendeiner
Gestalt, wie es der Herr, dein Gott, geboten hat. 24 Denn der Herr,
dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott. 25
Wenn ihr nun Kinder zeugt und Kindeskinder und im Lande wohnt, und versündigt
euch und macht euch Bildnisse von irgendeiner Gestalt, so daß ihr übeltut vor
dem Herrn, eurem Gott, und ihn erzürnet, 26 so rufe ich heute Himmel
und Erde zu Zeugen über euch, daß ihr bald weggerafft werdet aus dem Lande, in
das ihr geht über den Jordan, um es einzunehmen. Ihr werdet nicht lange darin
bleiben, sondern werdet vertilgt werden. 27 Und der Herr wird euch
zerstreuen unter die Völker, und es wird von euch nur eine geringe Zahl übrig
bleiben unter den Heiden, zu denen euch der Herr wegführen wird. 28
Dort wirst du dienen den Götzen, die das Werk von Menschenhänden sind, Holz und
Stein, die weder sehen noch hören noch essen noch riechen können. 29
Wenn du aber dort den Herrn, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden,
wenn du ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst. 30
Wenn du geängstet sein wirst und dich das alles treffen wird in künftigen
Zeiten, so wirst du dich bekehren zu dem Herrn, deinem Gott, und seiner Stimme
gehorchen. 31 Denn der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott;
er wird dich nicht verlassen noch verderben, wird auch den Bund nicht vergessen,
den er deinen Vätern geschworen hat. 32 Denn frage nach den früheren
Zeiten, die vor dir gewesen sind, von dem Tage an, da Gott den Menschen auf
Erden geschaffen hat, und von einem Ende des Himmels zum andern, ob je so
Großes geschehen oder desgleichen je gehört sei, 33 daß ein Volk die
Stimme Gottes aus dem Feuer hat reden hören, wie du sie gehört hast, und
dennoch am Leben blieb? 34 Oder ob je ein Gott versucht hat,
hinzugehen und sich ein Volk mitten aus einem Volk herauszuholen durch
Machtproben, durch Zeichen, durch Wunder, durch Krieg und durch seine mächtige
Hand und durch seinen ausgereckten Arm und durch große Schrecken, wie das alles
der Herr, euer Gott, für euch getan hat in Ägypten vor deinen Augen? 35
Du aber hast’s gesehen, auf daß du wissest, daß der Herr allein Gott ist und
sonst keiner. 36 Vom Himmel hat er dich seine Stimme hören lassen,
um dich zurechtzubringen; und auf Erden hat er dir gezeigt sein großes Feuer,
und seine Worte hast du aus dem Feuer gehört. 37 Weil er deine Väter
geliebt und ihre Nachkommen erwählt hat, hat er dich herausgeführt mit seinem
Angesicht, durch seine große Kraft aus Ägypten, 38 damit er vor dir
her Völker vertriebe, die größer und stärker sind als du, und dich
hineinbrächte, um dir ihr Land zum Erbteil zu geben, wie es jetzt ist. 39
So sollst du nun heute wissen und zu Herzen nehmen, daß der Herr selbst Gott
ist oben im Himmel und unten auf Erden, und sonst keiner, 40 und
sollst halten seine Rechte und Gebote, die ich dir heute gebiete; so wird’s dir
und deinen Kindern nach dir wohlgehen und dein Leben lange währen in dem Lande,
das dir der Herr, dein Gott, gibt für immer.
2 Mose 34,17 17
Du sollst dir keine gegossenen Götterbilder machen.
3 Mose 19,4 4
Ihr sollt euch nicht zu den Götzen wenden und sollt euch keine gegossenen
Götter machen; ich bin der Herr, euer Gott.
3 Mose 26,1 Ihr
sollt euch keine Götzen machen und euch weder Bild noch Steinmal aufrichten,
auch keinen Stein mit Bildwerk setzen in eurem Lande, um davor anzubeten; denn
ich bin der Herr, euer Gott.
Gott
möchte, daß wir keine Gestalten bilden, daß wir sie nicht anzubeten beginnen
und nicht zu unseren Göttern verwandeln.
3 Mose 17,7 7
Und sie sollen ihre Opfer nicht mehr den Feldgeistern opfern, mit denen sie
Abgötterei treiben. Das soll ihnen eine ewige Ordnung sein von Geschlecht zu
Geschlecht.
5 Mose 11,16-17
16 Hütet euch aber, daß sich euer Herz nicht betören lasse, daß ihr
abfallet und dienet andern Göttern und betet sie an, 17 und daß dann
der Zorn des Herrn entbrenne über euch und schließe den Himmel zu, so daß kein
Regen kommt und die Erde ihr Gewächs nicht gibt und ihr bald ausgetilgt werdet
aus dem guten Lande, das euch der Herr gegeben hat.
5 Mose 12,30-31
30 So hüte dich, daß du dich nicht verführen läßt, es ihnen nachzutun,
nachdem sie vertilgt sind vor dir, und daß du nicht fragst nach ihren Göttern
und sprichst: Wie haben diese Völker ihren Göttern gedient? Ebenso will auch
ich es tun! 31 So sollst du dem Herrn, deinem Gott, nicht dienen;
denn sie haben ihren Göttern alles getan, was dem Herrn ein Greuel ist und was
er haßt; denn sie haben ihren Göttern sogar ihre Söhne und Töchter mit Feuer
verbrannt.
Es
kann sogar passieren, daß Propheten uns sagen, wir sollen andere Götter
anbeten, und daß daran nichts Schlechtes sei. Gott sagt, daß das so passieren
kann, aber es seien nur Prüfungen, um zu sehen, ob die Liebe zum Herrn von
ganzem Herzen und von ganzer Seele ist.
5 Mose
13,1-4 1 Alles, was ich euch
gebiete, das sollt ihr halten und danach tun. Ihr sollt nichts dazutun und
nichts davontun. 2 Wenn ein Prophet oder Träumer unter euch aufsteht
und dir ein Zeichen oder Wunder ankündigt, 3 und das Zeichen oder
Wunder trifft ein, von dem er dir gesagt hat, und er spricht: Laß uns andern
Göttern folgen, die ihr nicht kanntet, und ihnen dienen, 4 so sollst
du nicht gehorchen den Worten eines solchen Propheten oder Träumers; denn der
Herr, euer Gott, versucht euch, um zu erfahren, ob ihr ihn von ganzem Herzen
und von ganzer Seele liebhabt.
Es
ist uns befohlen, jede beliebige Götzenform zu zerstören, überall wo wir sind,
oder wir gehen zugrunde, ebenso wie die Völker, die Gott in der Zeit der Könige
vernichtete.
5 Mose 8,19-20 19
Wirst du aber den Herrn, deinen Gott, vergessen und anderen Göttern
nachfolgen und ihnen dienen und sie anbeten, so bezeuge ich euch heute, daß ihr
umkommen werdet; 20 eben wie die Heiden, die der Herr umbringt vor
eurem Angesicht, so werdet ihr auch umkommen, weil ihr nicht gehorsam seid der
Stimme des Herrn, eures Gottes.
5 Mose 7,16 16
Du wirst alle Völker vertilgen, die der Herr, dein Gott, dir geben wird. Du
sollst sie nicht schonen und ihren Göttern nicht dienen; denn das würde dir zum
Fallstrick werden.
2 Mose 23,24 24
Du sollst ihre Götter nicht anbeten noch ihnen dienen noch tun, wie sie tun,
sondern du sollst ihre Steinmale umreißen und zerbrechen.
5 Mose 11,16-17
16 Hütet euch aber, daß sich euer Herz nicht betören lasse, daß ihr
abfallet und dienet andern Göttern und betet sie an, 17 und daß dann
der Zorn des Herrn entbrenne über euch und schließe den Himmel zu, so daß kein
Regen kommt und die Erde ihr Gewächs nicht gibt und ihr bald ausgetilgt werdet
aus dem guten Lande, das euch der Herr gegeben hat.
5 Mose 12,30-31 30
So hüte dich, daß du dich nicht verführen läßt, es ihnen nachzutun, nachdem sie
vertilgt sind vor dir, und daß du nicht fragst nach ihren Göttern und sprichst:
Wie haben diese Völker ihren Göttern gedient? Ebenso will auch ich es tun! 31
So sollst du dem Herrn, deinem Gott, nicht dienen; denn sie haben ihren Göttern
alles getan, was dem Herrn ein Greuel ist und was er haßt; denn sie haben ihren
Göttern sogar ihre Söhne und Töchter mit Feuer verbrannt.
1 Chronik 5,25 25
Da sie sich aber an dem Gott ihrer Väter versündigten und abfielen zu den
Götzen der Völker des Landes, die Gott vor ihnen vertilgt hatte.
Menschen, die in die Kirche eintreten, müssen völlig auf die
Götzenanbetung verzichten und die Verehrung von Bildern jeder Art
unterlassen.
1 Thessalonicher
1,9 9 Denn sie selbst berichten von uns, welchen Eingang wir bei
euch gehabt haben und wie ihr euch bekehrt habt zu Gott von den Götzen, zu
dienen dem lebendigen und wahren Gott.
Strafe
für die, die Götzendienste betreiben
Bei
der Strafe für die, die Götzendienste betreiben, gibt es keinen Kompromiß. Eine
Person, die Götzendienst betrieben hat, wird mit dem Tod durch Steinigung
bestraft, aber eine Nation, die Götzendienste betreibt, wird gefangengenommen.
5 Mose 27,15 15
Verflucht sei, wer einen Götzen oder ein gegossenes Bild macht, einen Greuel
für den Herrn, ein Werk von den Händen der Werkmeister, und es heimlich
aufstellt! Und alles Volk soll antworten und sagen: Amen.
5 Mose 17,2-5 2
Wenn bei dir in einer deiner Städte, die dir der Herr, dein Gott, geben wird,
jemand gefunden wird, Mann oder Frau, der da tut, was dem Herrn, deinem Gott,
mißfällt, daß er seinen Bund übertritt 3 und hingeht und dient
andern Göttern und betet sie an, es sei Sonne oder Mond oder das ganze Heer des
Himmels, was ich nicht geboten habe, 4 und es wird dir angezeigt,
und du hörst es, so sollst du gründlich danach forschen. Und wenn du findest,
daß es gewiß wahr ist, daß solch ein Greuel in Israel geschehen ist, 5
so sollst du den Mann oder die Frau, die eine solche Übeltat begangen habe,
hinausführen zu deinem Tor und sollst sie zu Tode steinigen.
2 Mose 22,20
Die Fremdlinge sollst du nicht bedrängen und bedrücken; denn ihr seid auch
Fremdlinge in Ägyptenland gewesen.
Alle
Tempel und Gestalten anderer Götter sollen vernichtet werden
Gott
läßt keinen Stoff zum Nachdenken darüber, was mit den Tempeln und Bildern
anderer Götter gemacht werden muß. Der Befehl Gottes ist: sie müssen ganz
zerstört werden.
2 Mose 34,12-13
12 Hüte dich, einen Bund zu schließen mit den Bewohnern des Landes,
in das du kommst, damit sie dir nicht zum Fallstrick werden in deiner Mitte; 13
sondern ihre Altäre sollst du umstürzen und ihre Steinmale zerbrechen und ihre
heiligen Pfähle umhauen.
5 Mose 7,25-26 25
Die Bilder ihrer Götter sollst du mit Feuer verbrennen und sollst nicht
begehren das Silber oder Gold, das daran ist, oder es zu dir nehmen, damit du
dich nicht darin verstrickst; denn das ist dem Herrn, deinem Gott, ein Greuel. 26
Darum sollst du solchen Greuel nicht in dein Haus bringen, damit du nicht dem
Bann verfällst wie jene, sondern du sollst Ekel und Abscheu davor haben; denn
es steht unter dem Bann.
5 Mose 12,1-4 1
Dies sind Gebote und Rechte, die ihr halten sollt, daß ihr danach tut im Lande,
das der Herr, der Gott deiner Väter, dir gegeben hat, es einzunehmen, solange
du im Lande lebst: 2 Zerstört alle heiligen Stätten, wo die Heiden,
die ihr vertreiben werdet, ihren Göttern gedient haben, es sei auf hohen
Bergen, auf Hügeln oder unter grünen Bäumen, 3 und reißt um ihre
Altäre und zerbrecht ihre Steinmale und verbrennt mit Feuer ihre heiligen Pfähle,
zerschlagt die Bilder ihrer Götzen und vertilgt ihren Namen von jener Stätte. 4
Ihr sollt dem Herrn, eurem Gott, so nicht dienen.
4 Mose 33,52 52
So sollt ihr alle Bewohner vertreiben vor euch her und alle ihre
Götzenbilder und alle ihre gegossenen Bilder zerstören und alle ihre Opferhöhen
vertilgen.
Gott
verbietet die Ehe außerhalb der Grenzen der Völker Israels, weil das zur
Hinwendung eines Volks oder eines Einzelnen zu den Göttern des Ehepartners
führen kann. Das bezieht sich auch auf die Ehe mit einem nichtchristlichen
Menschen.
5 Mose 7,1-5 1
Wenn dich der Herr, dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst,
es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hethiter,
Girgasiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hewiter und Jebusiter, sieben
Völker, die größer und stärker sind als du, 2 und wenn sie der Herr,
dein Gott, vor dir dahingibt, daß du sie schlägst, so sollst du an ihnen den
Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und keine Gnade
gegen sie üben 3 und sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; eure
Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen, und ihre Töchter sollt ihr nicht
nehmen für eure Söhne. 4 Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig
machen, daß sie andern Göttern dienen; so wird dann des Herrn Zorn entbrennen
über euch und euch bald vertilgen. 5 Sondern so sollt ihr mit ihnen
tun: Ihre Altäre sollt ihr einreißen, ihre Steinmale zerbrechen, ihre heiligen
Pfähle abhauen und ihre Götzenbilder mit Feuer verbrennen.
Das
Opfern der Kinder an Abgötter ist verboten und muß als Götzendienst betrachtet
werden
Jedes
Mal wenn einem anderen Gott als dem Einzigen wahren Gott geopfert wird,
betrachtet man dies als Götzendienst. Der Definition nach bedeutet Opfern
dasselbe wie Anbetung. Deshalb ist das Opfern Anbetung dessen, dem geopfert
wird.
In
den alten biblischen Zeiten gab es eine berühmte kanaanitische Gottheit Moloch,
der Menschenopfer dargebracht wurden, meistens Kinder, was Gott streng
verbietet und worauf die Todesstrafe steht.
3 Mose 18,21 21
Du sollst auch nicht eins deiner Kinder geben, daß es dem Moloch geweiht werde,
damit du nicht entheiligst den Namen deines Gottes; ich bin der Herr.
3 Mose 20,2-5 2
Sage zu den Kindern Israels: Wer unter den Kindern Israels oder den Fremdlingen
in Israel eins seiner Kinder dem Moloch gibt, der soll des Todes sterben; das
Volk des Landes soll ihn steinigen. 3 Und ich will mein Antlitz
kehren gegen einen solchen Menschen und will ihn aus seinem Volk ausrotten,
weil er dem Moloch eins seiner Kinder gegeben und mein Heiligtum unrein gemacht
und meinen heiligen Namen entheiligt hat. 4 Und wenn das Volk des
Landes seine Augen diesem Menschen gegenüber verschließen würde, der eins
seiner Kinder dem Moloch gegeben hat, und es ihn nicht tötet, 5 so
will doch ich mein Antlitz gegen diesen Menschen kehren und gegen sein
Geschlecht, und will ihn und alle, die wie er mit dem Moloch Abgötterei
getrieben haben, aus ihrem Volk ausrotten.
2 Könige 16,3
3 Denn er wandelte auf dem Wege der Könige von Israel. Dazu ließ er
seinen Sohn durchs Feuer gehen nach den greulichen Sitten der Heiden, die der
Herr vor den Kindern Israels vertrieben hatte.
Jeremias 7,31 31
Und haben die Höhen des Topheth im Tal Ben-Hinnom gebaut, um ihre Söhne und
Töchter zu verbrennen, was ich nie geboten habe und mir nie in den Sinn
gekommen ist.
Jeremias 19,5 5
und dem Baal Höhen gebaut haben, um ihre Kinder dem Baal als Brandopfer zu
verbrennen, was ich weder geboten noch geredet habe und was mir nie in den Sinn
gekommen ist.
5 Mose 12,31 31
So sollst du dem Herrn, deinem Gott, nicht dienen; denn sie haben ihren Göttern
alles getan, was dem Herrn ein Greuel ist und was er haßt; denn sie haben ihren
Göttern sogar ihre Söhne und Töchter mit Feuer verbrannt.
5 Mose 18,9-10 9
Wenn du in das Land kommst, das dir der Herr, dein Gott, geben wird, so sollst
du nicht lernen, die Greuel dieser Völker zu tun, 10 daß nicht
jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs
Feuer gehen läßt oder Wahrsagerei, Hellsagerei, geheime Künste oder Zauberei
treibt.
Wir
sollten keine Heidensitten oder Heidentraditionen betreiben
Es
ist uns befohlen worden, auf keinen Fall Sitten und Traditionen der Menschen zu
betreiben, die um uns herum sind und deren Sitten oder Traditionen in
Widerspruch zu Gottes Wegen stehen.
2 Mose 23,32 32
Du sollst mit ihnen und mit ihren Göttern keinen Bund schließen.
2 Mose 23,33 33
Laß sie nicht wohnen in deinem Lande, daß sie dich nicht verführen zur Sünde
wider mich; denn wenn du ihren Göttern dienst, wird dir das zum Fallstrick
werden.
3 Mose 18,3 3
Ihr sollt nicht tun nach der Weise des Landes Ägypten, darin ihr gewohnt habt;
auch nicht nach der Weise des Landes Kanaan, wohin ich euch führen will. Ihr
sollt auch nicht nach ihren Satzungen wandeln.
3 Mose 18,26-30 26
Darum haltet meine Satzungen und Rechte und tut keine dieser Greuel, weder der
Einheimische noch der Fremdling unter euch – 27 denn alle solche
Greuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, und haben das
Land unrein gemacht–, 28 damit nicht euch das Land ausspeie, wenn
ihr es unrein macht, wie es die Völker ausgespien hat, die vor euch waren. 29
Denn alle, die solche Greuel tun, werden ausgerottet werden aus ihrem Volk. 30
Darum haltet meine Satzungen, daß ihr nicht tut nach den schändlichen Sitten
derer, die vor euch waren, und dadurch unrein werdet; ich bin der Herr, euer
Gott.
3 Mose 20,23
Und wandelt nicht in den Satzungen der Völker, die ich vor euch her vertreiben
werde. Denn alles haben sie getan, und ich habe einen Ekel an ihnen gehabt.
5 Mose 6,14 14
Und du sollst nicht andern Göttern nachfolgen, den Göttern der Völker, die um
euch her sind.
5 Mose 12,29-31
29 Wenn der Herr, dein Gott, vor dir her die Völker ausrottet, zu
denen du kommst, ihr Land einzunehmen, und du es eingenommen hast und darin
wohnst, 30 so hüte dich, daß du dich nicht verführen läßt, es ihnen
nachzutun, nachdem sie vertilgt sind von dir, und daß du nicht fragst nach
ihren Göttern und sprichst: Wie haben diese Völker ihren Göttern gedient?
Ebenso will auch ich es tun! 31 So sollst du dem Herrn, deinem Gott,
nicht dienen; denn sie haben ihren Göttern alles getan, was dem Herrn ein
Greuel ist und was er haßt; denn sie haben ihren Göttern sogar ihre Söhne und
Töchter mit Feuer verbrannt.
5 Mose 18,9-14 9
Wenn du in das Land kommst, das dir der Herr, dein Gott, geben wird, so sollst
du nicht lernen, die Greuel dieser Völker zu tun, 10 daß nicht
jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs
Feuer gehen läßt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei
treibt 11 oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder
Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. 12 Denn wer das
tut, der ist dem Herrn ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt der
Herr, dein Gott, die Völker vor dir. 13 Du aber sollst untadelig
sein vor dem Herrn, deinem Gott. 14 Denn diese Völker, deren Land du
einnehmen wirst, hören auf Zeichendeuter und Wahrsager; dir aber hat der Herr,
dein Gott, so etwas verwehrt.
2 Chronik 36,14
14 Auch alle Oberen Judas und die Priester und das Volk versündigten
sich noch mehr mit all den greulichen Sitten der Heiden und machten unrein das
Haus des Herrn, das er geheiligt hatte in Jerusalem.
2 Könige 21,1-7
1 Manasse war zwölf Jahre alt, als er König wurde; und er regierte
fünfundfünfzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Hephzibah. 2 Und
er tat, was dem Herrn mißfiel, nach den greulichen Sitten der Heiden, die der
Herr vor Israel vertrieben hatte, 3 und er baute wieder die Höhen
auf, die sein Vater Hiskia zerstört hatte, und richtete dem Baal Altäre auf und
machte ein Bild der Aschera, wie Ahab, der König von Israel, getan hatte, und
betete alles Heer des Himmels an und diente ihnen. 4 Und er baute
Altäre im Hause des Herrn, von dem der Herr gesagt hatte: Ich will meinen Namen
zu Jerusalem wohnen lassen. 5 Und er baute allem Heer des Himmels
Altäre in beiden Vorhöfen am Hause des Herrn. 6 Und er ließ seinen
Sohn durchs Feuer gehen und achtete auf Vogelgeschrei und Zeichen und hielt
Geisterbeschwörer und Zeichendeuter; so tat er viel von dem, was dem Herrn
mißfiel, um ihn zu erzürnen. 7 Er stellte auch das Bild der Aschera,
das er gebracht hatte, in das Haus, von dem der Herr zu David und zu seinem
Sohn Salomo gesagt hatte: In diesem Hause und in Jerusalem, das ich erwählt
habe aus allen Stämmen Israels, will ich meinen Namen wohnen lassen ewiglich.
Hesekiel 20,31-32 31
Ihr macht euch unrein mit euren Götzen bis auf den heutigen Tag dadurch, daß
ihr eure Gaben opfert und eure Söhne und Töchter durchs Feuer gehen laßt. Und
da sollte ich mich von euch befragen lassen, ihr vom Haus Israel? So wahr ich
lebe, spricht Gott der Herr: ich will mich von euch nicht befragen lassen.
(...) 32 Niemals soll geschehen, was euch eingefallen ist, als ihr
sagtet: Wir wollen wie die anderen Völker sein, wie die Völkerstämme in anderen
Ländern, und wollen Holz und Stein verehren.
Das
Aufsuchen von Zauberern, Zauberei, auch Formen der Astrologie sind dasselbe wie
Götzendienst
Sich
bei Zauberern oder irgendwelchen Magiern, wie den heutigen Heilern oder
Astrologen, beraten lassen ist dasselbe wie Götzendienst und endet mit der
Ausschließung des Individuums aus der Mitte des Volkes oder mit der
Todesstrafe, weil das für Gott ein Greuel ist.
3 Mose 19,26 26
Ihr sollt nichts essen, in dem noch Blut ist.
3 Mose 19,31 31
Ihr sollt euch nicht wenden zu den Geisterbeschwörern und Zeichendeutern und
sollt sie nicht befragen, daß ihr nicht an ihnen unrein werdet; ich bin der
Herr, euer Gott.
3 Mose 20,6 6
Wenn sich jemand zu den Geisterbeschwörern und Zeichendeutern wendet, daß er
mit ihnen Abgötterei treibt, so will ich mein Antlitz gegen ihn kehren und will
ihn aus seinem Volk ausrotten.
3 Mose 20,27 27
Wenn ein Mann oder eine Frau Geister beschwören oder Zeichen deuten kann, so
sollen sie des Todes sterben; man soll sie steinigen; ihr Blut komme über
sie.
5 Mose 18,9-13 9
Wenn du in das Land kommst, das dir der Herr, dein Gott, geben wird, so sollst
du nicht lernen, die Greuel dieser Völker zu tun, 10 daß nicht
jemand unter dir gefunden werde, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs
Feuer gehen läßt oder Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei
treibt 11 oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder
Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. 12 Denn wer das
tut, der ist dem Herrn ein Greuel, und um solcher Greuel willen vertreibt der
Herr, dein Gott, die Völker vor dir. 13 Du aber sollst untadelig
sein vor dem Herrn, deinem Gott.
2 Chronik 33,6 6
Und er ließ seine Söhne durchs Feuer gehen im Tal Ben-Hinnom und achtete auf
Zeichen und Vogelgeschrei und trieb Zauberei und bestellte Geisterbeschwörer
und Zeichendeuter und tat viel, was dem Herrn mißfiel, um ihn zu erzürnen.
Jesaja 47,13-15 13
Du hast dich müde gemacht mit der Menge deiner Pläne. Es sollen hertreten und
dir helfen die Meister des Himmelslaufs und die Sterngucker, die an jedem
Neumond kundtun, was über dich kommen werde! 14 Siehe, sie sind wie
Stoppeln, die das Feuer verbrennt, sie können ihr Leben nicht erretten vor der
Flamme Gewalt. Denn es wird nicht eine Glut sein, an der man sich wärmen, oder
ein Feuer, um das man sitzen könnte. 15 So sind alle, um die du dich
bemüht hast, die mit dir Handel trieben von deiner Jugend auf: ein jeder wird
hierhin und dorthin wanken, und du hast keinen Retter.
Bei
einer Zauberei oder beim Vertrauen auf sich selbst
kann eine Frau auch ihr Kind verlieren oder zur Witwe werden.
Jesaja 47,9-14 9
Dies beides wird plötzlich über dich kommen auf einen Tag, daß du Witwe und
ohne Kinder bist. Ja, es wird in vollem Maße über dich kommen, trotz der Menge
deiner Zaubereien und trotz der großen Macht deiner Beschwörungen. 10
Denn du hast dich auf deine Bosheit verlassen, als du dachtest: Niemand sieht
mich! Deine Weisheit und Kunst hat dich verleitet, daß du in deinem Herzen
sprachst: Ich bin’s, und sonst keine! 11 Aber nun wird über dich
Unglück kommen, das du nicht wegzuzaubern weißt, und Unheil wird auf dich
fallen, das du nicht durch Sühne abwenden kannt. Und es wird plötzlich ein
Verderben über dich kommen, dessen du dich nicht versiehst. 12 So
tritt nun auf mit deinen Beschwörungen und der Menge deiner Zaubereien, um die
du dich von deiner Jugend auf bemüht hast, ob du dir helfen und es abwenden
kannst. 13 Du hast dich müde gemacht mit der Menge deiner Pläne. Es
sollen hertreten und dir helfen die Meister des Himmelslaufs und die
Sterngucker, die an jedem Neumond kundtun, was über dich kommen werde! 14
Siehe, sie sind wie Stoppeln, die das Feuer verbrennt, sie können ihr Leben
nicht erretten vor der Flamme Gewalt. Denn es wird nicht eine Glut sein, an der
man sich wärmen, oder ein Feuer, um das man sitzen könnte.
Jeremia 27,9 9
So hört doch nicht auf eure Propheten, Wahrsager, Traumdeuter, Zeichendeuter
und Zauberer, die euch sagen: Ihr werdet nicht untertan sein müssen dem König
von Babel.
Micha 5,12 12
Ich will deine Götzenbilder und Steinmale aus deiner Mitte ausrotten, daß du
nicht mehr anbeten sollst deiner Hände Werk.
Maleachi 3,5 5
Und ich will zu euch kommen zum Gericht und will ein schneller Zeuge sein gegen
die Zauberer, Ehebrecher, Meineidigen und gegen die, die Gewalt und Unrecht tun
den Tagelöhnern, Witwen und Waisen und die dem Fremdling ihr Recht verweigern
und mich nicht fürchten, spricht der Herr Zebaoth.
Apostelgeschichte
13,6-11 6 Und als sie die ganze Insel durchzogen bis zu der Stadt
Paphos, fanden sie einen Zauberer und falschen Propheten, einen Juden, der hieß
Bar-Jesus; 7 der war bei Sergius Paulus, dem Prokonsul, einem
verständigen Mann. Der rief zu sich Barnabas und Saulus und begehrte das Wort
Gottes zu hören. 8 Da widerstand ihnen Elymas, der Zauberer, denn so
wird sein Name gedeutet, und trachtete, daß er den Prokonsul vom Glauben
abwendete. 9 Saulus aber, der auch Paulus heißt, voll heiligen
Geistes, sah ihn an 10 und sprach: O du Kind des Teufels, voller
List und Bosheit, Feind aller Gerechtigkeit, hörst du nicht auf, krumm zu
machen die geraden Wege des Herrn? 11 Und nun siehe, die Hand des
Herrn kommt über dich, und du sollst blind sein und die Sonne eine Zeitlang
nicht sehen! Und von Stund an fiel auf ihn Dunkelheit und Finsternis, und er
ging umher und suchte jemand, der ihn bei der Hand leite.
Galater 5,16-21 16
Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lüste des Fleisches nicht
vollbringen. 17 Denn das Fleisch streitet wider den Geist und der
Geist wider das Fleisch; dieselben sind widereinander, daß ihr nicht tut, was
ihr wollt. 18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter
dem Gesetz. 19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, als da
sind: Unzucht, Unreinigkeit, Ausschweifung, 20 Götzendienst,
Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, 21
Neid, Saufen, Fressen und dergleichen, von welchen ich euch vorausgesagt habe
und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht
erben.
Eigensinn
und Rebellieren ist dasselbe wie Götzendienst
Für
Gott ist jede Form des Rebellierens dasselbe, wie wenn jemand Zauberei betreibt
oder einen Zauberer aufsucht. Es ist in
der heutigen Welt weit verbreitet, daß sich Menschen von Zauberern oder Magiern
beraten lassen, ohne zu wissen, daß Gott völlig gegen solches Tun ist und auch
ohne zu wissen, was es für Strafen dafür gibt. Viele folgen verfälschten Lehren
von Pfarrern, ohne zu wissen, daß es nicht Wahrheit, sondern Götzendienst ist
und deshalb darauf dieselbe Strafe steht.
1 Samuel 15,23 23
Denn Ungehorsam ist Sünde wie Zauberei, und Widerstreben ist Abgötterei und
Götzendienst. Weil du des Herrn Wort verworfen hast, hat er dich auch
verworfen, daß du nicht mehr König seist.
Zauberer
sollen mit dem Tod bestraft werden
2 Mose 22,17 17
Die Zauberinnen sollst du nicht am Leben lassen.
Götzen
sind von Menschenhänden geschaffen
Wer
Götzen anbetet, die aus Stein, Holz oder ähnlichem Material geschaffen sind,
tut das umsonst. Götzen brauchen ihre Gestalter, um sie zu tragen, sie können
sich nicht selbst bewegen, sprechen oder etwas tun, und diese Götzengestalter
selbst sind diesen Götzen ähnlich,
ebenso wie die, die diesen Götzen vertrauen.
Psalm 115,1-8 1
Nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre um deiner Gnade und
Treue willen! 2 Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott?
3 Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will. 4 Ihre
Götzen aber sind Silber und Gold, von Menschenhänden gemacht. 5 Sie
haben Mäuler und reden nicht, sie haben Augen und sehen nicht. 6 Sie
haben Ohren und hören nicht, sie haben Nasen und riechen nicht, 7
sie haben Hände und greifen nicht, Füße haben sie und gehen nicht, und kein
Laut kommt aus ihrer Kehle. 8 Die solche Götzen machen, sind ihnen gleich, und alle, die auf
sie hoffen.
Jesaja 44,6-20 6
So spricht der Herr, der König Israels, und sein Erlöser, der Herr Zebaoth: Ich
bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott. 7
Und wer ist mir gleich? Er rufe und verkünde es und tue es mir dar! Wer hat
vorzeiten kundgetan das Künftige? Sie sollen uns verkündigen, was kommen wird! 8
Fürchtet euch nicht und erschrecket nicht! Habe ich’s dich nicht schon lange
hören lassen und es dir verkündigt? Ihr seid doch meine Zeugen! Ist auch ein
Gott außer mir? Es ist kein Fels, ich weiß ja keinen. 9 Die
Götzenmacher sind alle nichtig; woran ihr Herz hängt, das ist nichts nütze. Und
ihre Zeugen sehen nichts, merken auch nichts, damit sie zuschanden werden. 10
Wer sind sie, die einen Gott machen und einen Götzen gießen, der nichts nütze
ist? 11 Siehe, alle ihre Genossen werden zuschanden; die Meister
sind auch nur Menschen. Wenn sie auch alle zusammentreten, sollen sie dennoch
erschrecken und zuschanden werden. 12 Der Schmied macht ein Messer
in der Glut und formt es mit Hammerschlägen. Er arbeitet daran mit der ganzen
Kraft seines Arms; dabei wird er hungrig, so daß er nicht mehr kann, und trinkt
auch kein Wasser, so daß er matt wird. 13 Der Zimmermann spannt die
Schnur und zeichnet mit dem Stift. Er behaut das Holz und zirkelt es ab und
macht es wie eines Mannes Gestalt, wie einen schönen Menschen; in einem Hause
soll es thronen. 14 Er haut Zedern ab und nimmt Kiefern und Eichen
und wählt unter den Bäumen des Waldes. Er hatte Fichten gepflanzt, und der
Regen ließ sie wachsen. 15 Das gibt den Leuten Brennholz; davon
nimmt er und wärmt sich; auch zündet er es an und bäckt Brot; aber daraus macht
er auch einen Gott und betet’s an; er macht einen Götzen daraus und kniet davor
nieder. 16 Die eine Hälfte verbrennt er im Feuer, auf ihr brät er
Fleisch und ißt den Braten und sättigt sich, wärmt sich auch und spricht: Ah!
Ich bin warm geworden, ich spüre das Feuer. 17Aber die andere Hälfte
macht er zum Gott, daß es sein Götze sei, vor dem er kniet und niederfällt und
betet, und spricht: Errette mich, denn du bist mein Gott! 18 Sie
wissen nichts und verstehen nichts; denn sie sind verblendet, daß ihre Augen
nicht sehen und ihre Herzen nichts merken können. 19 Er kommt nicht
zur Einsicht; keine Vernunft und kein Verstand ist da, daß er dächte: Ich habe
die eine Hälfte mit Feuer verbrannt und habe auf den Kohlen Brot gebacken und
Fleisch gebraten und gegessen und sollte die andere Hälfte zum Götzen machen
und sollte knien vor einem Klotz? 20 Wer Asche hütet, den hat sein
Herz getäuscht und betört, so daß er sein Leben nicht erretten und nicht zu
sich sagen wird: Ist das nicht Trug, woran meine Rechte sich hält?
Jesaja 46,5-9 5
Wem wollt ihr mich gleichstellen, und mit wem vergleicht ihr mich? An wem meßt
ihr mich, daß ich ihm gleich sein soll? 6 Sie schütten das Gold aus
dem Beutel und wiegen das Silber mit der Waage dar und dingen den Goldschmied,
daß er einen Gott daraus mache, vor dem sie knien und anbeten. 7 Sie
heben ihn auf die Schultern und tragen ihn und setzen ihn nieder an seine
Stätte, daß er stehe und nicht von seinem Ort rücke. Schreit einer zu ihm, so
antwortet er nicht und hilft ihm nicht aus seiner Not. 8 Gedenket
doch daran, ihr Abtrünnigen, und nehmt’s zu Herzen! 9 Gedenket des
Vorigen, wie es von alters her war: Ich bin Gott, dem nichts gleicht.
Die
Gesellschaft mit Götzenanbetern ist verboten
Gott
befehlt uns, uns von jedem Bruder fernzuhalten, der im Gegensatz zu den
Gottesgesetzen lebt. Wir sollten nicht einmal zusammen mit einem solchen
Menschen essen.
Psalm 26,5 5
Ich hasse die Versammlung der Boshaften und sitze nicht bei den Gottlosen.
2 Chronik 19,2 2
Und es ging ihm der Seher Jehu, der Sohn Hananis, entgegen und sprach zum König
Josaphat: Sollst du so dem Gottlosen helfen und die lieben, die den Herrn
hassen? Darum kommt über dich der Zorn vom Herrn.
1 Korinther
5,9-11 9 Ich habe euch geschrieben in dem Briefe, daß ihr nichts
sollt zu schaffen haben mit den Unzüchtigen. 10 Das meine ich nicht
insgemein von den Unzüchtigen in dieser Welt oder den Geizigen oder Räubern
oder Götzendienern; sonst müßtet ihr ja die Welt räumen. 11 Vielmehr
schrieb ich euch; ihr sollt nicht mit einem zu schaffen haben, der sich läßt
einen Bruder nennen und ist ein Unzüchtiger oder ein Geiziger oder ein
Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit dem
sollt ihr auch nicht essen.
1 Korinther
10,19-20 19 Was will ich nun damit sagen? Daß das Götzenopfer etwas
sei? Oder daß der Götze etwas sei? 20 Nein; sondern was die Heiden
opfern, das opfern sie den bösen Geistern und nicht Gott. Nun will ich nicht,
daß ihr in der Teufel Gemeinschaft sein sollt.
1 Korinther
6,14-18 14 Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns
auferwecken durch seine Kraft. 15 Wisset ihr nicht, daß eure Leiber
Christi Glieder sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und
Hurenglieder daraus mache? Das sei ferne! 16 Oder wisset ihr nicht,
daß, wer an der Hure hanget, der ist ein Leib mit ihr? Denn „es werden”, sagt
die Schrift, „die zwei ein Fleisch sein”. 17 Wer aber dem Herrn
anhanget, der ist ein Geist mit ihm. 18 Fliehet die Unzucht! Alle
Sünden, die der Mensch tut, sind außer seinem Leibe; wer aber Unzucht treibt,
der sündigt an seinem eigenen Leibe.
2 Thessalonicher
3,6 Wir gebieten euch aber, liebe Brüder, in dem Namen des Herrn Jesus
Christus, daß ihr euch zurückziehet von jedem Bruder, der da unordentlich
wandelt und nicht nach der Lehre, die ihr von uns empfangen habt.
2 Thessalonicher
3,14 Wenn aber jemand nicht gehorsam ist unserm Wort in diesem Brief, den
merket euch und habt nichts mit ihm zu schaffen, auf daß er schamrot werde.
Die
Strafe eines götzendienenden Volkes ist Gefangenschaft
Die
Strafe für Götzendienst ist Gefangenschaft und Vernichtung der Nachkommen eines
Volkes. Diejenigen Völker, die trotzig daran festhalten, den Götzen zu dienen,
werden mit Gottes Wissen gefangengenommen, bis sie bereuen und zustimmen, dem
Bund zu folgen, den Gott mit ihnen eingegangen ist.
2
Korinther 6,14-18 14 Ziehet nicht am fremden Joch mit den
Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der
Ungerechtigkeit. Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? 15
Wie stimmt Christus mit Belial? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem
Ungläubigen? 16 Was hat der Tempel Gottes für Gleichheit mit den
Götzen? Ihr aber seid der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott
spricht: „Ich will unter ihnen wohnen
und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein”.
17 „Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr,
und rühret kein Unreines an, so will
ich euch annehmen 18 und euer
Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein“, spricht der
allmächtige Herr.
5 Mose 29,15-18
15 Denn ihr wißt, wie wir in Ägyptenland gewohnt haben und mitten
durch die Völker gezogen sind, durch deren Land ihr zogt. 16 Ihr
saht ihre Greuel und ihre Götzen, die bei ihnen waren, Holz und Stein, Silber
und Gold. 17 Laßt ja nicht einen Mann oder eine Frau, ein Geschlecht
oder einen Stamm unter euch sein, dessen Herz sich heute abwendet von dem
Herrn, unserm Gott, daß jemand hingehe und diene den Göttern dieser Völker.
Laßt unter euch nicht eine Wurzel aufwachsen, die da Gift und Wermut
hervorbringt. 18 Laßt niemand, der die Worte dieses Fluches hört,
sich dennoch in seinem Herzen segnen und sprechen: Mir wird es wohlgehen, auch
wenn ich wandle nach meinem verstockten Herzen –, damit nicht fortgerafft
werde das wasserreiche mit dem dürren Land!
Richter 2,1-5 1
Es kam aber der Engel des Herrn herauf von Gilgal nach Bochim und sprach: Ich
habe euch aus Ägypten heraufgeführt und ins Land gebracht, das ich euren Vätern
zu geben geschworen habe, und gesprochen, ich wollte meinen Bund mit euch nicht
brechen ewiglich. 2 Ihr aber solltet keinen Bund schließen mit den
Bewohnern dieses Landes und ihre Altäre zerbrechen. Aber ihr habt meiner Stimme
nicht gehorcht. Warum habt ihr das getan? 3 Da sprach ich: Ich will
sie nicht vor euch vertreiben, damit sie euch zum Fangstrick werden und ihre Götter
zur Falle. 4 Und als der Engel des Herrn diese Worte zu ganz Israel
geredet hatte, erhob das Volk seine Stimme und weinte. 5 Und sie
nannten die Stätte Bochim und opferten dort dem Herrn.
Richter 2,11-15 11
Da taten die Kinder Israels, was dem Herrn mißfiel, und dienten den Baalen 12
und verließen den Herrn, den Gott ihrer Väter, der sie aus Ägyptenland geführt
hatte, und folgten andern Göttern nach von den Göttern der Völker, die um sie
her wohnten, und beteten sie an und erzürnten den Herrn. 13 Denn sie
verließen je und je den Herrn und dienten dem Baal und den Astarten. 14
So entbrannte denn der Zorn des Herrn über Israel, und er gab sie in die Hand
von Räubern, die sie beraubten, und verkaufte sie in die Hände ihrer Feinde
ringsumher. Und sie konnten nicht mehr ihren Feinden widerstehen, 15
sondern sooft sie auszogen, war des Herrn Hand wider sie zum Unheil, wie denn
der Herr ihnen gesagt und geschworen hatte. Und sie wurden hart bedrängt.
Richter 8,33-35 33
Als aber Gideon gestorben war, kehrten sich die Kinder Israels ab und liefen
den Baalen nach und machten Baal-Berith zu ihrem Gott. 34 Und sie
dachten nicht an den Herrn, ihren Gott, der sie errettet hatte aus der Hand
aller ihrer Feinde ringsumher, 35 und erzeigten sich nicht dankbar
dem Hause des Jerubbal – das ist Gideon – für alles Gute, das er in Israel
getan hatte.
Jeder
Mensch ist für die Befolgung der Gebote Gottes verantwortlich
Eine
schwache Führung oder sogar das Fehlen einer Führung ist kein Grund zur
Übertretung von Gottes Geboten, wie das viele in den Zeiten der Richter getan
haben, als es keinen König gab, der das Volk führen konnte.
Richter 17,1-6 1
Es war ein Mann aus dem Gebirge Ephraim mit Namen Micha. 2 Der
sprach zu seiner Mutter: Die tausendeinhundert Silberstücke, die dir genommen
worden sind und derethalben du den Fluch gesprochen und ihn auch vor meinen
eigenen Ohren gesagt hast – siehe, dies Geld ist bei mir; ich selbst hab’s
genommen. Da sprach seine Mutter: Gesegnet seist du, mein Sohn, vom Herrn! 3
So gab er seiner Mutter die tausendeinhundert Silberstücke zurück. Und seine
Mutter sprach: Ich weihe nun das Geld dem Herrn; es kommt aus meiner Hand für
meinen Sohn, damit man ein geschnitztes und gegossenes Bild davon machen soll.
Darum gebe ich’s dir nun wieder. 4 Aber er gab seiner Mutter das
Geld zurück. Da nahm seine Mutter zweihundert Silberstücke und gab sie dem
Goldschmied; der machte ein geschnitztes und gegossenes Bild daraus; das kam
danach in das Haus Michas. 5 Der Mann Micha hatte nämlich ein
Gotteshaus und machte einen Ephod und Hausgötzen und füllte einem seiner Söhne
die Hand, so daß er sein Priester wurde. 6 Zu der Zeit war kein
König in Israel, und jeder tat, was ihn recht dünkte.
Sogar
der König Salomo war nicht immun gegen den Götzendienst. Er begann die Götzen
dann anzubeten, wenn er sich von seinen vielen Frauen aus verschiedenen
Religionen davon abbringen ließ, allein dem Einen wahren Gott zu dienen. Er
begann die verschiedenen Götter seiner Frauen anzubeten und ihnen Bildnisse und
Kultstätten auf Bergen zu errichten. Seine Strafe dafür war, daß Gott das Volk
Israel geteilt hat, und es ist geteilt bis heute.
1 Könige
11,1-13 1 Aber der König Salomo liebte viele ausländische Frauen:
die Tochter des Pharao und moabitische, ammonitische, edomitische, sidonische
und hethitische – 2 aus solchen Völkern, von denen der Herr den
Kindern Israels gesagt hatte: Geht nicht zu ihnen und laßt sie nicht zu euch
kommen; sie werden gewiß eure Herzen ihren Göttern zuneigen. An diesen hing
Salomo mit Liebe. 3 Und er hatte siebenhundert Hauptfrauen und
dreihundert Nebenfrauen; und seine Frauen verleiteten sein Herz. 4
Und als er nun alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern zu, so
daß sein Herz nicht ungeteilt bei dem Herrn, seinem Gott war, wie das Herz seines
Vaters David. 5 So diente Salomo der Astarte, der Göttin derer von
Sidon, und dem Milkom, dem greulichen Götzen der Ammoniter. 6 Und
Salomo tat, was dem Herrn mißfiel, und folgte nicht völlig dem Herrn wie sein
Vater David. 7 Damals baute Salomo eine Höhe dem Kemosch, dem
greulichen Götzen der Moabiter , auf dem
Berge, der vor Jerusalem liegt, und dem Moloch, dem greulichen Götzen der
Ammoniter. 8 Ebenso tat Salomo für alle seine ausländischen Frauen,
die ihren Göttern räucherten und opferten. 9 Der Herr aber wurde
zornig über Salomo, daß er sein Herz von dem Herrn, dem Gott Israels, abgewandt
hatte, der ihm zweimal erschienen war 10 und ihm geboten hatte, daß
er nicht andern Göttern nachwandelte. Er aber hatte nicht gehalten, was ihm der
Herr geboten hatte. 11 Darum sprach der Herr zu Salomo: Weil das bei
dir geschehen ist und du meinen Bund und meine Gebote nicht gehalten hast, die
ich dir gegeben habe, so will ich das Königtum von dir reißen und einem deiner
Großen geben. 12 Doch zu deiner Zeit will ich das noch nicht tun um
deines Vaters David willen, sondern aus der Hand deines Sohnes will ich’s
reißen. 13 Doch will ich nicht das ganze Reich losreißen; einen
Stamm will ich deinem Sohn lassen um Davids willen, meines Knechts, und um
Jerusalems willen, das ich erwählt habe.
Wenn
man sich nicht abwendet von dem, was in den Augen des Herrn als böse erscheint,
wird dies zu einer völligen Vernichtung vom Erdboden führen, wie das mit dem
König Jerobeam geschehen ist, der das Fest auf den achten Monat gelegt und vor
der Zeit des Messias Menschen als Priester eingesetzt hat, die nicht aus der
levitischen Linie stammten.
1 Könige 13,33
33 Aber nach diesem Geschehnis kehrte Jerobeam nicht um von seinem
bösen Wege, sondern bestellte wieder Priester für die Höhen aus allem Volk. Wer
da wollte, dessen Hand füllte er, und
der wurde Priester für die Höhen.
1 Könige 13,34
Und dies geriet zur Sünde dem Hause Jerobeams, so daß es zugrunde gerichtet und
von der Erde vertilgt wurde.
Wenn
wir allein oder in der Minderheit sind, ist dies keine Rechtfertigung dafür,
der Mehrheit zu folgen, wenn wir wissen, daß dies falsch ist. Gott wird mit uns
sein, so wie er auch mit Elia war, als dieser gegen 450 Propheten Baals
kämpfte. (1 Könige 18,22)
1 Könige
18,20–40 20 So sandte Ahab hin zu ganz Israel und versammelte die
Propheten auf den Berg Karmel. 21 Da trat Elia zu allem Volk und
sprach: Wie lange hinket ihr auf beiden Seiten? Ist der Herr Gott, so wandelt
ihm nach, ist’s aber Baal, so wandelt ihm nach. Und das Volk antwortete ihm
nichts. 22 Da sprach Elia zum Volk: Ich bin allein übriggeblieben
als Prophet des Herrn, aber die Propheten Baals sind vierhundertundfünfzig
Mann. 23 So gebt uns nun zwei junge Stiere und laßt wählen einen
Stier und ihn zerstücken und aufs Holz legen, aber kein Feuer daran legen; dann
will ich den andern Stier nehmen und aufs Holz legen und auch kein Feuer daran
legen. 24 Und ruft ihr den Namen eures Gottes an, aber ich will den
Namen des Herrn anrufen. Welcher Gott nun mit Feuer antworten wird, der ist
wahrhaftig Gott. Und das ganze Volk antwortete und sprach: Das ist recht. 25
Und Elia sprach zu den Propheten Baals: Wählt ihr einen Stier und richtet
zuerst zu, denn ihr seid viele, und ruft den Namen eures Gottes an, aber legt
kein Feuer daran. 26 Und sie nahmen den Stier, den man ihnen gab,
und richteten zu und riefen den Namen Baals an vom Morgen bis zum Mittag und
sprachen: Baal, erhöre uns! Aber es war da keine Stimme noch Antwort. Und sie
hinkten um den Altar, den sie gemacht hatten. 27 Als es nun Mittag
wurde, verspottete sie Elia und sprach: Ruft laut! Denn er ist ja ein Gott; er
ist in Gedanken oder hat zu schaffen oder ist über Land oder schläft
vielleicht, daß er aufwache. 28 Und sie riefen laut und ritzten sich
mit Messern und Spießen nach ihrer Weise, bis ihr Blut herabfloß. 29
Als aber der Mittag vergangen war, waren sie in Verzückung bis um die Zeit, zu
der man das Speiseopfer darbringt; aber da war keine Stimme noch Antwort noch
einer, der aufmerkte. 30 Da sprach Elia zu allem Volk: Kommt her zu
mir! Und als alles Volk zu ihm trat, baute er den Altar des Herrn wieder auf,
der zerbrochen war, 31 und nahm zwölf Steine nach der Zahl der
Stämme der Söhne Jakobs – zu dem das Wort des Herrn ergangen war: Du sollst
Israel heißen – 32 und baute von den Steinen einen Altar im Namen
des Herrn und machte um den Altar her einen Graben, so breit wie für zwei
Kornmaß Aussaat, 33 und richtete das Holz zu und zerstückte den
Stier und legte ihn aufs Holz. 34 Und Elia sprach: Holt vier Eimer
voll Wasser und gießt es auf das Brandopfer und aufs Holz! Und er sprach: Tut’s
noch einmal! Und sie taten’s noch einmal. Und er sprach: Tut’s zum drittenmal!
Und sie taten’s zum drittenmal. 35 Und das Wasser lief um den Altar
her, und der Graben wurde auch voll Wasser. 36 Und als es Zeit war,
das Speiseopfer zu opfern, trat der Prophet Elia herzu und sprach: Herr, Gott
Abrahams, Isaaks und Israels, laß heute kundwerden, daß du Gott in Israel bist
und ich dein Knecht, und daß ich das alles nach deinem Wort getan habe! 37
Erhöre mich, Herr, erhöre mich, damit dies Volk erkennt, daß du, Herr, Gott
bist und ihr Herz wieder zu dir kehrst! 38 Da fiel das Feuer des
Herrn herab und fraß Brandopfer, Holz, Steine und Erde und leckte das Wasser
auf im Graben. 39 Als das alles Volk sah, fielen sie auf ihr
Angesicht und sprachen: Der Herr ist Gott, der Herr ist Gott! 40 Elia
aber sprach zu ihnen: Greift die Propheten Baals, daß keiner von ihnen
entrinne! Und sie ergriffen sie. Und Elia führte sie hinab an den Bach Kischon
und tötete sie daselbst.
Alle,
die geschnitzte Bilder und Götzen anbeten, werden der Schande verfallen, weil
es nur einen Gott gibt, der Gott über alle Götter ist, und den alle Götter
anbeten. (Psalm 135,1-21)
Psalm 97,1-12 1
Der Herr ist der König; des freue sich das Erdreich und seien fröhlich die
Inseln soviel ihrer sind. 2 Wolken und Dunkel sind um ihn her,
Gerechtigkeit und Gericht sind seines Thrones Stütze. 3 Feuer geht
vor ihm her und verzehrt ringsum seine Feinde. 4 Seine Blitze
erleuchten den Erdkreis, das Erdreich sieht es und erschrickt. 5
Berge zerschmelzen wie Wachs vor dem Herrn, vor dem Herrscher der ganzen Erde. 6
Die Himmel verkündigen seine Gerechtigkeit, und seine Herrlichkeit sehen alle
Völker. 7 Schämen sollen sich alle, die den Bildern dienen und sich
der Götzen rühmen. Betet ihn an, alle Götter! 8 Zion hört es und ist
froh, und die Töchter Judas sind fröhlich, weil du, Herr, recht regierst. 9
Denn du, Herr, bist der Höchste über allen Landen, du bist hoch erhöht über
alle Götter. 10 Die ihr den Herrn liebet, hasset das Arge! Der Herr
bewahrt die Seelen seiner Heiligen; aus der Hand der Gottlosen wird er sie
erretten. 11 Dem Gerechten muß das Licht immer wieder aufgehen, und
Freude den frommen Herzen. 12 Ihr Gerechten, freut euch des Herrn und
danket ihm und preiset seinen heiligen Namen!
Das
höchste Ziel Gottes
Das
höchste Ziel Gottes ist es, alles in allem zu sein, und deshalb werden wir alle
Götter unter seiner Autorität und Führung sein, auf dieselbe Weise wie der
Engel Jahwes.
Sacharja 12,8 8
Zu der Zeit wird der Herr die Bürger Jerusalems beschirmen, und es wird zu
dieser Zeit geschehen, daß der Schwache unter ihnen sein wird wie David und das
Haus David wie Gott, wie der Engel des Herrn vor ihnen her.
Epheser 4,4 4 Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einerlei Hoffnung eurer Berufung.